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YotaPhone 2 im Test: Der Geheimtipp unter den Smartphones
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YotaPhone 2 im Test: Der Geheimtipp unter den Smartphones

von 13. Januar 2017

Passend zum neuen Preis des Yotaphones: unser Review von 2015. Der Sommer ist da und wie immer hat eine Gruppe von Menschen besonders mit dessen Auswirkungen zu kämpfen: die Smartphone User. Handy Displays geben meist bei direkter Sonneneinstrahlung selbst bei 100 prozentiger Helligkeit auf. In den letzten vier Wochen konnte ich trotzdem meinen Daily Driver problemlos nutzen – schließlich führt das YotaPhone 2 ein E-Ink Display mit sich. Damit hat man bei Yota Devices ein wirklich einzigartiges Smartphone erschaffen, dass mich direkt in seinen Bann gezogen hat. Nach dem Break erfahrt ihr, ob ich wirklich den vollen Durchblick hatte.


Der Lieferumfang
Das YotaPhone 2 (YotaPhone) wird in einem schwarzen Karton geliefert. Dazu gibt es noch ein USB Kabel sowie ein Netzteil. Das Paket komplementiert ein mehrsprachiges Handbuch sowie ein Set Kopfhörer. Da die Simkarte unter der Lautstärke versteckt ist, liegt eine entsprechende Sim-Nadel bei. Auf diese solltet ihr gut aufpassen, da sie etwas länger ist als normale Sim-Remover Tools.

Der Lieferumfang

Der Lieferumfang


Der erste Eindruck
Trotz der 5 inch handelt es sich beim YotaPhone um ein sehr kompaktes Gerät. Es liegt gut in der Hand und ist dank schlanker Linie auch wunderbar in der Hosentasche mitzuführen. In den ersten Stunden muss man sich an die Oberflächenbeschaffenheit der Rückseite gewöhnen, schließlich fühlt sich ein Touchscreen nicht wie die herkömmliche Rückseite an.

Trotzdem: als Neueinsteiger verliebt man sich nicht nur sehr schnell in das Gerät, sondern auch dessen zweites Display. Die Performance ist auf den ersten Blick flott und die Verarbeitung 1A. Durch das fehlende Logo auf der Front wirkt jene Unterseite etwas unförmig und lädt den Benutzer anfangs dazu ein, sich mit unter zu vertippen. Die Buttons an der rechten Seite haben ein angenehmes Druckgefühl. Eine interessante Lösung hat Yota für den Simkarten Slot gefunden: jener versteckt sich in der Lautstärke Wippe. Die Rückseite des Gerätes kann – logischerweise – nicht abgenommen werden.


Die Technik
Die Front wird vom 5 Zoll Full-HD AMOLED Display mit einer Auflösung von 1080×1920 Pixeln eingenommen. Das Display kommt auf eine Pixeldichte von 441 ppi. Damit euer Display auch nach einigen Wochen noch so schön aussieht wie am ersten Tag, setzt YotaDevices auf Corning Gorilla Glass 3. Das Touch-Display auf der Rückseite kommt in schwarz-weiß daher und verfügt über eine Auflösung von 540×960.  Darüber sitzt die Selfie Kamera mit 2 Megapixeln sowie die Ohrmuschel. An Bord des YotaPhones befinden sich ein Näherungs-, Umgebungslicht- und Beschleunigungssensor. Dazu gibt es einen Kompass und ein Gyroskop.

Angetrieben wird das YotaPhone von einem Snapdragon 800, der mit 2,2 GHz taktet. Unterstützt wird der Prozessor durch eine Adreno 330 GPU, deren vier Kerne mit 450 MHz takten. Apps können auf dem 2 GB großen Arbeitsspeicher (LPDDR3, 800 MHz) zwischengespeichert und auf den 32 GB Rom abgespeichert werden. Das YotaPhone ist ein SingleSim Smartphone, welches eine Nano-Sim aufnimmt. Es werden alle wichtigen GSM, UMTS und auch LTE Frequenzen unterstützt, selbstverständlich auch das für Deutschland wichtige Band 20 (800 MHz).

Damit dem YotaPhone nicht so schnell der Saft ausgeht, verbaut der Hersteller einen 2.500 mAh Akku. Jener kann per QI Ladestation kabellos geladen werden. Der SAR Wert beträgt für den Kopf 0.29 W/kg sowie für den Körper 0,27 W/Kg.

