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Im Test: Xiaomi Mi5s

Im Test: Xiaomi Mi5s

von Sarah Elisa Oley24. Oktober 2016

Hurra, das Xiaomi Mi5s ist da! Und ohne viele Worte, kommen wir nach dem Break zum Review.

Xiaomi liefert dem Mi5s ein USB-C Kabel, einen kleines Handbuch samt Simtray Remover sowie ein Netzteil mit. Das Mi5s ist direkt startklar.

Im Inneren ticket der neue Snapdragon 821 QuadCore Prozessor samt 2.15 GHz aus dem Hause Qualcomm,  dazu gibt es entweder 4 Ram und 128 GB internen Speicher oder 3 GB Ram sowie 64 GB internen Speicher. Eine Adreno 530 GPU sorgt dafür, dass bei Spielen alles flüssig läuft.

Wer Smartphones gerne für lange Zeit kauft und nicht alle 12 Monate wechselt, darf sich auf flüssige Performance freuen – heute und sicherlich auch noch in 24 Monaten. Der Snapdragon 821 sorgt für ein butterweiches Android Erlebnis, das nicht nur übermäßige Erhitzung beim Zocken gestört wird.

Zwar passen zwei Sim-Karten in das Mi5s, eine SD-Karte findet allerdings keinen Platz.  Für euch heißt das: Je nach dem mit wie viel GB Speicherplatz ihr das Mi5s kauft: damit müsst ihr auskommen. Eine Option gibt es allerdings noch: Über den USB-C Port können Usb-Sticks angeschlossen werden.

Die Front wird weiterhin von einem 5.15 Zoll Full-HD Display eingenommen. Wie zu erwarten schlampt Xiaomi hier nicht und liefert ein Smartphone mit guter Helligkeit und sehr guten Blickwinkeln ab. Trotzdem entgehen einem nicht die eindeutig vorhandenen schwarzen Display Ränder, die in einer schwarzen Version sicherlich unauffälliger daherkommen.

In Sachen Sound kann das Mi5s leider nicht ganz mithalten: klar, der Speaker geht für sich in Ordnung und ist auch nicht schlecht, aber wenn man daneben ein LeEco Le3 Pro mit Dolby Atoms hält, hat das Mi5s eindeutig verloren. Schade!

Telefongespräche sind kein Problem mit dem Mi5s. Das Gegenüber hat sich jedenfalls noch nicht bei mir beschwert, dass ich nicht zu versehen wäre.

Wer schon einen USB-C Kopfhörer zu Hause hat, kann jenen trotz Kopfhörer Anschluss mit dem Mi5s verwenden. Der Headphone Jack kann aber beispielsweise für einen Selfie-Blitz genutzt werden.

Unter dem Display sitzt der neue Ultrasonic Fingerprintreader. Persönlich freut mich die Position auf der Front. Seine Arbeit verrichtet der Fingerprintreader gut: das Mi5s wird umgehen entsperrt und steht dem Nutzer wieder zur Verfügung. Um den Fingerprint herum befinden sich noch die beleuchteten Softkeys. Der Finger-Sensor dient auch als Home-Button, drücken kann man jenen allerdings nicht.

Fotos werden mit Sony IMX 378 Sensor aufgenommen. Der Herbst meint es nicht gut mit meinen Testbildern, aber in etwa kann man erahnen, dass die Bilder am Tag sehr gut, abends hingegen nur befriedigend werden.  Ob Xiaomi hier noch etwas mit einem Software Update herauszkitzeln kann? Dabei handelt es sich um die Kamera der neuen Pixel-Smartphones.  Die Front Kamera macht mit Fotos mit 4 Megapixeln. Leider verzichtet man hier auf einen Front-LED Blitz.

Mit 3.200 mAh im Inneren ist das Mi5s gut gerüstet für den Alltag. Ist der Akku doch mal leer wird das Mi5s dank QuickCharge 3.0 flott wieder aufgeladen. Auf dem Mi5s läuft MIUI 8 auf der Basis von Android 6.0 Marshmallow. Bluetooth, WLAN mit 5 GHZ und GPS machen keine Probleme.

Insgesamt bietet das Mi5s ein ordentliches Leistungspaket mit kleinen Überraschungen wie NFC. Xiaomi versorgt seine Geräte regelmäßig mit Updates, sodass man gespannt sein darf, wohin die Reise mit dem Mi5s noch geht. Neben den vielen Leckereien im Inneren kann das Mi5s aber auch mit einem sehr soliden Metall-Body überzeugen, der gut in der Hand liegt und dem Gerät einen Premium Charakter verleiht. Ihr habt noch Fragen zum Mi5s? Dann ab damit in die Kommentare. Für mehr Videos von der Nerdbench, abonniert den Channel hier auf YouTube, Facebook Twitter, Google Plus und Instagram. Mein Name ist Timm Mohn, für die Nerdbench. Mein Name ist Timm Mohn, für WinFuture.de

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Über den Autor
Sarah Elisa Oley
Technik ist für Sarah kein Fremdwort: den Einstieg in die Smartphone Welt wagte sie bereits 2004 mit dem MPX 200 von Motorola. Sarah studiert Publizistik, wenn sie mal nicht gerade tippt, fährt Sarah Longboard.