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Im Test: Xiaomi MiPad 3

Im Test: Xiaomi MiPad 3

von Timm Mohn10. September 2017

Im Februar 2017 stellte Xiaomi das MiPad 3. Die Unterschiede zwischen dem neuen  7,9 inch MIUI 8 Tablet und seinem Vorgänger sind gering. Ich habe mir das Tablet trotzdem einmal genauer angeschaut.

Gewohnte Größe

Die Front nimmt ein 7,9 Zoll Display mit 2K Auflösung ein. Der große Bildschirm mag Menschen dazu einladen, auch mal etwas mit dem MiPad zu chatten: Wie von Xiaomi gewohnt, reagiert das Display gut auf meine Eingaben und zögert nicht mit der Reaktion, auch wenn es mal schnell geht. Durch das 4:3 Display entstehen in meinen Augen unschöne Balken beim betrachten von Videos. Diese lassen sich zwar meist ausblenden, besser wird das Bild dadurch nicht. Abgesehen davon: Websiten lassen sich bequem auf dem großen Display scrollen, Spiele sehen auch hübsch aus.

Unterhalb des Screen sind drei Softkeys für Multitasking, Home und Zurück. Fans von Benachrichtigungs-LEDs dürfen sich über LED oben rechts freuen.

MediaTek

Xiaomi bewegt sich weg von Intel und verbaut im MiPad 3 einen MediaTek MT8176. Der HexaCore Prozessor taktet mit bis zu 2,1 GHz und wird von einer PowerVR GX6250 GPU unterstützt. Jene taktet mit 600 MHz. Nutzer können sich über 4 GB LPDDR3 Ram und 64 GB internen Speicher freuen.

Android 7.0 mit MIUI 8

USB-C mit an Bord

Xiaomi verbaut einen 6.600 mAh Akku im Inneren des MiPad 3. Wer das Tablet ab und an mal zum Surfen auf der Couch verwendet, wird mit der Akku-Ladung auf jeden Fall eine Woche zurecht kommen. Als Second Screen in der Bib musste ich meist nach 3 Tagen nachladen. In diesem Fall wurde das MiPad vor allem für Recherchen genutzt und weniger für Spiele oder Filme.

Da der MediaTek MT8176 kein USB 3.0 unterstützt, handelt es sich beim USB-C Port vom MiPad 3 sehr wahrscheinlich um einen 2.0er.

Stereo Speaker auf der Rückseite

Auf der Rückseite des MiPad 3 befindet sich ein Set Stereo Speaker, die folgerichtig nicht in Richtung Nutzer Musik abspielen, sondern von ihm weg.

Wer lieber etwas mehr Audio auf die Ohren bekommt, kann aber den Klinken-Anschluss auf der Oberseite des Gerätes Nutzen. USB-C Headsets funktionieren. USB-C Headsets funktionieren allerdings nicht.

MediaTek

Für Fotos zeigt sich eine 13 Megapixel Haupt-Kamera verantwortlich, bei der Xiaomi auf einen Blitz verzichtet hat. Zugegebenermaßen: so oft wird man wohl nicht mit seinem Tablet bei Nacht fotografieren.

Für Skype-Chats und Selfies steht eine 5 Megapixel Kamera zur Verfügung. Auch hier ist kein Blitzlicht verbaut. Wer etwas mehr Licht braucht, kann sich mit dem Xiaomi LED-Licht behelfen.

Ein neues MiPad

Für mich ist das Mi Pad eine gute Ergänzung für meine Lernunterlagen in der Uni. Dank langer Akkulaufzeit, gutem Display und bug-freier Software kann ich mich während meinen Recherchen auf das Gerät verlassen – auf der Couch dürfte das MiPad aus den genannten Gründen aber auch eine gute Figur machen.

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com