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Vorgestellt: Intel Falcon 8+

Vorgestellt: Intel Falcon 8+

von Sarah Elisa Oley13. Oktober 2016

Auf der Intergeo 2016 stellt Intel keinen neuen Prozessor, aber eine Drohne namens Falcon 8+ vor.

Make no Mistake: die Falcon 8+ richtet sich nicht an Privatanwender. Solltet ihr allerdings zufällig eine Ölplattform euer eigen nennen, und die Technik im Auge behalten wollen, dann ist die Falcon 8+ genau das Richtige für euch. Eine Option (jedenfalls für die Nordamerikaner unter euch) ist Drohne auch, wenn ihr eine Brücke oder ein Windrad inspiziert wollt. Die Drohne bringt 1,2 Kilogramm auf die Waage. Auf jeder Seite der Drohne befinden sich in V-Form vier Rotoren mit einem Durchmesser von 20 cm, die die Drohne in die Luft bringen. Diese sind stark genug, um die Drohne auch bei Wind am Platz zu halten, wie Intel praktischerweise bei der Demo auf der Intergeo direkt beweisen konnte, da sich Hamburg wettertechnisch mal wieder von seiner besten Seite zeigte. An die Drohne wird eine Kamera-Gimbal gesteckt, die verschiedene Camcorder oder DSLRs  bis 0,8 Kilo tragen kann. Im manuelle nModus erreicht die Drohne bis zu 57 km/h. Verlässt sich die Drohne nur auf GPS reduziert sich die Geschwindigkeit auf 43 km/h Gesteuert wird die Drohne über das sogenannte Cockpit. Hierbei handelt es sich zum eine Kombination aus Fernsteuerung und Display. Zusammen ist die Einheit stoß- und wetterfest. Auch hierfür gilt: dank dem Hamburg-typischen Wetter konnte Intel den Schutz gegen (leichten) Regen direkt unter beweis stellen.

Sollte es dann doch mal dazu kommen, dass – warum auch immer – ein Rotor ausfällt, bleibt die Falcon 8 dennoch stabil in der Luft. Das ist ebenso der Fall, wenn ungünstigerweise gleich 2 Rotoren ausfallen. Beeindruckend ist auch, wie wenig sich die Falcon 8+ von ihrer Umgebung eindrucken lässt. Im Beispiel seht ihr, dass sie sich nach einer kurzen Störung schnell wieder fängt.

In der Falcon 8+ kommt auch die Realsense Kamera-Technik zum Einsatz. Die Kamera erkennt eigenständig Objektive und weicht jenen aus. Die RealSense Kameras, das System besteht aus zweien, wiegt nur 8 Gramm. Die zwei Kameras ermöglichen es der Falcon 8+ zwei Dimensional zusehen, ähnlich wie bei unseren Augen. Realsense erkennt aber nicht nur Hindernisse, sondern speichert diese auch ab, um sie zukünftig automatisch zu umfliegen.

An Bord sind zwei Akkus, die dafür sorgen sollen, dass die Falcon 8+ in der Luft bleibt, aus wenn ein Akku verbraucht ist bzw. ausfällt.

Selbst wenn man kein Profi in Sachen Drohnen-Steuerung ist: das Pad zusammen mit der Vorschau auf dem Tablet lässt sich so gut bedienen, als dass Intel auf der Flugdemo explizite Anfänger gebeten hat, die Drohne zu fliegen. Erfreulicherweise endeten die Flugversuche unfallfrei.

Die neue Falcon 8+ ist ein beeindruckendes Stück Technik, auch wenn sie zunächst nur für Nordamerika vorgesehen ist. Einsatzort kann neben den erwähnten Industrie-Anlagen aber auch ein Waldbrand sein.

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Über den Autor
Sarah Elisa Oley

Technik ist für Sarah kein Fremdwort: den Einstieg in die Smartphone Welt wagte sie bereits 2004 mit dem MPX 200 von Motorola. Sarah studiert Publizistik, wenn sie mal nicht gerade tippt, fährt Sarah Longboard.