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Im Test: Meizu HD50

Im Test: Meizu HD50

von Sarah Elisa Oley19. September 2016

Meizu ist bekannt für Smartphones. Doch es gibt noch mehr: Kopfhörer. Ich hab mir angeschaut, wie die HD50 aus dem Hause Meizu klingen.

Mit Tragetasche

In der Verpackung befinden sich die Kopfhörer selbst, sowie eine Tragetasche. Das gibt den Kopfhören in meinen Augen direkt einen edleren Eindruck. Dazu gibt es noch einen Adapter für Stereo-Anlagen und Flugzeuge, falls ihr mal nicht nur mit dem Smartphone lauschen wollt.

Gutes Mikrofon 

Musikgenuss in ein Video zu übertragen ist immer schwer, aber: ich mag den Sound der HD50. Im Gegensatz zu den meisten an Jugendlichen orientierten Kopfhörern sind die Bässe nicht übermäßig sondern sehr angenehm. Gerade bei Hörspielen kann der Kopfhörer sich beweisen: es lassen sich etliche Details raushören, die bei meinen alten Kopfhörern leider oft untergingen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ton der Kopfhörer.

Die Kopfhörer können mit einer sehr guten Sprachqualität überzeugen: das Mikrofon isoliert so ziemlich alle Umgebungsgeräusche, sodass mein Gegenüber auch in lauten Umgebungen problemlos mit mir sprechen kann.

Auch in Rot verfügbar

Ich hab die Schwarz/Silberne Version vor mir liegen, die mit einem schwarzen Kabel, Bügel und Kissen daherkommt. Im Inneren der Ohrkissen hat man groß Links und Rechts notiert – sehr praktisch, da ich wirklich recht oft nach den kleinen Symbolen suche, um die Kopfhörer richtig aufzusetzen.

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Die HD50 fühlen sich sehr gut an, die Verarbeitung ist wie von Meizu gewohnt sehr gut. Meizu setzt bei den Kopfhörern auf eine Mischung aus Aluminium und Leder, wodurch man gar nicht damit rechnet, dass die Kopfhörer weit unter 100 Euro kosten. Die meisten Kopfhörer in dem Preissegment sind aus billigem Plastik und fühlen sich bei weitem nicht so hochwertig an, wie die HD50.

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Je nach Größe euers Kopfes könnt ihr die Headphones ausziehen, sodass auch der dickste Schädel keine Probleme hat mit den HD50. Wenn es dann immer noch nicht ganz passt, lassen sich die Earpads auch drehen, sodass eure Ohren auf jeden Fall beschallt werden.

Am rechten Ohr wird das Aux Kabel angesteckt, über jenes die HD50 mit dem Smartphone verbunden werden. An jenem befindet sich  auch das Kontrollelement, mit dem ihr durch eure Musik schalten, oder die aktuelle Wiedergabe pausieren könnt. Ebenfalls mit an Bord: ein Mikrofon für Telefongespräche, falls euer Musikgenuss von einem Anrufer gestört werden sollte.

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Wenn ihr mit dem HD50 mal unterwegs seid, lässt sich der Kopfhörer zusammenfalten. So passt er nicht nur in die mitgelieferte Tragetasche, sondern auch in die Unitasche. Persönlich bin ich beim Um-den-Hals-Tragen kein so großer Fan von dem Mechanismus, aber daran muss ich mich wohl gewöhnen.

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Mit 220 Gramm kann man die HD50 auch über eine längere Zeit auf dem Kopf tragen. Für den Sportplatz war es aktuell etwas zu warm, aber auf dem Hometrainer konnten sich die Kopfhörer aber auch in hitzigeren Situationen beweisen. Leider vermissen die HD50 Luftlöcher, um den Luftaustausch beim Tragen anzuregen.

Gute Kopfhörer fürs Geld

Kompatibel sind sie mit grundsätzlich allen Geräten: ob Smartphone, Notebook oder Tablet. Hauptsache ein Klinkeneingang ist vorhanden.

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Die Meizu HD50 kombinieren viel Leistung, Ästhetik und Funktion. Dabei bleiben sie erfreulich günstig und schlagen kein tiefes Loch in eure Brieftasche. In meinen Augen sind sie eine sehr gute Alternative, wenn man keine Bluetooth Kopfhörer braucht. Aktuell sind sie für knapp 50 Euro bei Gearbest verfügbar.

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Über den Autor
Sarah Elisa Oley

Technik ist für Sarah kein Fremdwort: den Einstieg in die Smartphone Welt wagte sie bereits 2004 mit dem MPX 200 von Motorola. Sarah studiert Publizistik, wenn sie mal nicht gerade tippt, fährt Sarah Longboard.