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Im Test: MacBook 2015 mit 12 inch Retina Display und USB-C
Review

Im Test: MacBook 2015 mit 12 inch Retina Display und USB-C

von 1. August 2015

Nach der Vorstellung des neuen MacBook 12″ auf der Keynote 2015 ging ein großes Raunen durch die Masse der Mac-Anhänger. Wie nur ein USB Port? Und was sollen wir bitte mit USB C. ABER es gibt das neue Model im schicken spacegray und es kommt ohne Lüfter aus. Ob dies die einzigen Argument für das neue Schnittchen aus dem Hause Apple sind oder ob das MacBook 2015 noch mehr drauf hat – wir haben es getestet. Alles was ihr dazu wissen müsst, nach dem Break.


Der Lieferumfang
Der schlichte und weiße Karton kommt mit gewohnt minimalistischem Inhalt daher: MacBook, USB-C-auf-USB-C Ladekabel, Netzwerkstecker, Anleitung und 2 graue (jawohl graue!) Apple-Aufkleber. Das war’s.

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Das neue Macbook tritt wie seine Vorgänger im Unibody-Gehäuse auf- kann also nicht geöffnet und an der Hardware rumgeschraubt werden. Erstmals gibt es das stabile Aluminiumgehäuse auch in unterschiedlichen Farben. Unser Model kommt in Space Grau, ist aber auch in edlem Gold und dem gewohnten Silber erhältlich.IMG_1160


Die Technik
Seit 2006 besaßen alle Laptops von Apple den praktischen MacSafe Anschluss. Diese magnetische Ladetechnik musste hier einem einzigen USB-C Anschluss weichen. Über diesen kann das Macbook mit dem gelieferten 2 Meter USB-C auf USB-C Kabel und dem passenden Steckdosen Adapter aufgeladen werden. Auf der rechten Seite des MacBooks befindet sich lediglich ein kombinierter Audio-Port.

Ein herkömmlicher Lüfter wird hier nicht gebraucht, dem neue Macbook genügt die passiven Kühlung des Intel Core M. Zusammen mit der Verwendung eines SSD-Speichers, der statt einer mechanischen Festplatte verbaut wurden, ist dafür gesorgt, dass der Laptop im Betrieb mucksmäuschen still ist.

Das Display mit dem Seitenverhältnis von 16:10 entspricht dem des 13-Zoll-Modells und macht das MacBook 19,6 Zentimeter tief. An der dicksten Stelle misst es 13,1 Milimeter, beachtliche 4 Millimeter weniger als das 11-Zoll Air. Zusammengeklappt erinnert das neue MacBook mehr an eine Illustrierte Zeitschrift als an ein Notebook. Und noch etwas ist neu: Der LED-Beleuchtete Apfel auf der Rückseite des Displays musste weichen. Dafür darf das neue Macbook das von Apple kreierte Retina-Siegel tragen.

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Zeitschrift, Zeitschrift, MacBook, Zeitschrift, Zeitschrift.

Dann wären da noch das Gewicht. Aufgrund der erwähnten Reduzierungen und Kompromissen, kann das neue Macbook mit 0,9 Kilogramm punkten. Zum Vergleich; das 11-Zoll MacBook Air wiegt 1 Kilogramm und das 13-Zoll MacBook Air 1,3 Kilogramm. Not bad.

Die Verarbeitung des Gehäuses ist wie von Apple gewohnt sehr gut. Das Gehäuse fühlt sich sogar noch etwas hochwertiger an als das der älteren Modelle. Der Schwerpunkt des Notebooks ist ausgesprochen gut. Das Gewicht ist auch bei aufgeklappten Zustand ausgewogen verteilt. Das MacBook kippt nicht wenn man es bei geneigten Oberschenkeln auf dem Schoß liegend nutzen. Insgesamt eine zufriedenstellende Handhabbarkeit.


Das Display
Das IPS-Panel kommt mit einer Diagonale von 30,5 Zentimetern daher. Die physische Auflösung beträgt 2304 x1440 Pixel, was dank Retina-Verkopplung 1152 x 720 Pixeln entspricht. Einzelne Bildpunkte sind also auch bei genauerem Hinsehen nicht zu erkennen.

