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Im Gespräch mit HP: Tinte ist nur überteuertes Wasser?

Im Gespräch mit HP: Tinte ist nur überteuertes Wasser?

von Angelika Gotthardt11. April 2016

Es ist immer wieder das gleiche mit unseren Druckern: alle paar Monate wandert man in den nächsten Laden (außer man ist bei Instant Ink angemeldet) und holt sich eine neue Patrone. Danach gibt der heimische Drucker auch wieder mehr als nur ein weißes Blatt aus. Doch Drucker-Hersteller müssen sich seit Jahren einigen Vorurteilen stellen. Die Nerdbench hat HP mal mit den wichtigsten konfrontiert.

Viel Geld mit Wasser verdient

26 Euro kostet meine schwarze Patrone jedes halbes Jahr. Dafür hält die XL Variante meiner Druckerpatrone aber auch gefühlt ewig. Mein Vater ist hingegen ein eiserner Vertreter der Nachfülltinte, da in den Patronen ja sowieso nur Wasser ist, welches ein wenig schwarz eingefärbt ist. Dafür muss man nicht „viel“ Geld ausgeben. Doch ist das wirklich so? Timm hat einmal nachgefragt.


Selbstverständlich handelt es sich bei Tinte nicht nur um überteuertes Wasser. Doch dabei hören die Vorurteile gegen über Herstellern nicht auf.

Gerade mal zu 1/4 gefüllt!

Mehr Luft als Tinte soll in Patronen sein: Hersteller stehen immer wieder im Verdacht, möglichst wenig Tinte in Patronen zu stecken, damit diese schnellstmöglich leer gehen und der Kunde wieder Geld ausgeben muss, um weiter drucken zu können. Die XL Patronen seien noch schlimmer, da hier höchsten der Placebo-Effekt höher greift, nicht aber mehr Tinte in den Patronen steckt. Auch diese Anschuldigung durfte sich HP anhören. Ist etwas dran? Haben wir wirklich nur halb volle Patronen? Hört selbst.


Natürlich ist auch dieses Gerücht Quatsch: Durch den ISO-Standard können Kunden genau abschätzen, wie viel Seiten sie mit ihrem Drucker hinbekommen. Getrickst wird auch hier nicht.

Chips nur zum Kunden ärgern

Über die Jahre immer wieder ein großes Thema sind die Chips, mit denen Drucker-Patronen verifiziert werden. Angeblich sind diese nur dazu da, um bei Drittanbieter schlechtere Ergebnisse zu produzieren oder sogar den Drucker lahm zulegen, sollte man nicht auf die haus-eigenen Patronen setzen. Chips werden zwar oft und schnell nachgeahmt, der Verschwörungstheoretiker von nebenan glaubt trotzdem an den bösen Drucker-Hersteller von nebenan. Was ist dran? Wofür sind die Chips wirklich da?


Über die Chips werden also keine Drucker geschrottet, sondern Informationen über den aktuellen Patronenstand gesammelt und dem Nutzer somit wichtige Infos über den Drucker vermittelt.

HP PageWide, was?

Nach Timms Trip nach Lissabon durfte die Social Media Abteilung der Nerdbench einige PM’s beantworten, die nach PageWide fragten: was ist das, was kann das und warum braucht man das? Als kleiner Bonus in diesem Post haben wir HP auch nach PageWide gefragt. Was steckt hinter der Technologie?


Ich hoffe, bei dem ein oder anderen hat sich durch unser Gespräch mit HP die ein oder andere Frage geklärt. Ihr habt weitere Fragen zu Druckern oder Tinte? Dann ab damit in die Comments.

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Über den Autor
Angelika Gotthardt

Angelika ist mit 3 Jahren nach New York gezogen und lebt inzwischen in Brooklyn. Neben ihrem Studium ist sie ein echter Serienfan und immer bei der Erstausstrahlung dabei. Um ihr Deutsch nicht zu sehr einrosten zu lassen, bloggt sie über aktuelle Episoden ihrer Lieblingsserien.

  • Anna-Bell

    Die haben sich bestimmt über eure fragen gefreut xD

  • KeinOhrHase

    Nerdbench, beliebtester Fragesteller seit 2016.

  • maxim A

    Mit wem wurde das Interview denn geführt?