Die 8 Megapixel Kamera auf der Rückseite löst im Fotomodus mit 3246×2448 Pixeln sowie im Videomodus mit Full-HD (2,07 Megapixel) auf. Videos werden mit 30 frames per second aufgezeichnet. Mit von der Partie sind selbstverständlich auch Bluetooth 4.0 (mit A2DP), GPS (A-GPS, Glonass) und WLAN (a,b,g, n, ac). An Bord befindet im Auslieferungszustand Android 4.4. Das YotaPhone 2 wird per MicroUSB 2.0 auf der Unterseite geladen, Kopfhörer können oben eingesteckt werden. Inzwischen ist aber ein Update auf Android 5.0 auf dem Gerät gelandet. Das Gerät ist schwarz und weiß verfügbar. Mit 145 Gramm ist das YotaPhone 2 angenehm leicht.


Die Display
Das Front-Display
Das „normale“ Display des YotaPhones kann überzeugen: dank AMOLED Technologie wirken die Farben kräftig und satt. Dank der hohen Auflösung lässt sich mit dem YotaPhone sehr gut Content, ob schriftlich oder in Video-Form, betrachten. Egal von welcher Seite man auf das YotaPhone schaut: die Blickwinkel sind sehr stabil, die Farben verwaschen nicht.  Wir konnten keine Ghost-Touches oder Images feststellen. Im Indoor Bereich ist das Smartphone bereits bei 40 % Display-Helligkeit sehr gut abzulesen.

 

Draußen bedarf es zwar 100 % Helligkeit, es gibt da aber ja schließlich noch…

Das E-Ink-Display
Der Screen auf der Rückseite des Gerätes ist ein vollständiger Touchscreen – ganz im Gegensatz zur ersten Generation. Es gibt selten Smartphones, die mich noch durch besondere Features begeistern können – das YotaPhone ist genau so eins. Gerade bei der aktuellen Wetter-Situation ist das E-Ink Display ein Traum: erhält man eine WhatsApp Nachricht ist es möglich, direkt über das E-Ink Display jene zu betrachten und auch zu beantworten. Anders als bei normalen Smartphones muss sich der Nutzer nicht erst eine dunkle Ecke suchen, um die Message zu lesen, sondern kann direkt alle Informationen entnehmen und darauf reagieren. Oft haben Smartphone Nutzer beispielsweise am Fahrrad ein Display angebracht, dass über ein E-Ink Display über Benachrichtigungen vom Smartphone informiert, da jenes bei sonnigem Wetter schlecht abzulesen ist. Mit dem YotaPhone 2 gehören solche Geräte der Vergangenheit an.

Neben dem normalen Modus, in dem das E-Ink Display größtenteils die wichtigsten Benachrichtigungen darstellt, gibt es auch noch den Mirror Modus. Hier wird das komplette Android System (!) auf dem Backscreen spiegeln lässt. Das heißt nicht nur, dass Twitter, Facebook, die Einstellungen über das E-Ink Display dargestellt werden können, sondern auch Spiele so gezockt, Filme auf diese Weise geschaut und Word-Texte so verfasst werden können. Klar, die Refresh-Rate bringt Videos etwas ins Stocken und einen Action-Film will man so sicher nicht sehen. Aber Hand aufs Herz: das Feature ist so verdammt cool, dass das YotaPhone gut und gerne mein nächster DailyDriver werden könnte, selbst wenn der ganze Rest nicht überzeugen würde. Selbstverständlich funktioniert auch die Auto-Rotate-Funktion, wenn man das Gerät mit dem Backdisplay nutzt. Dieses Feature ist allerdings nur im Mirror-Modus verfügbar.

Das YotaPhone kommt zwar mit ein paar Spielen (wie Checkers) für den E-Ink Screen daher, wirkliche Vielfältigkeit sucht man aber vergebens. Nun gibt es tatsächlich wenig Spiele, die auf dem E-Ink Display wirklich Spaß machen – eins davon ist aber sicher Ace Attorney. Das Runden-basierende Anwaltsspiel benötigt keine schnelle Wiederholungsrate und ist so perfekt auf dem E-Ink Display spielbar.

