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Motorola Moto X: So funktioniert der Moto Maker

Motorola Moto X: So funktioniert der Moto Maker

von Timm Mohn8. Mai 2015

So ein Smartphone ist etwas ganz Persönliches: Kaum das man es gestartet hat wird das Hintergrundbild geändert, die Klingeltöne eingestellt und die ersten Apps installiert. Beim Moto X fängt die Individualisierung bereits viel früher an: Schon vor dem Kauf könnt ihr vom Boot-Screen bis zu hin zu kleinen Details am Gerät einiges einstellen. Die Nerdbench hat sich ein Moto X bestellt und führt euch durch die Bestellung im Moto Maker durch.


Der Start
Bevor es losgeht, solltet ihr – erfahrungsgemäß – für eine gute Internet-Verbindung sorgen. Da das Gerät wirklich in vielen kleinen Details geändert werden kann, müssen jene in der Live-Ansicht nachgeladen werden. Das geht natürlich je nach Speed der Internet Verbindung deutlich schneller, als mit einem gefühlten 56k Modem. In unseren Versuchen hat sich gezeigt, dass der Moto Maker am besten in Chrome funktioniert, da Opera oftmals die Veränderungen am Gerät erst sehr spät anwendet.

Los geht's: Wir haben den Moto Maker offen

Los geht’s: Wir haben den Moto Maker offen


Die Individualisierung
Auch wenn man viele verschiedenen Optionen im Moto Maker hat – Angst braucht man von dem Tool nicht zu haben. Euer Design könnt ihr stets heran zoomen und somit aus der Nähe betrachten. Beide Ansichten (Nah und Fern) lassen sich nicht drehen, das gezoomte Bild kann geschlossen und zur Hauptansicht zurück gekehrt werden. Eine 3D Ansicht ist auch möglich. In jener Ansicht kann man das Bild auch drehen.


Was können wir nun alles anpassen? Dazu gehört zum einen die Geräterückseite bzw. deren Material. Interessierte Kunden können zwischen Holz und Leder sowie einem Plastikcover in verschiedenen Farbe wählen. Die Holz- und Ledercover kosten 20 Euro extra, während der Rest im Verkaufspreis (429,00 Euro) bereits immer inklusive ist. Da wir unser Smartphone in Nerdbench-Farben gestalten wollen, wählen wir hier das Navy blaue Backcover aus Leder.


Die Vorderseite kann variiert werden: hier kann der Nutzer zwischen schwarz und weiß wählen. Die Nerdbench lässt das Gerät etwas dunkler werden und klickt das Feld „Black“ an.

Die Vorderseite: Wir mögen es schwarz

Die Vorderseite: Wir mögen es schwarz


Als nächstes wenden wir uns den kleinen Verzierungen auf Vorder- und Rückseite zu. Leider kann für beide Bausteine nur eine Farbe ausgewählt werden. Während dem Ausprobieren hätten wir uns manchmal gewünscht, die Vorderseite mit einem anderen Farbton auszugestalten, als die Rückseite. Um die dunklen Farbtöne etwas aufzuhellen, wählen wir das saftige Rot.


Einen Punkt, der noch nicht bearbeitet werden kann, sind die Hüllen. Zubehör ist ein wichtiger Punkt in der Smartphone Industrie; Apple hat – vor allem in Sachen Preisen – jenen Sektor perfektioniert (man denke beispielsweise an die iPhone 5C Hüllen). Wir sind gespannt, was Motorola sich hier noch einfallen lassen wird.

Die Hüllen: Aktuell noch nicht verfügbar

Die Hüllen: Aktuell noch nicht verfügbar


Auf unserem Xiaomi Mi3 sind aktuell 60 Apps installiert. Das ist natürlich eine ganze Menge und der Speicher platzt manchmal aus allen Nähten. Im normalen Alltag sind etwa 3-4 GB frei – kommt ein neues Spiel auf den Markt, müssen wir uns aber meist von einer alten App trennen. Zwei weitere Faktoren sollte man im Hinterkopf behalten: zum einen lässt sich das Moto X nicht per SD Karte erweitern, zum anderen erhöht ein größerer interner Speicher den Wiederverkaufswert. Da wir uns so schnell nicht mehr vom Moto X trennen möchten, wählen wir die 16 GB Variante.