Apple liefert das Macbook mit einer emulierten Zwischen-Auflösung von 1280 x 800 Pixeln aus. Subjektiv betrachtet wirkt der Bildschirm auf uns im ersten Moment ungewohnt und ungemütlich klein. Ich stelle auf 1440 x 900 um und bin zufrieden. Die schwarzen Balken beim Filme schauen sind zwar größer, doch beim Surfen im Web und bearbeiten von Texten zeigt das Display mehr Inhalt an. Alles wirkt aufgeräumt, übersichtlich und nicht gedrückt.

Das Betrachten des Displays ist vor allem beim Bilder Anschauen und Lesen sehr angenehm. Die Farbdarstellung und Blickwinkel überzeugen.
Jedoch spiegelt das Retina-Display, was die Bedienung unter Sonneneinstrahlung beeinträchtigt. Bei einer maximalen Helligkeit von 340 cd/m2 kann man zwar noch bei Sonnenschein arbeiten, dunkle Inhalte sind allerdings schwerer zu erkennen. Panel und Schutzglas sind wenigstens so dicht miteinander verklebt, dass es nicht zu einer zweiten Spiegelungsebene kommt.
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Die Performance

In Anbetracht des niedrigen Gewichts und der geringen Höhe des MacBooks, greift Apple hier zu einem Intel Core M(1,1 GHz Basistakt, maximal 2,4 GHz TurboBoost). Dieser arbeitet mit maximal 6 Watt Verlustleistung. Das MacBook ist außerdem in der erweiterten Ausführungen mit einem Intel Core M (bis zu 1,3 GHz Basistakt, maximal 2,9 GHz per TurboBoost) erhältlich, bewegt sich damit aber immer noch in einem schmalen thermischen Rahmen.

Durch den TurboBoost können diese Prozessoren kurzzeitig mit den Chips der MacBook Air-Reihe mithalten. Jedoch setzt nach kurzer Zeit eine Drosselung ein, sodass die Leistung im Vergleich deutlich niedriger ausfällt. Musikhören über die Spotify App mit gleichzeitigem surfen in Safari bei 3 geöffneten Fenstern mit je 10 Taps, aktiver Mail, und Kalender App ist reibungslos und ohne merkliche Verzögerung möglich. Für Onlinesurfer, die gerne Musik hören, die ein oder andere App im Hintergrund laufen haben oder mal einen HD Film schauen wollen ist die Leistung locker ausreichend und zufriedenstellend. Bildbearbeitung sollte im normalen Rahmen auch möglich sein. Videobearbeitung und Spiele mit hoher Rechenleistung werden den Nutzer dieses Notebooks unzufrieden zurücklassen.

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Bei der Migration der Daten von einem alten MacBook (Mavericks 10.9.5) auf das neue, wurde uns erstmals deutlich wie begrenzt die Leistung wirklich ist. Über das Wireless Netzwerk wurden uns Wartezeiten von über 30 Stunden für die Übertragung der Daten (200 GB) angezeigt. Die Verbindung war allerdings nicht stabil, ebenso wie unsere Geduld. Darum entschieden wir uns für eine weitere Investition, einen USB-C-zu-USB-Adapter (20€) um die Migration via USB und einer externen Festplatte(USB 3.0) abzuwickeln. Dies gelang problemlos und innerhalb von weniger als 2 Stunden. Als ich dann 100 GB an Musikdateien aus dem Papierkorb löschen wollten musste ich schlucken. Der Rechner brauchte nahezu 7 Stunden dafür. Autsch.

Die Akkulaufzeit
Im Vergleich zum MacBook Air wurde auch was die Akkulaufzeit angeht ein Rückschritt gemacht. Trotz der sparsamen Intel-Plattform kommt das neue Gerät mit mit fast 40 Wh laut Apple nur auf neun bis zehn Stunden. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass bei regem Gebraucht und reduzierter Bildschirmhelligkeit locker neun Stunden drin sind. Ich finde, dass ist immer noch beachtlich und Meckern auf hohem Niveau. Die meisten Nutzer werden damit, ebenso wie ich, ohne Steckdose durch den Tag kommen.

Die Eingabe
Auch an diesem Punkt musste sich Apple zu Gunsten der Größe und des Gewichts etwas neues ausdenken. Sowohl die Tastaturtechnik und Klaviatur als auch das Trackpad wurden überarbeitet.

