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Hands-On: HP Omen Gaming-Notebooks

Hands-On: HP Omen Gaming-Notebooks

von Timm Mohn8. Juni 2016

Im letzten Monat hat HP seine neuen Gaming-Notebooks vorgestellt. Die Geräte zeichnen sich durch sehr gute Leistung bei einem günstigen Preis aus. Gestern konnte ich mir die Geräte erstmals in freier Wildbahn anschauen. Nach dem Break gibt’s die ersten Eindrücke.

Powerhouse auf 15,6 Zoll

Gaming-Notebooks waren lange Zeit wuchtig und schwer. Gut, im Vergleich zu heutigen Ultrabooks sind sie es vielleicht immer noch, trotzdem hält HP bei den neuen Omen Notebooks eine angenehm schlanke Linie ein: das 15er Omen ist nur 24,5 mm hoch und bleibt damit sehr kompakt. Vor Ort konnten wir die Geräte natürlich auch mal einem Stresstest unterziehen und in „The Witcher“ durch die Landschaft streifen. Die Animationen gehen dem Omen leicht von der Hand, auch das Wasser bei Nacht sieht sehr hübsch aus, ohne dass das Omen ins Stocken kommen würde.

An Bord sind bis zu 2 TB Festplatten oder eine SSD-HD Kombination (zum Beispiel 1 TB HD + 256 SSD). In Sachen Grafikleistung kann das Omen auch einiges bieten. Je nach Ausstattung findet eine NVIDIA GTX 960M oder 965M Verwendung im Omen. Die Grafikleistung wird aber auch gebraucht: der Nutzer kann zwischen 4K und Full-HD Display wählen. Damit dem Omen unterwegs nicht so schnell der Saft ausgeht, verbaut HP einen 61,5 Wattstunden Akku.

Für perfektes Gaming-Erlebnis

Etwas größer kommt das 17,3 Zoll Modell daher. Beim Screen setzt HP direkt auf ein 4K Display und macht gar nicht erst den Umweg über einen Full-HD Screen – sehr löblich. Mit 30 mm Bauhöhe ist das 17er Omen etwas höher als die kleine Schwester, aber auf dem Schreibtisch macht dieser Zuwachs keinen großen Unterschied. Nutzer können sich zwischen einer 2 TB HDD oder einer 512 GB SSD entscheiden. Als dritte Option ist es möglich, das Omen mit einer 1 TB HDD und einer 128 GB SSD zu bestücken. HP wirbt damit, dass die Techniker sich beim Gehäuse einige Gedanken gemacht haben und die neuen Geräten somit bessere Gaming-Performance abliefern. In der Hands-On Session behielt das 17er Omen dies bestätigend einen kühlen Kopf.

Für perfektes Gaming-Erlebnis

Als Freund von matten Display gibt es bei mir vor allem für eine Sache einen dicken Daumen hoch – was schreib ich, zwei: alle ausgestellten Displays waren matt. Auch wenn man den typischen Gamer ins dunkle Kämmerchen verordnet: die Entscheidung, das 17er und 15er Modell mit matten Screens auszustatten kann ich nur loben. Beide Geräte kommen mit einer rotbeleuchteten Tastatur daher, die gerade im Low-Light einen guten Eindruck macht. Das Rot ist auch ohne Sättigungsfilter sehr intensiv, was genau meinem Geschmack entspricht. Die Omens verfügen über einen HDMI-Port 2.0 und einen USB 2.0 sowie zwei USB 3.0 Ports. USB-C sucht man leider vergebens. Laut HP dürfte sich der neue USB-Standard wohl noch etwas Zeit lassen. Für eine kabelgebundene Verbindung steht ein Lan-Port an beiden Geräten zur Verfügung. RJ45 ist natürlich auch mit an Bord. HP hat sich bei der Konzeption der Geräte einige Gedanken gemacht, was man auch daran merkt, dass die Ports auf der hinteren Seite des Notebooks angebracht wurden. Während der Nutzung dürften dem Nutzer also keine störenden Kabel in den Weg kommen.

Maus und Rucksack im Gepäck

Damit der geneigte Gamer vollausgestattet zur nächsten Lan gehen kann, bietet HP zukünftig auch ein paar Extras für die Gaming-Notebooks an. Dazu gehört eine Maus und ein Rucksack. Da ich ein Touchpad-Nutzer bin, fehlt mir aktuell die Expertise zur Maus, der Rucksack machte allerdings einen guten Eindruck.

Gaming am Schreibtisch

Auch wenn Notebooks den Markt dominieren, der stationäre PC ist noch nicht ganz von der Ladentheke verschwunden. Der Nutzer kann die Desktop-Varianten mit i5 oder i7 Prozessoren ausstatten und sich zwischen SSD mit 128 bis 512 GB oder HDDs mit 1 bis 3 TB entscheiden. Für die Grafik sorgt NVIDIA Hardware bis hin zur GTX 1080. Wahlweise lassen sich aber auch AMD Grafikkarten einbauen (namentlich die R9 FuryX). Mit bis zu 32 GB Ram ist das Omen für die Zukunft bestens gerüstet. An Bord sind direkt 6 USB 2.0 Ports sowie 4 USB 3.0 Anschlüsse. In meinen Augen könnte das Verhältnis hier genau umgekehrt sein. Optional kann man die Hardware mit Wasserkühlung bei niedrigen Temperaturen halten. Für die Verwendung mehrere Bildschirme steht standardmäßig Dual HDMI out zur Verfügung.

Umgehend verfügbar

Alle Geräte dürften in den nächsten zwei Wochen im Handel aufschlagen. Beim Omen Desktop PC geht es ab 1099 Euro los, die Notebooks starten beide bei 1199 Euro. HP hat hier ein sehr günstiges aber nicht minder leistungsstarkes Gaming-Paket zusammengeschnürt, welches Gaming-Einsteiger in der Grundkonfiguration, wie auch Experten mit den Top-Ausstattungen begeistern dürfte.

Im Hands-On wirken die in Kohlefaseroptik gehaltenen Geräte bereit für den Marktstart: The Witcher läuft ohne Probleme (mal abgesehen davon, dass unser Pferd geklaut wurde!) und auch im Netz surfen sowie 4k Filme schauen waren kein Problem für die Omen-Geräte. In zwei bis drei Wochen dürften die ersten Review-Samples aufschlagen. Ihr seid bereits neugierig geworden? Dann ab zu Amazon.

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com
  • d1-mein

    Ich meine gelesen zu haben, dass man den Innenraum gar nicht ablichten durfte :P Nanana!

    • Sarah | Nerdbench.com

      Oh, da frage ich direkt mal nach!

  • Sebastian Lutz

    Die Rechner kommen mit Windows 10, right?

    • Sarah | Nerdbench.com

      Aber klar! :)

  • KeinOhrHase

    So viel Plastik um das Display :(

  • Robert

    Bitte mehr von den <1 Minuten Videos. Sehr schön!