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Hands-on: honor v9

Hands-on: honor v9

von Timm Mohn19. April 2017

Honor hat mal wieder ein neues, schickes Smartphone in der Pipeline und ihr könnt jetzt schon mal einen ersten Blick erhaschen.

Hands-down: Honor nimmt hier viel vom honor 8 Feeling und transportiert es in ein großes Smartphone, dass sich einfach eins in der Hand anfühlt: gut. Mir gefällt die vorliegende Einige negativen Dinge wurden zwar auch mitgenommen (wie der Fingerprint auf der Rückseite), dafür macht honor sonst vieles bis alles richtig. Und das fängt bei der Größe des Gerätes an.

Das honor Smartphone schafft einen wundervollen Spagat: auch wenn es mit 5,7 Zoll einen größeren Bildschirm als das iPhone 6s Plus sein eigenen nennt, liegt es direkt deutlich besser in der Hand. Und hier hört das Display nicht auf zu überraschen: Der 2k Screen ist einfach wunderschön. Ob draußen, ob drin – ich kann mich gar nicht genug satt sehen an den Farben des Displays. Selbst wenn ich mit anderen AMOLED Geräten, wie dem 3T unterwegs bin, schaue ich deutlich lieber auf das Honor. Das Display reagiert zügig und die Blickwinkel sind 1A. Draußen lässt sich das Gerät auch sehr gut nutzen, selbst bei dem aktuellen Sonnenschein. Die Videoaufnahme vom Display fängt das nicht 100 % ein.

Trotz USB-C Anschluss, über den auch USB-C Kopfhörer funktionieren, lassen sich Kopfhörer über den Klinkenanschluss auch auf herkömmlicherweise anschließen. Ihr könnt also bequem zwischen Notebook und honor Smartphone hin und herwechseln, ohne, das ihr einen Adapter braucht.  Leider setzt honor auch bei seinem neuen Smartphone auf USB 2 statt 3.0.

Der Fingerprint auf der Rückseite ist schnell eingerichtet und funktioniert in meiner kurzen Testphase auch sehr ordentlich. Ein Druck auf die Einlassung und schon steht das honor wieder bereit für euch.

Ansich handelt es sich beim honor um ein Dual-Sim Smartphone. Wer allerdings keine zweite Sim-Karte benötigt, kann stattdessen auch eine microSD-Karte mit bis zu 256 GB Speicherplatz einsetzen.  Auf dem Honor läuft natürlich Android 7.0 mit Emotion UI. Bisher gab es schon zwei Updates, die zügig installiert wurden.

An Bord ist ein HiSilicon Kirin 960 mit 2,4 GHz. Der Acht-Kern Prozessor aus dem Hause Huawei war bisher dem Mate 9, dessen Pro Ausführung und  dem Huawei P10 vorbehalten. Egal ob man mit dem Gerät spielt, surft oder Videos schaut: Die Kombination aus Kirin 960 und Mali-G71 MP8 GPU  wuppt alles ohne Probleme. Die Hardware dürfte auch noch in einigen Monaten dafür sorgen, dass euer Honor Smartphone flüssig durch den Alltag kommt. Ihr legt also etwas mehr auf die Ladentheke, erhaltet dafür aber auch ein zukunftssicheres Smartphone. Zukunftsicheer ist auch der Rest des Honor-Gerätes: bis zu 6 GB Ram sind mit an Bord, der interne Speicher im vorliegenden Gerät ist mit 128 auch mehr als ausreichend. Bei meinem iPhone hab ich nie mehr als 60 GB gleichzeitig belegt und das obwohl ich sehr gerne Videos und Fotos aufzeichne.

Hierfür zeigen sich beim Honor gleich 2 Kameras verantwortlich: Die zwei 12 Megapixel Kameras mit f/2.2 Blende produzieren auf den ersten – und auch zweiten – Blick bezaubernde Fotos – selbst im Auto Modus. Ganz ehrlich: am liebsten würde ich die beiden Kameras aus dem honor aus- und in mein OnePlus 3T einbauen.

Videos werden in Full-HD mit bis zu 60fps und 4K aufgenommen.

Die gezeigten Selfies stammen von einem Bad-Hair, Bad-Face und Bad-Body-Day – trotzdem kitzelt die 8 Megapixel Kamera noch ein wenig was aus dem Motiv heraus.

Von dem Moment, wo ich das honor in den Händen hielt bis zu der Sekunde, bis ich es zurücksetzen musste, war ich begeistert: kein Kamera Bump, trotz Glas auf der Rückseite bei weitem nicht so rutschig wie das 3T und die Kamera braucht nicht mal ein Filter, um auf Instagram gut auszusehen. Das Honor kann auf den ersten Blick überzeugen und wird sicher vielen Leuten sehr viel Freude bereiten. Ihr habt noch Fragen zum honor v9? Dann ab damit in die Comments. Für mehr Videos von der Nerdbnech, abbonniert uns hier auf YouTube, Facebook, Twitter Google Plus und Instagram. Mein Name ist Timm Mohn, für die Nerdbench.

 

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com