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Kamerakauf: Welche soll es sein?

Kamerakauf: Welche soll es sein?

von Sarah Elisa Oley25. Oktober 2017

Die Auswahl an Kameras, ob in Geschäften oder online, ist riesig. Da kann man schon mal den Überblick verlieren, denn unter den Digitalkameras gibt es jede Menge spezielle Modelle, etwa Spiegelreflexkameras, Kompaktkameras, Bridgekameras oder Sofortbildkameras. Welche davon genau für dich richtig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die perfekte Kamera

Die eine perfekte Kamera gibt es wahrscheinlich nicht – diejenige, die alle toll finden und unbedingt haben wollen. Wenn du dir jedoch genau überlegst, was du erwartest, findest du dein passendes Modell. Schließlich spielt auch der Preis eine Rolle. Und wenn du noch keine Erfahrungen im Fotografieren hast, eignen sich Einsteigerkameras eher als die Profimodelle. Schauen wir einmal, was der Markt zu bieten hat.

Kompaktkameras – das Einsteigermodell

Wer gerade erste Schritte in der Fotografie macht, braucht nicht unbedingt ein kompliziertes Modell. Kompaktkameras bieten vollautomatische Einstellungen und sind zugleich leicht und klein. Die Bildqualität der günstigeren Kameras ist eher gering. Bei den teureren Modellen entstehen dagegen hochwertige Fotos und manuelle Einstellungen sind ebenfalls möglich. Wenn ihr beispielsweise viel reist und euer Gepäck aufs Notwendigste reduzieren wollt, findet ihr in einer Kompaktkamera eine gute Alternative.

Bridgekameras – die Zwischenlösung

Diese Kameras haben zwar keine Wechselobjektive, dafür einen großen optischen Zoombereich. Sie vereinen eine leichte Handhabung mit der Möglichkeit für manuelle Einstellungen. Die Bildqualität ist geringer als bei einer DSLR, sie bietet aber mehr als eine kleine Kompaktkamera. Viele große Hersteller haben Bridgekameras in allen Preisklassen in ihrem Sortiment. Wenn es ein teureres Modell sein soll, kann ein Kamera-Ratenkauf eine Alternative zur Finanzierung sein.

Spiegelreflexkameras – die Premiumklasse

Wer gern fotografiert, ob Landschaften, Architektur, Menschen oder Makro-Aufnahmen, hat mit einer Spiegelreflexkamera (DSLR) viel Spielraum. Die Kamera lässt sich individuell einstellen, erfordert jedoch das notwendige technische Know-how. Das heißt, du solltest wissen, mit welchen Objektiven du was fotografieren kannst und was Brennweite, Tiefe und Unschärfe bedeutet. Spiegelreflexkameras liefern Bilder in ausgezeichneter Qualität, sind dafür aber recht groß und schwer. In dieser Kategorie gibt es sowohl günstigere Einsteigermodelle als auch diejenigen für Fortgeschrittene.

Sofortbildkameras – das Retromodell

Sie waren fast ausgestorben, doch seit einiger Zeit drängen sie wieder auf den Markt: Sofortbildkameras. Die Technologie basiert heute auf der Digitalfotografie, das heißt ihr könnt die Bilder speichern und wieder löschen. Wer möchte, kann sich seine Fotos sofort ausdrucken. So entstehen Instant Fotos von der Party, Porträt-Collagen aus einzelnen Shots oder ein modernes Fotoalbum einer Weltreise. Das Retro-Design erinnert an die Kamera-Klassiker seit 1948, etwa von Polaroid.

Zusätzlich zu diesen vier Typen gibt es beispielsweise Outdoor-Kameras, die spezielle Anforderungen an Wasserdichtigkeit und Temperatur erfüllen. So könnt ihr auch auf dem Gletscher oder in der Tiefsee beeindruckende Fotos schießen. Mit Action-Kameras entstehen Videos und Fotos im 360°-Modus. Überlegt euch also gut, was ihr mit eurer neuen Kamera aufnehmen wollt und wie viel Erfahrung ihr habt, dann findet ihr das richtige Modell für euch.

 

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Über den Autor
Sarah Elisa Oley

Technik ist für Sarah kein Fremdwort: den Einstieg in die Smartphone Welt wagte sie bereits 2004 mit dem MPX 200 von Motorola. Sarah studiert Publizistik, wenn sie mal nicht gerade tippt, fährt Sarah Longboard.