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Hands-on: CSL Panther Tab HD

Hands-on: CSL Panther Tab HD

von Angelika Gotthardt29. August 2015

Vor einem Jahr hatte ich das CSL Panther Tab 10 vor mir. Dabei handelte es sich um ein solides 720p Tablet mit 32 GB Rom und MiniHDMI. Mit dem Panther HD sind auf den ersten Blick einige Kritikpunkte (zu geringer Speicher, Kamera) ausgemerzt worden. Nach dem Break gibt es alle ersten Eindrücke im Hands-on.

Nerdbench bedankt sich bei CSL Computer für die Bereitstellung des Panther Tab HD


Der Lieferumfang
Das Panther Tab HD kommt in einer länglichen Verpackung zum Kunden. Bestellt man das Tablet mit Tastatur und Keyboard, liegen beide im gut gepolsterten Karton bei. Die Tastatur kommt in einem eigenen Karton, die Tasche ist mit einer Plastikverpackung vor Beschädigungen geschützt. Dazu gibt es ein Netzteil, ein Netzteil mit USB Port und ein USB OTG Kabel. Auf eine CD-Beilage mit (Bloat-) Software hat man bei CSL dieses Jahr erfreulicherweise verzichtet.


Die Technik
Die Front ziert ein 10 Zoll Full-HD Display – eines der wichtigsten Upgrades zum Panther Tab 10. Über jenem sitzt die 2 Megapixel Frontkamera, während sich auf der Unterseite des Displays der Windows-Button ausfindig machen lässt. Auf der Rückseite prangt mittig das CSL Logo. Über jenem sitzt die auf 5 Megapixel verbesserte Back-Cam. Kenner der Panther Reihe werden feststellen, dass die Lautsprecher von der Rückseite verschwunden sind. Jene sitzen nun auf dem oberen Rand des Tablets.

An der frontal gesehen linken Seite gibt es verschiedene Ports: den Anfang macht der Power-Button, gefolgt vom Kopfhörer-Anschluss. Im nächsten Anschluss kann der Nutzer ein HDMI Kabel anschließen. Das Panther kann per MicroSD Karte (gekennzeichnet mit „TF“) erweitert werden. Weiterhin verbaut CSL zwei USB Anschlüsse: einen mUSB Anschluss, sowie einen normalen USB Port. Der letzte Anschluss dient der Stromversorgung. Die Lautstärke kann via Hardware Buttons auf der Oberseite des Gerätes eingestellt werden. Das CSL Panther Tab HD gibt es auch in einer 3G Variante. Der Schacht hierfür wird durch einen Deckel vor Staub geschützt. Ohne 3G ist jener leer.

Im Inneren des Panther HDs tickt ein Intel BayTrail Z3735F QuadCore Prozessor mit 1,3 GHz. Dieser kann im Turbo Boost auf 1,8 GHz beschleunigen. Nutzer können ihre Daten auf großzügigen 64 GB Speicherplatz ablegen. Dazu gesellen sich 2 GB RAM.


Das Positive
Endlich mehr Speicher: CSL spendiert der Neuauflage 32 GB mehr Speicherplatz und somit kann der Nutzer seine Daten auf 64 GB internem Storage ablegen. Für mich persönlich heißt dass, endlich keine Ordner mehr bei der Dropbox-Synchronisation auszuklammern. Anders als der Vorgänger kommt das Tab HD mit einem vollen USB Port daher. Zwar handelt es sich hierbei um einen USB 2.0 Port (worauf man auch auf einem Beipack-Zettel hinweist und auf der HP mit wirbt), trotzdem ist die separate Lösung zum mUSB-Host eine sehr schicke Sache. Während meines Experimentes, das Tab 10 als Windows Rechner an einem Bildschirm zu verwenden mussten sich viele Geräte einen USB-Port teilen – das gehört mit dem Tab HD der Vergangenheit an. Die Tasche wirkt sehr gut verarbeitet: das Tab HD sollte hier beim Transport sehr gut geschützt werden und somit auch noch in ein paar Monaten so gut aussehen wie am ersten Tag.

Dem Panther Tab HD liegen wie bereits erwähnt 2 Netzkabel dabei. Ich möchte dabei die USB-Lösung besonders hervorheben, da das Tablet somit auch an einem USB-Netzteil zu laden ist, wie beispielsweise von Anker. Die Lade-LED wurde ausgetauscht: statt der doch etwas dunkel geratenen roten LED kommt nun eine blaue zum Einsatz. Diese leuchtet augenblicklich auf, wenn das Tablet geladen wird. CSL empfiehlt, das Tablet vor dem ersten Start einmal komplett durchzuladen – dem bin ich gefolgt.

Für mobile Arbeiten eignet sich die 3G Version: hier können Simkarten direkt im Gerät verwendet werden. Da CSL die Erweiterung per Steckkarte löst, kann der Nutzer nach Belieben ein 4G Modul bzw. das 3G Modul selbst nachkaufen und somit richtig schnell bzw. generell unterwegs surfen.


Das Neutrale
Beim Keyboard handelt es sich nach wie vor um die Version aus dem letzten Jahr. Größter Kritikpunkt jenes ist, dass der Rechtsklick über einen Touch mit zwei Fingern ausgelöst wird. Persönlich klicke ich gerne, weswegen ich das Mouspad weiterhin dank der Microsoft Wedge vernachlässigen werde. Es gibt durchaus Menschen, die mit dem Mauspad sogar sehr gerne arbeiten, somit sollte man sich immer überlegen, wie man selbst seine Geräte nutzt.

Die rückseitige Kamera wurde auf 5 Megapixel verbessert. Auch wenn das Tab HD hiermit schon besser aufgestellt ist, würde ich mir für die nächste Version eine 8 Megapixel Kamera wünschen. Das Gigaset QV1030 oder auch HP Omni 10 haben vorgemacht, dass Tablet Kameras keineswegs Dekoration sein müssen.


Das Negative
Die Rückseite ist nach wie vor ein Fingerabdruckmagnet. Zwar fühlt sich das Material in den Händen gut an, man sollte sich  allerdings darauf einstellen, von Zeit zu Zeit die Rückseite zu säubern.


Die Aussicht
Das letzte Panther Tablet hat mich ein Jahr begleitet. Das Panther Tab HD soll nun die Lücke füllen, welche das Panther Tab 10 bei seinem Sturz hinterlassen hat. Gerade in der Uni als Second Screen ist mir die Tablet Lösung stark ans Herz gewachsen. Praktischerweise hat die Prüfungszeit angefangen und das Tab HD darf sich direkt im Alltag bewähren. In zwei bis drei Wochen gibt es das komplette Review zum Panther Tab HD.

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Über den Autor
Angelika Gotthardt

Angelika ist mit 3 Jahren nach New York gezogen und lebt inzwischen in Brooklyn. Neben ihrem Studium ist sie ein echter Serienfan und immer bei der Erstausstrahlung dabei. Um ihr Deutsch nicht zu sehr einrosten zu lassen, bloggt sie über aktuelle Episoden ihrer Lieblingsserien.