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„Darfs etwas mehr sein?“ – 8 USB-Sticks mit coolen Features
(Bild: Jake Pietras)

„Darfs etwas mehr sein?“ – 8 USB-Sticks mit coolen Features

von Jake Pietras26. April 2017

Ich stelle euch hier mal ein paar vor USB-Sticks vor, die euch den Alltag erleichtern. Spoiler alert: Es wird ein wenig SanDisk-lastig.

USB-Sticks haben es nicht leicht. Bei der Portabilität laufen ihnen kompakte SSD-Platten mit deutlich größerem Speicher den Rang ab. Und für simplen Datentausch unter Freunden oder Arbeitskollegen sind Cloudspeicher wie Dropbox oder Google Drive bequemer und vielseitiger. Dennoch gibt es USB-Sticks, die das gewisse Etwas haben und Features mitbringen, die den Alltag ein wenig erleichtern.

SanDisk Ultra Fit USB 3.0

Wer gar keine fancy Features braucht, sondern einfach nur einen Stick, der aber möglichst klein und unauffällig ist, wird sicherlich mit SanDisks Ultra Fit glücklich. Der Stick ist inklusive Anschluss lediglich so groß wie ein Daumennagel. Somit verschwindet er eingesteckt bis auf wenige Millimeter im Laptop. Dank USB 3.0 gibt es auch ordentlich Geschwindigkeit, die SanDisk beim Lesen mit bis zu 150 MB/s angibt, was ich im Test bestätigen konnte.

(Bild: Jake Pietras)

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Der Stick ist wie alle USB 3.0-Devices abwärtskompatibel, da der Stecker der gleiche ist wie bei den vorigen Versionen . Er funktioniert also auch mit älteren Anschlüssen. Den Ultra Fit gibt es in den Größen 16, 32, 64 und 128 Gigabyte, die vermutlich auf einer unter dem Stecker liegenden microSD-Karte liegen. Auch in dem Bereich hat SanDisk ja bekanntermaßen Expertise. Für alle, die einen kompakten USB-Speicher brauchen und keine Lust auf diese riesigen Sticks haben, ist der Ultra Fit also ein No-Brainer.

SanDisk Ultra USB-C-Stick

Etwas größer, aber dafür sehr flach ist dagegen SanDisks Variante für all die glücklichen, die einen USB-C-Port am Smartphone oder am Laptop besitzen. Intern per USB 3.1 angebunden, liegt die Lese- und Schreibgeschwindigkeit beim gleichen Wert wie beim Ultra Fit 3.0 und auch die verfügbaren Speichergrößen sind gleich.

(Bild: Jake Pietras)

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Dank dem deutlich kleineren USB-C-Stecker ist der Stick sehr flach verbaut und ihr könnt ihn in seiner Plastikschale rein- und rausschieben, um den Stecker zu schützen. Im Grunde ebenfalls eine sehr einfache und kompakte Lösung, wenn man mal den internen Speicher seines Smartphones leer machen will. Oder für Backups von besonders wichtigen Daten.

Samsung Flash Drive DUO mit Micro-USB

Etwas vielseitiger ist Samsungs USB-Stick DUO, der meiner Ansicht nach auch optisch sehr schick aussieht. Während der „große“ Anschluss frei liegt, ist unter der schwarzen Plastikkappe ein Micro-USB-Stecker verborgen. Und die Kappe hält  bombenfest. Wer will, kann aber auch beide Bestandteile durch die Bohrung mit einem Nylonseil verbinden und am Schlüsselbund tragen.

 

(Bild: Jake Pietras)

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Der DUO ist recht praktisch, wenn man Mal schnell Daten vom PC aufs Smartphone übertragen möchte oder Videos vom Smartphone auf dem Fernseher abspielen will, falls kein Google Cast vorhanden ist. Oder, oder, oder. Auch der DUO ist ein USB 3.0-Stick und kommt in den Größen 32, 64 und 128 Gigabyte in einem sexy Design aus Aluminium.

SanDisk iXpand Flash Drive für Apple Devices

Wer dagegen ein Apple-Device sein Eigen nennt, bekommt mit dem iXpand einen stylischen USB-Stick, bei dem sich der Lightning-Anschluss am Ende der „Schlaufe“ befindet. Die ist leicht flexibel, klammert sich beim Anschliessen ans Gerät und hält dann bombenfest.

Schön ist beim iXpand nicht nur das Aussehen, sondern auch, dass der USB-Stick als Speicher für Fotos oder Videos verwendet werden kann. Das heißt. dass ihr die Bilder nicht in der Fotos-App von Apple zwischenspeichern müsst. Mit der iXpand Drive App könnt ihr außerdem alle Daten auf dem USB 3.0-Stick verwalten und vom iGerät runter- oder wieder hochladen. Eine recht komfortable Backup-Funktion gibt es ausserdem.

(Bild: Jake Pietras)

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Die kann dann automatisch alle Fotos und Videos herunterladen, sobald ihr das iXpand ans iPad oder iPhone angeschlossen habt. Die Größen von SanDisks Designstück reichen von 16 bis 256 Gigabyte, was angesichts Apples recht unverschämter Preise für internen Speicher eine gute preisliche Alternative darstellt.