Die Anzeige dürfte gerne mehr angepasst werden (Überstehen des Textes)

Die Anzeige dürfte gerne mehr angepasst werden (Überstehen des Textes)

Grundsätzlich hat Yota allerdings mit dem „Normalen Modus“ die richtige Entscheidung getroffen: selbst wenn man Android nicht spiegelt lässt sich das Gerät gut über die Shortcuts bedienen und nutzen. Am Boden des E-Ink Screens gibt es einen Home-Button, der den Nutzer zurück zum Homescreen bringt. Jener ist, wie alles andere auf dem Back-Display über eine App auf dem normalen Display einzurichten bzw. festzulegen. Über jene Anwendung kann der Nutzer sein Smartphone nach Lust und Laune einrichten. Dank vielen Widgets, wie etwa für Instagram oder Twitter, wird aus dem einfachen E-Ink Display ein kraftvolles Werkzeug für den Alltag.

Programme wie YotaRSS – welches ein kurzes einloggen in Feedly erfordert – geben dem Nutzer eine schnelle Übersicht über aktuelle Headlines. Und genau das ist eine der Stärken des YotaPhones: Texte. Dank dem quasi keine Energie verbrauchenden E-Ink Display kann der Nutzer sein YotaPhone als Kindle Smartphone nutzen, ohne sich Sorgen um die Akkulaufzeit zu machen. Manchmal, aber vor allem im Mirror-Mode, lassen sich Ghost-Images bzw. Pixel feststellen, die mit unter, aber nicht immer, schnell verschwinden.

Ghost-Images auf dem Display

Ghost-Images auf dem Display

Bei der Eingabe beispielsweise SMS wird oftmals bemängelt, dass der E-Ink Screen nicht mit der Tippgeschwindigkeit der Nutzer hinterher kommt. Das kann ich so nicht bestätigen. Es ist durchaus im ersten Moment eine Gewöhnung nötig, um sich an das Feeling des Touchscreen auf der Rückseite zu gewöhnen, danach lassen sich Nachrichten aber wie auf jedem anderen Phone auch tippen.

Wer sagt mit dem E-Ink Display könnte man nicht zocken?

Wer sagt mit dem E-Ink Display könnte man nicht zocken?

Besonders oft habe ich im vergangenen Monat das E-Ink Display genutzt, um einen Anruf zu beginnen. Hier muss man allerdings seine Kontakte bzw. deren Nummern gut kennen: zwar kann man über das E-Ink Display verpasste und kürzliche Anrufe sehen, einen Einblick in alle Kontakte gibt es nur im Mirror-Modus.

Mit dem Feature YotaSnap kann der Nutzer selbst mit einem ausgeschalteten Smartphone beispielsweise eine Landkarte auf dem E-Ink Display darstellen. Dies ist vor allem bei längeren Trips nützlich, wenn einem eben doch mal der Saft ausgeht. Zwar kann der Nutzer das Display im ausgeschalteten Zustand nicht mehr benutzen, das dauerhafte Bild ist trotzdem ziemlich nützlich. Man stelle sich nur vor, man hat den Boarding Pass fürs Flugzeug nicht ausgedruckt und der Smartphone Akku neigt sich dem Ende zu.

Zwar verfügt das YotaPhone nicht über eine Status-LED, dies ist aber dank dem guten Informationsgehalt der rückseitigen Displays auch gar nicht nötig. Wird die Rückseite nicht als Display genutzt, kann sie mit Hilfe von Wallpapers auch als Individualisierung genutzt und schön ausgestaltet werden. Während dem Techtalk Podcast am Sonntag habe ich spontan – mit dem Bumper – einen Kratztest mit beiden Displays gemacht: auch wenn man das Gerät auf einer Displayseite liegend verschiebt (beispielsweise während der Nutzung auf einem Tisch), entstehen keinen Kratzer.


Der Sound
Das Yota Phone kommt einem Stereospeaker auf der Unterseite: beide Lautsprecher Grills befindet sich je ein Speaker. Beide ergeben zusammen einen super Klang: egal ob man sich eine Folge „LeFloid“ oder „Simpsons“ anschaut – selbst für einen Film auf der heimischen Couch reicht die Qualität definitiv aus. Der Speaker wird lau genug, um auch unterwegs Klingeltöne zu hören, auch den Wecker hab ich bisher noch immer gehört. Während Gesprächen versteht mich mein gegenüber gut und auch ich muss nicht nachfragen, was gerade gesagt wurde.

(Text: Für mehr Reviews abonniert uns hier auf YouTube, Facebook, Twitter, Google Plus und Instagram. Mein Name ist Timm Mohn, für die Nerdbench.“)


Die Akkulaufzeit
Nutzt man das Backdisplay weniger häufig, schafft es das YotaPhone auf locker 1,5 Tage Akkulaufzeit. Allerdings: hat man sich einmal an das E-Ink Display gewöhnt, wird es – zumindest in meinem Fall – fast dauerhaft genutzt und so schafft es das YotaPhone im Test durchschnittlich auf 2 Tage – im besten Fall sogar 3. Ist das YotaPhone einmal leer, benötigt das Gerät 2 Stunden, bis es vollständig aufgeladen ist.

