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Wearables: Bekannt ja, genutzt eher weniger

Wearables: Bekannt ja, genutzt eher weniger

von Sarah Elisa Oley7. September 2015

In den letzten 2 Jahren kommen immer mehr neue Wearables auf den Markt. Die Geräte tracken Fitness, zeigen die Uhr an oder erinnern den Nutzer, dass es mal wieder Zeit ist, etwas zu trinken. Nach einer aktuellen Studie ist die Bekanntheitsgrad von Wearables erstmals über 50 % geklettert.

Doch wie viele Nutzer verwenden wirklich so ein Gerät? Gerade ein mal drei Prozent – also kein besonders hoher Anteil. Die Daten wurden von YouGuv in der „Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)“ erhoben. Während der aktuelle Smartphone Nutzer meist keine Watch oder ähnliches in Betrieb hat, stieg die Nutzungsbereitschaft an. Bereits jeder siebte Smartphone Nutzer ist offen für die Möglichkeit, in den nächsten 12 Monaten sich ein smartes Schmuckstück zu kaufen.

Die ablehnende Seite ist allerdings auch nicht zu verachten: 38 % der Befragten gaben an, kein solches Gerät kaufen zu wollen. Das liegt vor allem an Bedenken des Datenschutzes. 28 % der User möchten nicht, das ihre – teils sehr persönlichen Daten – überwacht werden.

Die Studie zeigt somit, dass zwar das Bewusstsein steigt – aber die Nutzer sich beim Gebrauch noch nicht sicher fühlen. In den Augen von YouGov Vorstand Holger Geißler deutlicher gemacht werden, was der Nutzen des jeweiligen Gerätes ist. So können auch die abgeneigten User Nutzer vom Produkt überzeugt werden.

Wenn man sich allerdings für Wearables begeistern kann, sind den Nutzern vor allem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten wichtig. Dazu gehört etwa das Improvment sportlicher Leistungen (55 %), die Protokollierung von Aktivitäten (54 %) sowie die medizinische Überwachung (50 %) aber auch die Navigation (ebenso 50 %). Obwohl die mobilen Geräte fürs Handgelenk meist nur ein kleines Display haben, erfreuen sie sich auch großer Beliebtheit in Sachen Terminorganisation. 24 % sind ebenso von der Kitt-ähnlichen Möglichkeit begeistert, mit dem Wearable zu telefonieren.

Wie im Smartphone Markt hat Apple auch bei den Wearables die Nase vorn: 45 % der Befragten würden zu einer Apple Watch greifen, nur 36 % zu einer Samsung Uhr. Google schneidet mit 29 % auf Platz 3 ab. Sportgiganten, die traditionell beispielsweise Schuhe herstellen, kommen wie beispielsweise Nike nur auf 11 %.

Quelle

Pressemitteilung

 

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Über den Autor
Sarah Elisa Oley

Technik ist für Sarah kein Fremdwort: den Einstieg in die Smartphone Welt wagte sie bereits 2004 mit dem MPX 200 von Motorola. Sarah studiert Publizistik, wenn sie mal nicht gerade tippt, fährt Sarah Longboard.