 

Apple hat die Tasten insgesamt vergrößert und die Tastenabstände deutlich verkleinert. Die Esc-Taste wurde verlängert, die Funktionstasten verschmälert- keine gravierenden Veränderungen. Die Pfeiltasten hingegen fügen sich lückenlos in das Bild der rechtlichen Tasten ein. Die Hoch- und Runterlasen haben noch immer die halbe Größe, die Rechts- und Linktaste jedoch nun die volle Größe. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Die Orientierung beim blinden Tippen durch die kleinen Lücken über den Pfeiltasten ist nun nicht mehr möglich.
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Die Tastaturklaviatur

Die Tastatur musste außerdem dünner werden, also musste Apple den Hub reduzieren. Dies irritierte uns zunächst. Doch schnell wusste ich den präziseren Druckpunkt und das gute Feedback der neuen Butterfly Switches zu schätzen. Ich kann bestätigen was Apple verspricht- betätigt man die Tasten beim Tippen versehentlich am Rand, bleibt der Mechanismus stabil und die Taste senkt sich gleichmäßig. Im Vergleich zu dem alten Scissor Switches, bei dem die Tasten beim ungenauen Tippen leicht kippten, also eine deutliche Verbesserung.

 

Und noch etwas hat Apple an der Tastatur erneuert. Jede Taste erstrahlt durch eine eigene stufenlos dimmbare LED. Nach längeren Schreibarbeiten auffiel uns auf das die Tastatur zwar sehr laut, fast Schreibmaschinenartig klingen kann, bedient man sie energischer. Bei normalem zügigen Tippen geben die Tasten allerdings ein ruhiges gedämpftes akustisches Feedback.

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Das neue Force Touch Trackpad mit einer stattlichen Diagonale von 13 Zentimetern und multitouchfähigen Glasoberfläche bietet ein feineres Klickgefühl, als ich es von älteren Modellen gewohnt bin. Das Trackpad simuliert durch Vibration und Töne das Tippgefühl. Erst konnte ich es gar nicht glauben, dass eine Software das Knickgefühl durch einen haptischen Mechanismus lediglich vorgaukelt, fühlt es sich doch realistische an wie das altbekannte Klicken.
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Force Touch Trackpad

Eine raffinierte, technische Neuerung die außerdem das neue Feature „Force Click“ bietet. Wird das Trackpad gedrückt, spürt man zunächst den ersten Klick, drückt man länger und stärker folgt der zweite Klick und die Anzeige der Vorschau des Angeklickten. Beim Surfen im Web praktisch, da eine kleine Vorschau des dahinterliegenden Inhaltes angezeigt wird.
Die Kamera
Zeit für einen weiteren ernüchternden Fakt. Apple hat in seinem neuen Notebook eine mickrige 480p-FaceTime-Kamera verbaut.
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Wie gewohnt zeigt eine LED die Aktivität der Webcam an

Zum Vergleich – sowohl das MacBook Air als auch das MacBook Pro sind mit einer 720p ausgestattet. Leider sehen die Bilder der Webcam auch genau so aus. Im Original sind diese 720 x 480 Pixel groß. Vergrößern kann man diese nicht ohne ein starkes Rauschen zu provozieren. Samples seht ihr hier:


Der Ton
Direkt unter dem Display sitzen die im MacBook 2015 verbauten Stereo-Lautsprecher. Trotz des kompakten Designs sorgen diese für einen ordentlichen Sound. Die Lautstärke kann erstaunlich hoch gedreht werden ohne das sich die Soundqualität verschlechtert hat. Klanglich machen die Lautsprecher also eine überraschend gute Figur. Auch einen größeren Raum kann man damit gut mit Musik versorgen. Bei der Bauhöhe: respektabel, Apple!

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Die Lautsprecher finden zwischen Tastatur und Bildschirm platz


