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Im Test: Xiaomi Selfie Stick

Im Test: Xiaomi Selfie Stick

von Timm Mohn9. September 2017

Ja, ich gebe es zu: ich habe einen Selfie Stick gekauft. Nicht jeder ist ein Fan des Idioten-Zepter – ich hab trotzdem die Hoffnung, dass der Xiaomi Selfie Stick ein zwei nette Features bereit hält, die ich im Alltag gebrauchen kann.

Der Stick bringt 152 Gramm auf die Waage und lässt sich gut im Rucksack verstauen. Die Installation von Smartphones ist denkbar einfach: die Spange auseinander ziehen und das mobile Gerät reinstecken. Der Selfie Stick kann Smartphones bis zu einer Breite von 56-89 mm tragen. Die meisten Smartphones passen somit problemlos in die Spange. Wie immer sind auch hier Smartphones von Vorteil, die die Lautstärke Wippe nicht auf der gleichen Seite haben, wie den Power-Button.

Am Smartphone wird Bluetooth aktiviert und der Auslöser in den verfügbaren Geräten gesucht. Bei meinen Geräten war dieser Vorgang allesamt kein Problem. Es gibt nur eine Taste an der Fernbedienung: der Auslöser. Das Switchen zwischen den Aufnahme Modi ist somit nur über den Touchscreen eures Gerätes möglich. Hier finde ich die Fernbedienung der Yi Cam besser, mit jener sich auch der Aufnahme Modi ändern lässt. Leider kann man jene Fernbedienung nicht erfolgreich mit einem Smartphone verbinden.

Geladen wird der Selfie Stick via MicroUSB. Solltet ihr also ein USB-C oder gar Lightning-Smartphone haben, benötigt ihr fortan immer 2 Kabel unterwegs. Wobei ich ehrlich frage: hat schon mal jemand einen Selfie Stick leer bekommen? Ansich dürfte es ausreichen, das Zepter vor einem Urlaub oder Trip aufzuladen und das USB Kabel einfach zu Hause zu lassen.

Im Vergleich zu anderen Zeptern lässt sich der Xiaomi-Stick gar nicht mal so weit ausfahren: gerade mal 42cm sind möglich. Dafür hat der Selfie Stick einen intrigierten Standfuß, von dem man sich 10 Meter entfernen kann. Hierfür lässt sich die Fernbedienung aus dem Zepter entfernen. Gruppen Fotos, zum Beispiel beim Wandern, sind damit deutlich einfacherer als mit einem normalen Selfie Stick. Der Standfuß war auch der Grund, warum ich mir den Stick überhaupt nachts um 22 Uhr bestellt hab.

Mit knapp 16 Euro ist der Stick trotz „Premium“-Features noch recht günstig. Version darf gerne etwas länger ausfallen und mit einem zweiten Button daher kommen.

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com