PhotoFast SD-Kartenleser mit Lightning-Stecker

Ja, der Kartenleser mit dem unsexy Namen CR8710 hat keinen USB- sondern einen Lightning-Anschluss, aber wir wollten das Device dennoch in diese Liste aufnehmen. Denn die Idee beim SD-Kartenleser von PhotoFast ist brillant. Wenn ihr keine EyeFi-Karte in eurer Kamera habt, ist der CR8710 eine gute Möglichkeit eure gerade aufgenommenen Bilder auf einem größeren Display zu betrachten.

 

(Bild: Jake Pietras)

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Den Kartenleser gibt es leider nur mit Lighting-Anschluss für Apple-Devices, dafür unterstützt das Gerät bis zu 512 Gigabyte. Das ist momentan das Maximum bei SD-Karten, SanDisk arbeitet aber bereits an einer ein Terabyte großen Version.

Besonders für Profis interessant: Ihr könnt die Bilder von der SD-Karte im RAW-Format auslesen und in der App ansehen, reinzoomen und so weiter. Unterstützt wird eine Vielzahl von Formaten, die bei einigen Kameraherstellern gerne mal von der Norm abweichen *hust* Nikon.

SanDisk Ultra Dual Drive mit USB-C

In ebenfalls kompakter Form kommt ein weiterer USB-Stick von SanDisk, der mittels Schieber entweder einen USB-A- oder einen USB-C-Anschluss herausfährt. Im Grunde recht einfach und für Leute gedacht, die ein wenig Schutz für ihre Stecker brauchen.

Zwei Löcher auf der Aluminiumseite erlauben das Einfädeln einer Nylonschnur, mit der ihr den USB-Stick am Schlüsselbund befestigen könnt. Das Gehäuse wirkt recht stabil und liefert Speichergrößen von 16 is 128 Gigabyte mit schneller USB 3.1-Geschwindigkeit.

(Bild: Jake Pietras)

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Zur Datenverwaltung bietet SanDisk die App Memory Zone an, mit der ihr einfachen Zugriff auf die Dateien eures Android-Smartphones habt. Der allseits beliebte ES File Explorer tuts aber natürlich auch.

PhotoFast iType-C: Der Allrounder

Wer sowohl Apple- als auch Android-Geräte besitzt und zwischen diesen und seinem PC Daten hin- und herschaufeln will, für den ist die All-In-One-Lösung iType-C von PhotoFast. Design- und materialtechnisch ist die Speicherlösung vielleicht nicht Numero Uno, dafür aber bei der Vielseitigkeit und den Features der App.

(Bild: Jake Pietras)

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Der iType-C bringt in dem oberen Teil einen 64 Gigabyte großen Speicher und einen USB-C sowie Lightning-Anschluss mit. Der mitgelieferte Adapter unten erweitert den Stick dann um USB-A-Anschluss, der einen Micro-USB-Anschluss verbirgt.

Das Highlight beim iType-C ist die App, die nicht nur auf den internen Speicher, sondern auch auf Social Media-Accounts zugreifen und Bilder automatisch auf den Stick ziehen kann. Darunter zählen Facebook, Instagram, Tumblr, aber auch Clouddienste wie Dropbox, Google Drive oder iCloud.

(Bild: Jake Pietras)

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Die App backed zudem Kontakte, Fotos und im Grunde alles von Eurem iDevice up und verschlüsselt sie auf Wunsch sogar. Einziger Wermutstropfen: Die App gibt es leider nicht für Android. Für Apple-User ist das iType-C aber eine Empfehlung wert, wenn man ein Auge beim etwas ungenau verarbeiteten Gehäuse zudrückt.

SanDisk Connect Wireless Stick

Mein absolutes Highlight dieser Liste ist der Connect Wireless Stick von SanDisk. Der sieht aus wie ein USB-Stick aus guten, alten Tagen, ist aber im Grunde ein portabler NAS. Mit bis zu 256 Gigabyte RAM ausgestattet, könnt ihr eure Daten entweder per USB-A auf das Gerät schieben.

(Bild: Jake Pietras)

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Oder ihr drückt den kleinen Button an der Seite und loggt euch nach einmaliger Einrichtung über die SanDisk Connect Drive-App per Smartphone auf dem Stick ein. Der hat neben dem Speicher nämlich einen Akku verbaut und hält selbst bei hoher Nutzung stundenlang durch. Auch wenn ihr Videos von dem Stick auf eure Smartphone streamt.

Besonders cool ist, dass das mit bis zu drei Personen geht. So könnt ihr eure Videos mit Freunden und unterwegs teilen oder zu dritt im Flieger oder der Bahn Videos oder Musik genießen.

(Bild: Jake Pietras)

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Der Wireless Stick bringt zudem zahlreiche Backup-Funktionen mit, hat selbstverständlich Zugriff auf eure Daten und erlaubt einfaches Dateimanagement mit Apple- oder Android-Geräten. Geladen wird der Stick übrigens, indem ihr ihn einfach an einen USB-Slot anschließt. Das macht ihn von der Handhabung her sehr einfach und dank des 3D-Musters zudem sehr schick. Eine absolute Empfehlung von mir.

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Über den Autor
Jake Pietras

Jake ist gelernter Web-Developer, studierter Technikjournalist und autodidaktischer Geek. Er interessiert sich für digitale Kultur, lebt in Düsseldorf und liebt den Austausch mit Menschen.