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Im Test: Aukey USB 3.0 Hub mit 10 Ports

Im Test: Aukey USB 3.0 Hub mit 10 Ports

von Timm Mohn9. Juni 2016

Wie viel USB-Geräte verwendest du? An meinem Hackintosh sind dauerhaft das Apple Keyboard, das Magic Trackpad 2 und ein SD-Karten Reader eingesteckt. Zwecks Datenbackup hängt regelmäßig eine Festplatte sowie eine SSD am Mac und auch das Smartphone möchte von Zeit zu Zeit mit dem PC verbunden werden. Ich stecke also regelmäßig USB-Stecker aus und um, sodass ich ein neues Gerät verwenden kann. Eine Lösung hierfür stellt der USB 3.0 Hub mit 10 Ports dar. Ob ich nun weniger umstecken muss, erfahrt ihr nach dem Break.

Es gibt nie genug USB-Ports

Wie in der Einleitung schon angemerkt: ich verwende sehr viele USB-Geräte mit meinem Shuttle Hackintosh. Es ist keine Seltenheit, wenn bis zu 7 Geräte gleichzeitig am PC hängen müssen. Auch wenn der XH97V mit genug Ports verfügt, diese ständig umstecken zu müssen, nervt mich etwas. Gerade wenn man mal wieder Bilder von Festplatte A zu B transportieren will, dabei noch Videos auf Laufwerk C sortiert und irgendwie den PC auch noch bedienen möchte. Ein paar zusätzliche USB-Ports konnten somit nicht schaden.

Alles zum Start dabei

Aukey liefert das USB-Hub in einer kleinen OVP aus. Im Inneren befindet sich das erfreulich lange Netzteil, welches das 10er Hub mit Strom versorgen soll. Dazu gib es ein außergewöhnliches dickes USB 3.0 Kabel. Wie immer bei Aukey Produkten gibt es noch eine Garantiekarte dabei. Auf jener ist auch ein Hinweis zu finden, dass die Garantie sich verlängert, wenn der Nutzer sein Produkt registriert.

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10 USB 3.0 Ports zur freien Verfügung

Ausgepackt fällt direkt die hochwertige Verarbeitung des USB-Hubs aus dem Hause Aukey auf. Zwar hängt im Netzteil Port noch ein weißer Faden, der ist aber schnell entfernt. Noch schöner wäre natürlich, wenn dieser gar nicht erst vorhanden wäre. Die Oberseite wird von den 10 USB-Ports eingenommen, die angewinkelt in Richtung des Nutzers zeigen. Links gibt es noch eine blaue LED, die mit einem entsprechenden Info-Zeichen versehen ist. Wird das USB-Hub mit Strom versorgt, leuchtet die LED auf. Auf der rechten Seite wird das Netzteil eingesteckt, während links der USB-Port für die Verbindung mit dem PC zur Verfügung steht. Auf der Unterseite des Gerätes sorgen zwei gummierte Streifen für festen Stand.

Viel mehr Freiheit im Alltag

Nach bereits zwei Wochen kann ich sagen, dass das USB-Hub den PC-Alltag deutlich verbessert hat. Es müssen keine USB-Kabel mehr umgesteckt werden, auch der Drucker ist nun dauerhaft mit dem Hackintosh verbunden. Einzig auf das Netzteil-Kabel könnte ich verzichten, damit nicht noch ein Kabel auf dem Tisch liegt. Die Übertragungsrate von USB-Sticks ist gleichauf mit der direkt Verbindung am PC und Nutzer müssen somit keine Einbußen befürchten. Nebenbei sieht das USB Hub dank dem metallischen Ton mit weißen Akzenten auch noch sehr gut aus. Benutzt man das Hub über mehrere Stunden fällt auf, es zu einer kleinen Wärmeentwicklung kommt. Diese ist vor allem auf der Unterseite des Gerätes zu spüren, die Oberseite bleibt kühl.

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Für alle gängigen Betriebssysteme

Das USB-Hub lässt sich problemlos mit Windows 7, 8 und 10 verwenden – selbst Windows Vista steht auf der Liste der kompatiblen Systeme. Es ist gerade wegen dem Netzteil nicht nur heimische PCs geeignet, sondern auch für Tablets, die teilweise nur mit einem Port daher kommen. Mein Hackintosh, aber auch das MacBook erkennen das 10er Hub umgehen. Als kleines Exrta lassen sich auch Android Smartphones mit dem Hub verbinden.

Keine Platzangst mehr

Wer am PC nicht mit den vorhandenen USB-Ports auskommt, kann sich mit dem Aukey USB 3.0 Hub günstig aushelfen. Einmal auf dem Tisch installiert, fügt sich das USB-Hub sehr gut in den Workflow ein und hilft dem Nutzer, sich mehr auf die Arbeit als deren Organisation zu konzentrieren. Dank optischer Glanzleistung seitens Designer kann man das Hub nicht nur auf dem privaten Schreibtisch platzieren, sondern auch auf den Bürotisch. Aktuell ist das Hub für 36 Euro auf Amazon verfügbar.

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com
  • d1-mein

    Das ohne Netzteil fände ich grandios!

    • Sebastian Lutz

      Glaube das ist nicht möglich (wegen dem Strom)

    • Sarah | Nerdbench.com

      Da müsste man wohl auf ein paar Ports verzichten.

      Liebe Grüße
      Sarah

  • Anna-Bell

    Design ist echt schick!