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CeBIT 2016: Filmpower Roxor

CeBIT 2016: Filmpower Roxor

von Sarah Elisa Oley21. März 2016

Vor zwei Wochen haben wir sie euch schon mal kurz vorgestellt: die Roxor Gimbal mit Kamera von Filmpower. Dabei handelt es sich um eine 4K Kamera mit intrigierter 3-Achsen-Stabilisation. Auf der CeBIT hatte Filmpower einen Stand und so konnte mein Kollege sich ein erstes Bild vom Gadget machen.

Ähnlichkeiten mit der DJI Osmo

Wer sich bei der Roxor an etwas erinnert fühlt, kann aufhören zu überlegen: Das Prinzip ähnelt der DJI Osmo, einer 4K Kamera mit Griff am Boden. Im Gegensatz zur Roxor kann man die Osmo allerdings auch ohne den Griff kaufen, um sie beispielsweise an einen der Quadcopter zu stecken. Im Gegensatz zum teuren Vorbild besitzt die Roxor einen Bildschirm auf der Rückseite, sodass man nicht zwangsläufig ein Smartphone im Betrieb dabei haben muss, um sich ein Bild über den aktuellen Videoausschnitt zu machen. Gleichzeitig verzichtet der Kunde bei der Roxor auf hochwertige Materialien, wie sie bei der DJI Osmo zum Einsatz kommen: die Roxor besteht zum größten Teil aus Plastik und fühlt sich wie Kinderspielzeug an.

4K mit nur 10 (15) frames per second

Auf der CeBIT hatte Timm nun die Gelegenheit, sich die Roxor mal genau anzuschauen. Dabei wurde schnell klar, dass es noch an der ein oder anderen Stelle hakt. Das liegt zum einen daran, dass die Gimbal teils sehr träge auf die Eingaben des Nutzers reagiert und zum anderen, dass die Hardware noch dringend besser ausgereizt werden muss. Die großangekündigten 4K Aufnahmen sind beispielsweise bisher nur mit 10 frames per second möglich gewesen. Laut Filmpower hat man hierfür aber ein Firmware-Update auf den Markt gebracht, dass die Frames per second auf 15 anheben soll. Ob das für flüssige Videos reicht, wird sich in den nächsten Wochen zeigen müssen.


Fernab von der 4K Funktion muss Roxor aber wie bereits erwähnt eindeutig an der Reaktionsfreudigkeit der Gimbal arbeiten. Wenn selbst die Booth-Betreuerin mangels Reaktion der Gimbal ins Schleudern bekommt, besteht eindeutig noch Verbesserungspotenzial.

Indiegogo Campagne für günstigeren Verkaufspreis

Im Presell wanderte die Roxor für 199 Euro über den Ladentisch. Inzwischen ist der Preis wieder auf 399 Euro geklettert. Das scheint einigen Kunden zu viel gewesen zu sein, weswegen man nun eine Indiegogo Campagne gestartet hat, um den Preis wieder zu senken. Aktuell findet diese aber wenig bis keinen Zuspruch: gerade mal 150 Euro sind eingegangen. Auf der CeBIT war man nicht sehr davon angetan, dass die Besucher die Gimbal selbst in die Hand nehmen. Weitere Eindrücke bleiben den Nerdbench-Lesern dennoch nicht verwehrt: eine Roxor Gimbal hat sich bereits auf den Weg gemacht. Den ersten Eindruck sollte es schon Ende der Woche geben.

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Bildquelle: Indiegogo

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Über den Autor
Sarah Elisa Oley
Technik ist für Sarah kein Fremdwort: den Einstieg in die Smartphone Welt wagte sie bereits 2004 mit dem MPX 200 von Motorola. Sarah studiert Publizistik, wenn sie mal nicht gerade tippt, fährt Sarah Longboard.
  • Andreas B.

    Sieht ein wenig nach viel Plastik aus, kann das sein??

  • Silbersurfer

    Es ist schön zu sehen, wie die Frau auf eine Reaktion wartet – und nichts passiert.

  • Pointing

    Die VIdeos auf Youtube sehen ja schrecklich aus :O