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Im Test: Misfit Ray

Im Test: Misfit Ray

von Ümit Memisoglu31. Januar 2017

Die Misfit Ray ist nicht nur ein Fitnessarmband, sondern auch im Gegensatz zu anderen Fitnessbänder, welche oft nicht für ihr tolles aussehen bekannt sind, ein modisches Accessoire. Was es alles kann, zeigen wir euch hier.

In der Box befindet sich das Armband selbst , eine Bedienungsanleitung und 3 Knopfzellen. Diese sind natürlich nicht wieder aufladbar und müssen, wenn sie leer sind neu gekauft werden. Schlimm ist das nicht, denn Misfit verspricht eine Akkulaufzeit von 6 Monaten und Knopfzellen sind generell sehr günstig. Das hat auch den Vorteil, dass man es längere Zeit nicht abnehmen muss, sodass eure Daten Lückenlos aufgezeichnet werden können. Wer will kann es auch in die Dusche mitnehmen, denn das Band ist bis zu 5 bar Wasserdicht.

Der Hauptkörper besteht aus einer qualitativ hochwertigen Aluminiumlegierung, hier in der Farbe Rosegold und ist Zylinderförmig. 5 weitere Farben sind auch erhältlich. Eine farbige LED ist dort auch angebracht. Das Band besteht aus Silikon und ist super verarbeitet. Der Umfang lässt sich super anpassen, sodass es auch bei einem großen oder kleinen Handgelenkumfang ohne Probleme passt. Um die Knopfzellen einzulegen, kann man eines der Bänder dabei rausschrauben.

Wem das Band nicht gefällt, bietet Misfit auch Leder und andere Arten von Armbändern, sowie weiteres Zubehör an, sodass man es sogar als Halskette tragen kann, wenn man will. Hier möchte Misfit natürlich einen besonderen Wert auf das Design legen, denn es wirkt auf dem ersten Blick wirklich nicht wie ein Fitnessarmband, sondern eher wie ein modisches Accessoire. Das ist wahrscheinlich der wichtigste Grund, warum es mir besonders gefällt. Denn es ist als Gadget unscheinbar, als Armband aber angenehm auffällig. Man kann hiermit Akzente setzen, ohne dass es in Kombination mit Kleidung jeder Art komisch aussieht.

Die Misfit Ray kann aber nicht nur gut aussehen, sondern bietet auch andere Funktionen. Mit der App, kann man die Ergebnisse des Tages übersichtlich einsehen. Egal ob man spazieren oder Laufen geht, Fußball oder Tennis spielt, alles wird ziemlich genau aufgezeichnet. Natürlich werden dabei auch die verbrannten Kalorien, sowie die zurückgelegten Entfernungen angezeigt. Auch der Schlaf wird aufgezeichnet, falls man seinen Schlafrythmus überwachen möchte.

Beim ersten Start der App  erstellt man das eigene Profil und muss sein Gewicht, Größe und Alter eingeben um sofort starten. Dabei setzt man sich je nach dem wie sportlich man ist ein Punkte-Ziel, welches man am Ende des Tages erreichen will. Je mehr man sich bewegt, desto mehr Punkte sammelt man. Diese Tägliche Punktzahl kann man auch mit Freunden oder der Community teilen um sich miteinander zu messen. Benachrichtigungen kann man in den Einstellungen auch individuell je nach App mit Vibrationsmuster und eigener LED-Farbe einstellen, was wirklich gut funktioniert. Einen Wecker gibt es zwar auch, aber es macht mehr Sinn diesen als Alarm für Erinnerungen einzusetzen, da für das Wecken die Vibration doch zu schwach ist, wie bei anderen Fitnessbändern auch.

Wer lieber andere Apps oder Google Fit für seine Aktivitäten nutzt, wird sich über eine Breite App-Unterstützung freuen. Diese Offenheit hat man leider bei günstigeren Produkten oftmals nicht und ist nur auf die selbst entwickelten Apps beschränkt.

Ein weiteres cooles Feature aktiviert man mit der Misfit Link App, die erlaubt es nämlich die Misfit Ray in einen Smarten Bluetooth Button zu verwandeln. So kann man z.b. durch dreimaliges Tippen auf das Gehäuse ein Foto auslösen, seine Musik steuern und mehr. Schön wäre aber auch wenn sich das doppelte Tippen einstellen ließe, denn so hätte man natürlich noch mehr Optionen.

Insgesamt ist jeder, dem das schicke und unscheinbare Design, sowie die Befreiung vom ständigen laden des Akkus gefällt, mit der Misfit Ray gut bedient. Es funktioniert sehr zuverlässig und die App lässt sich übersichtlich und intuitiv bedienen. Die Unterstützung externer Apps ist dabei auch sehr lobenswert. Bei Amazon ist sie aktuell für knapp 86 Euro verfügbar.

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Über den Autor
Ümit Memisoglu
Ümit studiert Luft und Raumfahrttechnik und ist ein Technik Fan der ersten Stunde, egal ob PCs, Smartphones, Gadgets, Games etc. Neben dem Studium interessiert er sich aber auch für die verschiedensten Musikinstrumente und Sportarten. Freier Autor/Redakteur mit Chinesisch-Kenntnissen ist er auch noch. Neben alldem arbeitet er auch als HiWi an seiner Uni, wo er ausländische Studenten betreut.