Hands-On
Du liest gerade
Vorgestellt: Coolpad Porto S

Vorgestellt: Coolpad Porto S

von Timm Mohn28. Januar 2016

Am heutigen Donnerstag hat CoolPad nach München geladen, um seinen Start am Deutschen Markt zu feiern. Mein Kollege war vor Ort und hat sich die Geräte einmal angeschaut. Nachfolgend werfen wir einen Blick auf das Porto S.

Smartphone Grundausstattung

Beim Porto S handelt es sich um ein Smartphone-Einsteiger Gerät mit 5 Zoll. Jenes löst mit 1280x720p auf und kommt damit auf 294 ppi. Damit orientiert es sich an der aktuell marktüblichen Handygröße und bietet dem Käufer genutzt Bildschirmdiagonale für jede Menge Social Media. Über dem Display sitzt die 2 Megapixel Frontkamera, die mit einer f/2.4 Blende aufwarten kann.

Für zügiges Arbeiten soll ein MediaTek QuadCore Prozessor mit einem GHz sorgen. Dazu gibt es einen GB Ram und 8 GB Rom. Für den normalen Anwender völlig ausreichend – schließlich nutzt die Praktikantin der Nerdbench gerade ein 4 GB Smartphone und hat nur eins davon belegt – könnte das im Alltag für Content-Fans etwas knapp werden. Erfreulicherweise lässt sich der interne Speicher per SD Karte erweitern. Die SD Karte belegt allerdings einen Sim-Karten Slot, sodass der Nutzer sich zwischen SD Karten Erweiterung und Dual Sim Funktion entscheiden muss.

Auf der Rückseite sitzt die 8 Megpixel Front-Kamera. Dass niedrige Pixel-Angaben nicht gleich schlechtere Bilder produzieren, konnten im letzten Jahr die MobiWire Geräte beweisen. Das Gerät kann per MicroUSB geladen werden. Kopfhörer werden per 3,5 mm Audio-Eingang angeschlossen.

Beim Porto S handelt es sich um ein LTE Smartphone, welches bis zu 150 Mps liefern kann (Uplink: 50 Mps). Wer sich also unterwegs gerne eine Runde Netflix gönnt, wird problemlos in den Genuss seiner Lieblingsserien kommen. Dazu gibt es natürlich Wireless Lan g/n und Bluetooth 4.0 mit Low Energie Profil. Damit die Navigation mit dem Porto S nicht im Graben endet, sind aGPS und GLOSNASS mit an Bord. Dem Nutzer stehen Umgebungslicht-, Beschleunigungs- und Annäherungssensor zur Verfügung.

Auf dem Gerät läuft Android 5.1 – und somit Lollipop und nicht das aktuelle Android 6.0. Dennoch verspricht Coolpad, dass es für das Gerät fortlaufend Updates geben wird. Nerdbench ist gespannt. Für die tägliche Nutzung steht ein 2.000 mAh Akku bereit, QuickCharge sucht man allerdings vergebens.

Insgesamt kommt das CoolPad  Porto S auf 125 Gramm. Es wird in Weiß und Dunkelgrau zu einem Preis von 129 Euro verfügbar sein.

Für Einsteiger eine Alternative

Das CoolPad Porto S ist sicherlich ein Gerät für junge Menschen, die zwar keine großen Löcher in ihren Geldbeutel hauen möchte, gleichzeitig aber nicht auf Design bei ihrem täglichen Begleiter verzichten wollen. Das Porto S zielt auf Sparfüchse ab, die ihren Digital Lifestyle günstig gestalten wollen und trotzdem in den Genuss neuer Technologien kommen möchten. Die Einschränkungen, wie beispielsweise in Sachen Ram und Rom müssen dafür allerdings in Kauf genommen werden.

Vom ersten Eindruck her kann das Porto S gefallen: Nutzer, die keinen Formel 1 Waagen in der Hosentasche mit sichtragen wollen, sollten sich auf jeden Fall mal das Porto S im Laden anschauen. Vielleicht ist das Coolpad genau das Smartphone, auf dass der ewige Feature Phone Besitzer lange gewartet hat.

Was denkst du?
Grandios
0%
Genial!
100%
Es ist Liebe
0%
Kann man machen
0%
Wos?
0%
Nope.
0%
Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com