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Shuttle.eu: So erstellt ihr euch ein Komplettsystem (Teil 2)

Shuttle.eu: So erstellt ihr euch ein Komplettsystem (Teil 2)

von Timm Mohn25. April 2016

Für mein neues Projekt, einen Hackintosh auf Basis eines Shuttle PCs, hab ich mir letzte Woche einen PC ausgesucht: den Shuttle XH97V. Wer nicht weiß, worum es sich bei der Marke Shuttle handelt, hier ist Teil 1 unsere Shuttle Serie. Da ich selbst aber ungern an teurer Hardware herumspiele, soll das Gerät über den Shuttle Konfigurator zusammengestellt und von Dritten zusammengestellt werden. Wie ihr euer eigenes System plant, erfahrt ihr nach dem Break.

Was will ich – was brauch ich?

So ein PC ist eine sehr eigene Sache: jeder braucht andere Hardware, jeder benutzt seinen PC auf seine eigene Weise. Deswegen sollte man sich vor dem Kauf eines neues Systems, bei Shuttle aber auch überall sonst, genau überlegen: was möchte man mit dem Gerät machen, wofür soll es eingesetzt werden – und wie lange? Manchmal reicht ein Übergangsrechner, wenn man beispielsweise auf die nächste Prozessor-Generation warten möchte, oder demnächst umzieht und in der neuen Wohnung mehr oder weniger Platz für PCs ist. Der Formfaktor spielt auch beim Zubehör eine große Rolle: möchte man eine kleine Kiste auf dem Schreibtisch stehen haben oder lieber einen den PC direkt in den Bildschirm intrigieren. Shuttle bietet für jeden die gewünschte Hardware-Größe: von Nano bis All-in-One. Ihr habt euch ein Bild gemacht, was ihr braucht? Gut, ich auch.

Einfache Bedienung

Ein Hackintosh soll es also werden – außerdem sollte er möglichst wenig Platz auf dem Tisch wegnehmen. Meine Wahl fiel auf den XH97V, da er gleichermaßen energiesparend, kraftvoll und leise arbeitet. Jede Produktseite bietet einen Link zum Konfigurator von Shuttle, dem ich für mein zukünftiges System folge. Als nächstes kann man zwischen Geräten mit und ohne Betriebssystem wählen. Da ich mein System sowieso mit MacOS bestücken will, entscheide ich mich für die Variante ohne Windows. Wir haben nun die Wahl zwischen All-in-One’s, den Slim und Mini Ausführungen sowie die teils vorkonfigurierten Workstation-Lösungen, welche aber auch angepasst werden können. Mein gewünschter Barebone geht in der kleinsten Konfiguration ab 397 Euro los. So will ich den PC allerdings nicht betreiben.

Klickt man auf „Anpassen“ wird der Nutzer zur eigentlichen Konfiguration des Shuttle-PCs weitergeleitet. Als Prozessor wähle ich einen I5-4590S aus. Dieser kostet 188 Euro extra, sorgt aber über einen ordentlich Performance Schub im Vergleich zum G1840. Der Quad Core PC taktet mit 3 GHz und hat 6 MB Cache an Bord. Für die aufwendige Videoschnitt-Tasks wird das Maximum an Ram verbaut: 16 GB. Eine mSata verbaue ich nicht, dafür aber eine 250 GB Sata3 SSD (Update 28.04.2016: es handelt sich dabei um eine Samsung 850 Evo) zum Booten. Diese ist mit 52 Euro sehr günstig und belastet das Bankkonto nicht zu stark. Für Daten landet eine 1 TB Festplatte im Warenkorb, die mit 55 Euro nur knapp teurer ist als die SSD. Ein DVD-Laufwerk lass ich aus, da im Schrank noch ein externer und bis dato unbenutzter Blu-Ray Brenner liegt. Der Sound kommt vom Board, ähnlich wie die Grafikkarte. Auf Grund der Bauhöhe ist es nicht möglich, eine Grafikkarte als Stecklösung zu intrigieren. Selbstverständlich benötigt der PC auch WLAN und so findet eine WLAN Karte mit 300 MBit/s Platz im Inneren.

Shuttle bietet noch einiges an Zubehör an, beispielsweise Display Port Adapter, die ich aber außen vor lasse. Standardmäßig ist eine 2 jährige Gewährleistung beim Kauf enthalten. Das Gesamtsystem ist mit 791 Euro sehr günstig und liegt preistechnisch weit unter einem entsprechenden Mac Mini.

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Im nächsten Schritt kann man eine Anfrage mit der gewünschten Konfiguration an verschieden Händler stellen. Der Händler kann den Nutzer per E-Mail, Fax oder Anruf benachrichtigen. Persönlich empfehle ich ein Telefonat, da man ggf. noch mal Feedback einholen kann, was alles möglich und sinnvoll ist. Das empfiehlt sich vor allem für Nutzer, die noch keinen eigenen PC zusammengestellt haben. Ist das Angebot vom Händler bestätigt worden, kann es weiter gehen: der Shuttle wird gebaut und an den Kunden versendet. Sobald mein XH97V vor mir steht, gehts mit unserer Shuttle Serie weiter.

 

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com