Die Anzeige auf der Rückseite

Die Anzeige auf der Rückseite

Sollte es trotz E-Ink Display trotzdem mal eng werden, kann der Nutzer mit YotaEnergy einige der Smartphone-Features deaktivieren, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Im Test hilft dieses Tool wirklich gut aus: während normalerweise bei 20 % bereits der Angstschweiß auf meiner Stirn auszumachen ist, holt das YotaPhone hier noch mal ordentlich Laufzeit raus.


Der Speicher
Zwar kann man den internen Speicher nicht per SD-Karte erweitern, dafür ist jener mit 32 GB ausreichend groß dimensioniert. Startet man das Gerät das erste Mal stehen dem Nutzer etwa 25 GB zur Verfügung. Jene sind nicht in verschiedene Partitionen unterteilt und stehen dem Nutzer somit vollständig zur Verfügung. Mit 32 GB internem Speicher ist ordentlich Platz für Spiele, Filme, Foto- und Video-Aufnahmen sowie Apps vorhanden. Auch mein recht großer WhatsApp Ordner – immerhin knapp 4,7 GB – bringt das YotaPhone nicht ins schwitzen.


Die Kamera
Die Yota-Cam kann überzeugen: am Tag gelingen sehr gute Bilder, während bei schwierigen Lichtverhältnissen oft der Blitz zu Rate gezogen wird. Trotzdem schafft das Yota Phone zeitgemäße Fotos, die nicht nur als schneller Schnappschuss dienen können. Die Kamera kann nicht über das E-Ink Display bedient, die aufgenommen Fotos auch nicht über jenes abgerufen werden.

Die Fotos werden gut

Die Fotos werden gut

Auch die Frontkamera macht hübsche Fotos: als Selfie-Junkie kommt der Nutzer auch auf seine Kosten – wenn auch nur mit 2 Megapixeln.

Ein Selfie

Ein Selfie


Die Performance
Den Snapdragon 800 kenne ich bereits aus meinem Xiaomi Mi3. Der Qualcomm Prozessor leistet saubere Arbeit: das alltägliche Leben mit dem YotaPhone ist flüssig, die Navigation durch den Launcher gerät nicht ins Stocken und auch Games sind kein Problem: In Minion Rush schupse ich teils Stunden Minions von der Bahn, während mein Springfield in „Tapped Out“ nicht weniger Aufmerksamkeit bedarf. Beides läuft smooth, auch wenn das Springfield stark überbevölkert ist. Auch anspruchsvollere Spiele, wie Modern Kombat 5 laufen problemlos.

Während Spielen kann dem YotaPhone schon mal ordentlich warm werden, im normalen Gebrauch ist davon aber nicht viel zu spüren. Wie bereits erwähnt wurde der Prozessor bereits im Xiaomi Mi3 verbaut – also einem Gerät aus dem Jahre 2013. Inzwischen sind der 801 sowie 805 und auch 810 verfügbar.


Die Konnektivität
Über Bluetooth verbindet sich das YotaPhone mit der Pebble Smartwatch, aber auch die Verbindung zur Jawbone Big Jambox ist kein Problem. Bluetooth generell eignet sich für viele Spielereien: die Sphero lässt sich Problemlos mit dem Smartphone steuern und auch der SmartTresor ist durch das YotaPhone schnell verriegelt.

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Musik via Jawbone Big Jambox und Bluetooth

Mit WLAN bringt man zunächst die vorinstallierten Apps auf den neusten Stand und installiert die Updates für das YotaPhone. Die Verbindung zur GoPro Hero 4 stellt kein Problem dar, ebenso wenig wie Connection zur Sony QX-100. Das WLAN ist in meinen Augen außergewöhnlich stark: selbst in der letzten Ecke eines Zimmer, dass wohlgemerkt ein Stockwerk über und räumlich versetzt um einen Raum neben dem Router ist, hat das YotaPhone noch Empfang. Hier haben die meisten Smartphones erhebliche Probleme und kämpfen mit Verbindungsabbrüchen, was beim YotaPhone 2 nicht einmal der Fall war.