Die Konnektivität
Apple setzt hier absolut auf die kaballose Verbindung, und ist damit seiner Zeit etwas voraus. Wie bereits erwähnt, verfügt das neue MacBook um keine herkömmlichen USB-Anschlüsse. Auf der linken Seite befindet sich der kritisch beäugte USB-Type-C-Port (Maximale Übertragungsrate von 5GBit/s) – auf der rechten Seite ein kombinierter Audio-Port. Der Rest läuft kabellos oder mit USB-C-Adaptern, denn USB-C ist ein echter Alleskönner. Mehr dazu unter „Das Zubehör“.
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Natürlich verfügt das MacBook über Bluetooth 4.0, welches Bluetooth Smart unterstützt, somit sollte sich das meiste aktuelle, kabellose Zubehör gut verbinden lassen. Ich hatte mit diversen Bluetooth-Lautsprechern keine Probleme bei der Kopplung.
Außerdem unterstützt das MacBook Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac. Vollkommen ausreichend.
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Wie bereits erwähnt musste der MacSafe-Stecker dem USB-C weichen. Dies bedeutet, dass man den Stecker nicht mehr bequem nach oben weg ziehen kann, sondern den fest sitzenden USB-C-Stecker präzise aus dem Gehäuse ziehen muss. Eine nervige Umgewöhnung. Ich trauere dem MacSafe nach. Der Kollege Timm aus der Android Redaktion (selbst MacBook Eigentümer) betont, dass es so aber erstmals möglich ist, seitlich im Bett mit dem MacBook zu arbeiten, da der MacSafe Anschluss sonst einfach abknickt.

 

Beim Anschluss des Lade-Kabels gibt das Macbook das Apple typische Anschluss-Geräusch von sich- welches iPhone und iPad Nutzer bekannt sein dürfte- und signalisiert damit, dass das Gerät geladen wird. Um bei geschossenen Macbook zu erfahren ob es vollständig aufgeladen ist muss man es aufklappen und anschalten, denn die Ladekontrollleuchte ging mit dem MacSafe.

 

Der Speicher
Im Macbook sind 8GB LPDDR3 Arbeitsspeicher verbaut. Mit 1600MHz ist er etwas langsamer getaktet als im Macbook Pro, dort arbeitet er mit 1866MHz. Die Festplatte ist natürlich eine SSD und gegenüber dem Macbook Pro kommt das Macbook direkt mit 256GB daher. Beim Macbook werden in der kleinsten Ausführung lediglich 128GB verbaut. Die SSD ist in beiden Modellen sehr flott unterwegs. Ich habe 743,2MB/s Lese- und 387,2 MB/s Schreibgeschwindigkeit messen können.
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Black magic Speedtest

Das Betriebssystem
Das neue MacBook wird mit dem aktuellen Betriebssystem Mac OS X Yosemite 10.10.4 geliefert. Nach der flotten Einrichtung der Benutzeroberfläche kann direkt losgelegt werden. Wie üblich sind diverse Programme vorinstalliert wie beispielsweise Keynote, Pages, Numbers, Fotos und Photo Booth. Das Benachrichtigungscenter wurde aktualisiert und der Safari-Browser überarbeitet.
Die Konvertierung der Benutzerdaten von Mavericks 10.9.5 zu Yosemite verlief problemlos und ohne ersichtliche Verluste von Einstellungen geschweige denn Daten.
 
Das Zubehör
Zur schlichten Benutzung des Macbook wird kein zusätzliches Zubehör benötigt, solange man auf die kabellose Verbindung mit anderen Geräten setzt.
IMG_2796Den 25€ teuren USB-C zu USB Adapter werden die meisten Nutzer dieses MacBooks jedoch benötigen bis USB-C sich verbreitet hat. Warum dieser nicht netterweise im Lieferumfang inbegriffen ist, ist uns schleierhaft. Dies hätte den Kritikern des neuen MacBooks, zumindest bezüglich des USB-C Anschlusses, den Wind aus den Segeln genommen.
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USB-C-zu-USB-Adapter mit externer Festplatte

 Ein Multiport Adapter zum Anschluss an einen HDMI-Display oder VGA-Display, sowie USB und das USB-C-Ladekabel gibt es bei Apple für jeweils 89€. Der mitgelieferte Steckdosenadapter kann über ein separat erhältliches Mac Netzteil-Verlängerungskabel verlängert werden.

Vor einigen Wochen hat die Nerdbench bereits den USB-C Stick von SanDisk vorgestellt. Dieser ist passend zum neuen MacBook auf den Markt gekommen und liefert die passende Kompatibilität zum neuen USB-Anschluss beim MacBook. Somit wird der Datenaustausch zwischen USB-Geräten älterer Genartionen und dem neuen MacBook erleichtert. Im Test zeigten sich keine Probleme mit dem Stick und unserem Apple Testgerät. Die 32 GB Variante ist ab 50 Euro auf Amazon verfügbar.

