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Im Test: Phicomm Energy 2

Im Test: Phicomm Energy 2

von Sarah Elisa Oley13. Juli 2016

Phicomm ist bekannt dafür, günstige Smartphones für den Einsteiger-Markt herauszubringen. Auch das Energy 2 ist mit aktuell 144 Euro recht günstig, bietet aber auch einige für die Preisklasse ungewöhnliche Features. Ob das Energy 2 positive Energie ausstrahlt, erfahrt ihr nach dem Break.

Randvoll mit Zubehör

Obwohl die OVP des  Phicomm Energy 2 sehr kompakt ausfällt, versteckt sich im Inneren einiges: zum einen natürlich das Smartphone selbst sowie das passende Ladekabel und Netzteil. Zum anderen packt der Hersteller noch ein Headset sowie eine Displayschutzfolie zum Set dazu. Der Nutzer braucht sich also um keine weiteren Ausgaben sorgen: mit dem Energy 2 kann man direkt loslegen.

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Das nötigste an Technik

Beim Energy 2 handelt es sich um eine 5 inch Smartphone, dessen Display mit 1280×720 Pixeln auflöst. Über jenem sitzt eine 2 Megapixel Frontkamera sowie die Ohrmuschel. Geladen wird das Energy 2 via MicroUSB auf der Oberseite. Hier sitzt auch der Klinkenanschluss, wenn der Nutzer mal ein Headset verwenden möchte. Für die tägliche Performance ist ein Qualcomm MSM8909 QuadCore Prozessor verantwortlich. An Bord sind weiterhin 2 GB Ram sowie 16 Gb interner Speicher. Wem die 16 GB nicht reichen, kann das Energy 2 via SD-Karten um bis zu 64 GB erweitern. Gefunkt wird mit Bluetooth 4.0 und WLAN b/g/n – 5 GHz Wlan sucht man leider vergebens. Die Hauptkamera macht Fotos mit 8 Megapixel, in den schummrigen Abendstunden steht ihr ein LED-Blitz zur Seite. Damit dem Phicomm Energy 2 nicht so schnell der Saft ausgeht, spendiert der Hersteller dem Smartphone einen 2.300 mAh Akku.

Erfreulich gutes Display

Günstige Smartphones haben oft mit Qualitätsmängeln zu kämpfen: die Display verfärben sich früh und die Blickwinkel sind auch nicht gut. Nicht so beim Energy 2: der Nutzer kann das Smartphone auch mal schief von der Seite anschauen, ohne dass die Sicht eingeschränkt wird. Auf voller Helligkeit lässt sich das Energy L auch im Freien bedienen. Ghosttouches sind mir nicht aufgefallen. In den vergangenen Wochen hat das Smartphone stets gut auf meine Eingaben reagiert.

Gespräche ohne Probleme möglich

Ich versende gerne Sprachnachrichten, was mit dem Phicomm Energy 2 kein Problem ist. Auch während Telefonaten versteht mich mein Gegenüber sehr gut. In den letzten Wochen habe ich nicht nachfragen müssen, was mein Gesprächspartner gesagt hat: der Empfang und die Lautstärke der Ohrmuschel sind beide gut. Alarme und Klingeltöne werden laut wiedergeben, sodass kein Frühdienst oder Anruf verpasst wird.

Überraschend gute Fotos

Große Hoffnungen hatte ich mir beim Phicomm Energy 2 nicht gemacht, allerdings wurde ich überrascht: die Hauptkamera macht, vorausgesetzt man hält das Smartphone fest in der Hand, überraschend gute Fotos. Für Instagram reicht es auf jeden Fall, für langlebige Erinnerungen würde ich mir eher eine Spiegelreflex-Kamera zulegen. Von Zeit zu Zeit schleicht sich mal ein unscharfes Bild zwischen die Aufnahmen. Hier empfiehlt es sich, direkt zwei Aufnahmen von der gewünschten Szene zu erstellen, damit man keinen Moment verpasst.

Gemütliches Smartphone

Machen wir uns nichts vor: das schnellste Smartphone ist das Phicomm Energy 2 nicht. Wer 150 Euro für ein Smartphone ausgibt muss darauf gefasst sein, dass anspruchsvolle Spiele vielleicht mal ins Stocken geraten könnten. Grundsätzlich sind aber elementare Funktionen, wie die Deutsche Bahn App, WhatsApp und Facebook kein Problem. Auch die Twitter-Timeline kann ohne Stocken durchgescrollt werden. Aktuell ist der Smartphone Alltag kein Problem für das Phicomm Energy 2. Ob das so bleibt, wird die Zukunft zeigen.

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Kommt locker durch den Tag

Während etwas mehr Power immer gut ist, dürfen sich Lade-Muffel beim Energy 2 über eine lange Akkulaufzeit freuen: im Schnitt schaffe ich zwei Tage, ehe das Smartphone wieder an die Ladebuchse muss. Ist der Dauerläufer dann doch mal leer, braucht das mitgelieferte Nezteil etwa 2 Stunden, bis das Phicomm wieder zu 100 Prozent aufgeladen ist. Eine lange Akkulaufzeit ist mir eigentlich fast etwas lieber, als ein Powerhouse von Smartphone, dass ich bereits zum Mittagstisch wieder aufladen muss. Von daher: Daumen hoch Phicomm für eine gute Akkulaufzeit!

Kein 5 GHz Netzwerk mit an Bord

Über WLAN lassen sich die installierten Apps zügig updaten. Die dauerhafte Verbindung zu Servern stellt kein Problem dar. YouTube Videos werden in bester Qualität zügig gestreamt. Einzig 5 GHz WLAN fehlt mir, da ich für das Phicomm Energy 2 extra ein 2,4 GHz Netzwerk spannen musste.

Meine Pebble Smartwatch hält mich via Bluetooth auf dem Laufenden. Die Verbindung zur Jawbone Big Jambox ist stabil, sodass Lieder problemlos durchlaufen.

Der erste GPS Fix ist schnell gefunden. Die Navigation zum Bahnhof oder einer unbekannten Adresse stellt kein Problem dar. Auch Pokemon Go findet den korrekten Standpunkt auf der Karte.

Solides Einsteigergerät

Ihr sucht aktuell nach einem Smartphone, dass günstig ist, aber nicht viel leisten muss? Dann seid ihr beim Phicomm Energy 2 genau richtig. Das Smartphone ist kompakt und leicht. Punkten kann es sicherlich durch den austauschbaren Akku sowie dessen lange Laufzeit. Abstriche macht das Energy 2 zwar in der Performance, allerdings dürfte das für denn Einsteiger kein großes Problem darstellen. Wer nach ordentlicher Performance sucht, sollte sich in der 200+ Euro Klasse umschauen.

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Aktuell ist das Energy 2 für 145 Euro auf Amazon verfügbar.Wir haben zwar die schwarze Variante getestet, Phicomm vertreibt das Smartphone aber auch in weiß.

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Über den Autor
Sarah Elisa Oley

Technik ist für Sarah kein Fremdwort: den Einstieg in die Smartphone Welt wagte sie bereits 2004 mit dem MPX 200 von Motorola. Sarah studiert Publizistik, wenn sie mal nicht gerade tippt, fährt Sarah Longboard.

  • d1-mein

    Hab gestern schon euer Phicomm Video auf Insta gesehen! Super!