YotaPhone 2 in Verbindung mit der GoPro Hero 4 Silver

YotaPhone 2 in Verbindung mit der GoPro Hero 4 Silver

Mit GPS navigiere ich mich Richtung Universität und auch zum Bahnhof. Dank Snapdragon Prozessor ist die Qualität eigentlich keine Frage, Geräte mit entsprechendem haben eigentlich selten bis nie Probleme mit dem Empfang.

Die generelle 4G/3G Empfangsqualität ist sehr gut: Weder In- noch Outdoor kann man sich über den Empfang beschweren.


Das Betriebssystem
YotaDevices orientiert sich beim zewiten YotaPhone größtenteils an Stockdroid: bis auf ein paar Zusatz-Apps von Yota finden wir keine Bloatware vor. Beim ersten Start nutze ich das YotaPhone noch mit Android 4.4, das von Stock einen schweren Kamera-Bug hatte: jene stand auf dem Kopf. Kaum, dass in der Nähe von WLAN wurden sofort Software Updates (3 Stück an der Zahl!) heruntergeladen und installiert. Der Cam-Fehler ist bereits mit dem ersten verfügbaren Update erledigt. Seit jenem – und unter Android 5.0 – konnten keine weiteren Fehlern ausgemacht werden: das Betriebssystem läuft wie am Schnürchen und ist bisher nicht einmal abgestürzt.

Die Einarbeitung in Android 5.0 ist sehr einfach und auch das Yota Display wird – beispielsweise in elektronischen Handbüchern sehr gut erklärt.


Der Preis
Das YotaPhone ist ein Premium Smartphone in vielerlei Hinsicht: neben dem E-Ink Display auf der Rückseite können auch die anderen Hardware Komponenten durch die Bank weg überzeugen. Das schlägt sich natürlich im Presi nieder: auf Amazon ist das YotaPhone 2 aktuell für 599 Euro erhältlich. Das ist natürlich ein stattlicher Preis, der sich aber in unseren Augen auf jeden Fall lohnt.


Das Zubehör
Damit das YotaPhone auch bis zum Ende seiner Tage noch super aussieht, hat der Hersteller einen Bumper im Angebot. Damit ist das YotaPhone 2 geschützt vor Beschädigungen, Abschürfungen oder ähnlichem. Im Test lassen sich die Buttons trotz Bumper gut bedienen. Bedenkt man, dass das YotaPhone aktuell knapp 600 Euro kostet, ist der kleine Aufpreis für den Bumper sicher eine gute Idee.


Das Fazit
Eigentlich sollte das Review bereits vor 1-2 Wochen fertig sein. Zugegebenermaßen habe ich mir etwas mehr Zeit gelassen, da das E-Ink Display auf der Rückseite einfach eine geniale Sache ist. So erging es auch vielen, die das YotaPhone in den vergangenen Wochen in der Hand hatten: die Lösung mit dem zweiten Screen überzeugt durch die Bank und ist so nützlich wie genial.

Trotz kleiner Fehlerchen mein neues Lieblingsgerät: Das YotaPhone 2

Trotz kleiner Fehlerchen mein neues Lieblingsgerät: Das YotaPhone 2

Für mich fehlt nur eins an Bord des YotaPhone 2: NFC. Angesichts des sonst sehr guten Gesamtpaketes ergibt sich dennoch nur ein mögliches Urteil: eine Kaufempfehlung der obersten Klasse – das YotaPhone 2 ist der Geheimtipp unter Smartphones – gerade weil es inzwischen für nur noch 100 Euro verfügbar ist.

Positives

E-Ink Display...
... welches sehr gut funktioniert
Lange Akkualufzeit
32 GB ROm
Zackige Performance
Viele Updates
Mirror-Modus

Negatives

Ghosting auf dem E-Ink Display
Kein NFC

Bewertung
Unsere Bewertung
Technik
9.8
Akkulaufzeit
10
Bildschirm
10
Betriebssystem
8.8
Performance
8.7
Konnektivität
9.0
Design
9.4
Ton
8.7
Kamera
9.0
Bildqualität (Tag)
9.2
Bildqualität (Nacht)
8.2
Zubehör
8.5
Preis
8.0
Preis-Leistungsverhältnis
9.0
Fazit

Das YotaPhone 2 ist richtig schickes Gerät: schneller als man denkt gewöhnt man sich an das Rückseitige Display - und vermisst es umso mehr auf Geräten, die nicht über jenes verfügen. Von mir gibt's eindeutig eine Kaufempfehlung.

9.1
Unsere Bewertung
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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com