Der Preis
…ist und bleibt stolz. Apple bietet das neue Macbook in drei Ausstattungsvarianten jeweils in den Farben Gold, Spacegrau und Silber an. Die kleinste Variante mit dem Intel Core M-5Y31 als Prozessor und 256 GByte internem SSD-Speicher ist ab 1.450 Euro erhältlich. Die Variante mit dem schnelleren Prozessor und 512 GByte internem SSD-Speicher kostet 1.799 Euro. Der stärkste Prozessor kostet noch einmal 150 Euro Aufpreis. Studenten bekommen das MacBook für  1.363,15 Euro.
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Das Fazit
Das Macbook 2015 macht viele Kompromisse. Es vereint einige Kontrapunkte mit vielen innovative Pluspunkten. Damit beginnen radikale Veränderungen, eine neue Ära der kabellosen Verbindung bricht an. Apple hat seit jeher den Ruf als Vorreiter weg und schon oft sprach man mit hochgezogenen Augenbrauen vor dem neuesten Mac Produkt. Und wo ist das Unternehmen jetzt? Wir wissen alle wie dies bislang ausgegangen ist.Fest steht: viel minimalistischer kann ein Computer nicht werden, zumindest bis kabelloses Laden zur Norm wird. Besonders Interessant am MacBook 2015 ist, wie die Apple-Ingenieure versuchen, jeden Millimeter des schlanken Gehäuses effizient zu nutzen. Natürlich bedeutet diese beeindruckende Leistung beim komprimieren dieses Notebooks,  dass man auch Kompromisse machen muss, so dass es deutliche Einbußen bei der Leistung führt. Ich muss zugeben, ich werde MacSafe wirklich vermissen, denn wenn ich über das Stromkabel stolpere, lernt das MacBook fliegen. Aber seiner Zielgruppe wird das MacBook gute Dienste leisten.
IMG_2769Die Zielgruppe? Dabei handelt es sich um die Nutzer, für die Größe, Gewicht und Design wichtiger sind als Kompatibilität, Anschlüsse und Rechenleistung. Wer sich mit dem einzelnen USB-Port arrangieren kann, der bekommt mit dem Macbook 12 ein sehr gutes Notebook, dass vor allem unterwegs seine Stärken zeigt.
Positives

sehr gute Lautsprecher
wunderschöne Auflösung
Starke Farben und gute Blickwinkel
Leichtgewicht
einfach zu transportieren, da sehr flach
keine Lüftergeräusche
Verarbeitung und Design
Format macht mobil

Negatives

kein MacSafe Anschluss mehr
Adapter sind kostspielig
wenig Leistung
miese Webcam
Staub fällt auf dem Gehäuse in Spacegrau besonders ins Auge
Nur ein (USB-C)-Anschluss
Geringe Leistung
Kein Nachrüsten möglich

Bewertung
Unsere Bewertung
Technik
8.5
Akkulaufzeit
9.0
Bildschirm
10
Betriebssystem
10
Performance
7.6
Konnektivität
7.3
Design
9.5
Ton
9.2
Speicher
8.0
Grafik
7.1
Kamera
4.0
Wow-Faktor
8.9
Preis
8.0
Preis-Leistungsverhältnis
7.0
Fazit

Mit seinem stolzen Preis ist es nicht günstig, aber gerade mobilen Anwendern könnte dies jedes gesparte Gramm wert sein. Die Preise für das Standardzubehör sind allerdings unangemessen hoch und bedeuten versteckte Kosten. USB-C Adapter von anderen Anbietern sind allerdings im kommen und bieten eine günstige Alternative. Wer bereit ist, mit diesen Einschränkungen zu leben, auf den wartet dieses Macbook. Wir sind davon überzeugt, das es zur Zeit das beste Notebook für seine Einsatzzwecke ist. Und diese lauten Mobil sein, Surfen, Schreiben, Musik hören und Filme schauen.

8.2
Unsere Bewertung
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Es ist Liebe
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Über den Autor
Dine
Fahrradbegeistertes Mac-Mädchen, mit Vorliebe für Reisen und Outdooraktivitäten. Nicht nur das leidenschaftliche Kochen versüßt ihr Leben sondern auch das Testen von Gadgets. Mit ihren Erfahrungen bereichert sie seit 2015 die Nerdbench.