Der Speicher: 32 GB oder 16?

Der Speicher: 32 GB oder 16?


So richtig persönlich wird es mit einer kleinen Botschaft auf dem Gerät. Der Nutzer kann einen Text mit bis zu 14 Zeichen auf die Rückseite gravieren lassen. Für eine E-Mail Adresse reicht das leider nicht, außer man kommt hier mit 14 Zeichen hin. Entsprechend unseres Grundgedankens wählen wir hier den Schriftzug „Nerdbench“ in Großbuchstaben.

Wir gravieren den Blog-Namen ein

Wir gravieren den Blog-Namen ein


Unter „Mehr Optionen“ kann der Nutzer noch mehr einstellen. Dazu gehört auch die Begrüßung im Start-Screen. Hier sind bis zu 18 Zeichen möglich. Wir entscheiden uns für „Hallo, Nerdbench“ und freuen uns, dass die Option kostenlos ist.

Die Begrüßung: Das Smartphone begrüßt uns freundlich

Die Begrüßung: Das Smartphone begrüßt uns freundlich


Die letzte richtige Einstellungsmöglichkeit ist der Wallpaper. Hier ist es zwar nicht möglich, einen eigenen Hintergrund hochzuladen – dafür lässt Motorola den Nutzer aus 27 verschiedenen Bildern auswählen. Entsprechend dem Abenteuer, welches uns mit dem Moto X bevorsteht, wählen wir eine offene Straße bei Sonnenuntergang.

Der Homescreen: Leider kann man keine Bilder hochladen

Der Homescreen: Leider kann man keine Bilder hochladen


Unser Moto X ist quasi fertig – fehlt nur noch das passende Zubehör. Hier fühlen wir uns etwas an Dell erinnert, die zwar Optionen bieten, diese sich aber nicht wirklich ändern lassen: im Lieferumfang des Motorola X befindet sich ein weißes Netzteil, ein zweites lässt sich nicht auswählen.

Das Ladegerät: Nicht unbedingt viel Auswahl

Das Ladegerät: Nicht unbedingt viel Auswahl


Die Bestellung
Unser Gerät ist fertig und kann geordert werden. Eine Motorola ID lässt sich einfach erstellen, wir haben hierfür die Connection zu Google gewählt. Das Gerät kostet 449 Euro in unserer Konfiguration. Nur wer mehr Speicher möchte, bezahlt unter Umständen 50 Euro mehr. Auf den letzten 5 Metern kann der Kunde noch eine Displayschutzfolie mit Anti-Reflex Funktion oder eine Stoß-dämpfende Displayschutzfolie kaufen. Die Nerdbench lebt strikt nach dem Motto „Yolo“ und verzichtet auf jene Bestellung.

Im letzten Schritt geben wir die gewünschte Adresse ein und bestätigen mit „Kostenpflichtig bestellen“ unseren Auftrag. Wir haben unsere Bestellung am 07.05.2015 aufgegeben. Geliefert werden soll das Gerät am 20.05 – wir sind gespannt! Bisher war man bei Motorola aber flott unterwegs: das Gerät wurde bereits am 7 Mai gebaut und wartet nun auf den Versand.

Das hat uns natürlich neugierig gemacht – und somit haben wir einen Chat gestartet. Zuerst landete die Nerdbench bei dem US-Kontakt, der uns, sobald geklärt wurde, dass das Gerät in Deutschland bestellt wurde, an einen Kollegen für deutsche Kundschaft weiterleitete – die auch englisch antwortete allerdings deutsch spricht. Wie sich herausstellt wird das Gerät in der Tat noch gefertigt und ist nicht zusammengebaut. Damit gerechnet hatten wir sowieso nicht – es wäre nur schön, wenn das Order Tracking wirklich den korrekten Status anzeigen würde.

Der Chat antwortet schnell

Der Chat antwortet schnell

Solltet ihr keine Individualisierung benötigen, gibt es das Motorola Moto X auch auf Amazon. Dort kostet das Gerät mit 16 GB auch nur 367,21 Euro. Während die 16 GB Variante somit deutlich günstiger ist, als im Moto Maker, schlägt die 32 GB mit 499 Euro ein deutlich größeres Loch in den Geldbeutel.

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com