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Im Test: Aukey Powerbank 20.000 mAh

Im Test: Aukey Powerbank 20.000 mAh

von Timm Mohn2. Juni 2016

Bald geht es ein Wochenende Paddeln und ich nehme nicht mein iPhone sondern ein Batterie-fressendes Smartphone mit: das Nubia Z9 Classic. Da wir aber 2 Tage fernab von jeder Steckdose sein werden, brauch ich also ordentlich Power für unterwegs. Die Aukey Powerbank mit 20.000 mAh soll genau dafür sorgen. Ob ich ganz ohne Sorgen paddeln gehen kann, hab ich im Vorfeld schon mal getestet.

Kleines Kraftpaket

Die OVP ist erstaunlich schwer und auch im Inneren verschwindet dieser Eindruck nicht: Aukey hat ordentlich Power in die mobile Smartphone-Tankstelle gesteckt und das merkt man ihr auch an. Im Lieferumfang befindet sich darüberhinaus noch ein kleines USB Kabel sowie ein Anleitungsheftchen. Im Inneren befinden sich satte 20.000 mAh, die mindestens zwei Smartphones mit Strom versorgen sollen. Neben den beiden USB-Outputs hat der Hersteller eine Taschenlampe angebracht. Um die Powerbank wieder zu laden steht ein USB sowie ein Lightning Port bereit. Über den grünen Powerbutton auf der Oberseite kann die Powerbank gestartet werden. Trotz Lightning Port ist kein solches Kabel im Lieferumfang des externen Akkus enthalten.

Lightning Port eine sehr nette Idee

Grundsätzlich kann man mit der Aukey Powerbank alles laden, was über einen Stecker aufgeladen wird: vom Bluetooth Lautsprecher bis hin zur Apple Watch. Das iPhone stellt natürlich auch kein Problem dar und iPads können ebenso mit Strom versorgt werden. Das Besondere an Aukey’s neuer Powerbank ist sicherlich der Lightning Port auf der Vorderseite. Normalerweise benötigt man mindestens zwei Kabel, um das iPhone über die Powerbank mit Strom zu versorgen: einmal das Lightning Kabel für die Verbindung zwischen iPhone und Powerbank und wenn der Akku der Powerbank mal leer ist ein MicroUSB Kabel für die Connection zwischen Steckdose. Das ist bei der Aukey Powerbank nicht mehr der Fall: der Nutzer kann einfach das Lightning-Kabel vom iPhone umstecken und den externen Akku wieder aufladen. Für die Zukunft wäre hier auch ein USB-C Port wünschenswert.

Auf die Plätze, fertig, laden!

Damit der externe Akku eure Geräte lädt, muss der Powerbutton gedrückt werden. Das ist sehr wichtig, da sich die Aukey Powerbank nicht automatisch anschaltet, wenn man ein Gerät anschließt. Diesen Kniff sollte man auch Freunden erzählen, die sich bei euch Strom borgen wollen, da ansonsten wertvolle Zeit verschwendet wird. Einmal am laden, bleibt die Verbindung bestehen und eure Geräte werden vollständig geladen. Wer sein Gerät über Nacht lädt muss wegen der Ausschalt-Automatik damit rechnen, dass nach beispielsweise 3 Stunden Ladezeit das zuladende Gerät wieder auf den eigenen Akku vertraut. Wer also ein Smartphone mit schlechtem Energiehaushalt besitzt, könnte am nächsten Tag mit bedeutend weniger Power aufwachen, als an der Steckdose. Einen Work-around gibt es hierfür nicht, außer ihrer schaltet eurer Gerät über Nacht komplett aus.

20.000 mAh wollen auch nachgeladen werden

Fangen wir mit dem erfreulichen Teil an: Die Powerbank hat mein Z9 Classic 6 mal komplett aufgeladen, bis das Licht der Powerbank erlosch. Für meine Paddel-Tour reicht die Akkulaufzeit somit auf jeden Fall und ich muss mir keine Sorgen machen, dass wir nicht mehr den Weg zurück finden werden. Ist die Powerbank allerdings einmal leer, braucht sie auch eine Weile, bis die 20.000 mAh wieder aufgeladen sind. Meine Xiaomi Powerbank mit 10.000 mAh lässt sich hierfür etwa 6 Stunden Zeit, der Aukey Akku benötigt allerdings etwas mehr Zeit: knapp 11 Stunden vergehen, bis man seine Smartphones erneut aufladen kann. Der Ladevorgang ist beendet, wenn die LED auf der Oberseite weiß ohne Unterbrechung weiß leuchtet.

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Notdürftige Beleuchtung

Erst gestern schrieb mir eine Freundin, dass sie sich beim einem Spaziergang in unbekannten Wälderteilen verlaufen hat. Nur bewaffnet mit dem Smartphone Licht. Eine Taschenlampe hatten sie nicht dabei, nur eben das nötigste – das Smartphone. Die Aukey Powerbank hat allerdings noch eine Lampe dabei, im Gegensatz zu vielen anderen Powerbanks. Zwar würde ich sie nicht als einzige Lichtquelle bei einer Tour unter Tage mitnehmen, für eine schnelle Suche im Zelt oder als zusätzliches Licht, wenn man sich gerade verlaufen hat, kann sie nicht schaden.

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Für länger Trips super geeignet

20.000 mAh sind eine ordentliche Ansage,  die eine iPhone 6s Plus über eine Werktagewoche bringen, Nutzer des kleinere iPhones schaffen es eine komplette Woche ohne Steckdose durch den Alltag. Die hohe Kapazität bringt natürlich auch ihr Gewicht mit sich: geschlagene 387.2 Gramm sind ordentlich schwer in der Hosentasche. Zwar fällt das Gewicht im Rucksack viel weniger bis gar nicht auf, trägt man die Powerbank allerdings am Körper, wünscht man sich sicherlich die fehlende QuickCharge Technologie aus dem Hause Qualcomm an Bord. Weder QX 2.0 oder 3.0 sind mit dabei. Aktuell ist die Powerbank für 26,99 Euro verfügbar.

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com
  • Silbersurfer

    Kann ich damit mein iPad laden??