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Slimport Kabel im Test: Der kleine Bildschirm ganz groß

Slimport Kabel im Test: Der kleine Bildschirm ganz groß

von Timm Mohn27. März 2015
Unsere Bildschirme haben immer höhere Auflösungen, immer schnellere Prozessoren und die GPU verbessert sich mit jedem Flagschiff einmal mehr. Das lädt dazu ein, mit seinem Smartphone mehr zu machen, als nur zu Telefonieren, SMS zu schreiben und per Whatsapp in Kontakt zu bleiben. Die Multimedia Möglichkeiten sind heutzutage fast unbeschränkt. Alles was Smartphones und Spiele-Konsolen trennt ist die Größe des Bildschirmes. Da hilft ein Kabel: Unser Nexus 5 können wir per Slimport-Adapter an den Fernseher schließen. Der Adapter muss nicht mal teuer sein.


Die Auswahl
Wir haben uns auf Ebay einen nur knapp 10 Euro teuren Slim Port Adapter gekauft. Dieser kam überraschend schnell in der Redaktion an. Nerdbench hat sich für einen Adapter mit MicroUSB Anschluss zum Laden des Nexus entschieden. Es gibt allerdings auch Modelle, die man im Betrieb in ein Netzteil stecken kann. Es ist jedem selbst überlassen, für welche Version er sich entscheidet. Nerdbench sieht den klaren Vorteil darin, dass das MicroUSB Kabel zum Laden nun eine beliebige Länge haben kann.
Der Verkäufer bittet um gute Bewertungen und Kommunikation
Der erste Eindruck
Das Kabel kam wie bereits erwähnt überraschend schnell geliefert: Wir hatten das Kabel am 28 bestellt und bereits am 16ten des nächsten Monats erhalten. Das ist für China schon fast Rekord Geschwindigkeit. Natürlich haben wir nicht lange gebraucht um das Gerät auszupacken. Dabei fällt auf, dass der Verkäufer die Verpackung des HDMI Kabels auf sehr merkwürdige Weise abgeschnitten und mit Tesafilm verklebt hat. Ob wir hier einen Kundenrückläufer haben? Wir nehmen es nicht an: Der Adapter ist im Glossy-Look recht anfällig für Fingerabdrücke und beim ersten Auspacken konnte wir keine ausmachen – wenig später dafür schon.
Nicht die vertrauenswürdigste Verpackung
Wahrscheinlich werden diese Adapter in China in Massen hergestellt und einfach voneinander getrennt verkauft.  Wie bereits erwähnt hat man sich leider für einen Glossy Look des Kabels entschieden: Jeder Fingerabdruck der Redaktion ist leicht darauf wieder zu finden. Der Rest wirkt wertig verarbeitet.
Der Adapter zieht Fingerabdrücke magisch an

Die Funktion
Stecken wir das Kabel in unser Nexus und verbinden es darauf hin mit dem Fernseher erscheint sogleich das ausgegebene Bild unseres Smartphones. Dabei fällt auf, das oben und unten bzw. im Landscape Modus im linken Bereich etwas vom Bild fehlt. Ob dies an der Einstellung unseres Fernsehers liegt oder generell ein Problem des Adapters ist, konnten wir bisher nicht feststellen.
Serien schauen mit dem Slimport-Adapter funktioniert gut
Das Bild wird ohne Lack übertragen, sodass man auch Filme mit dem Adapter schauen kann. Auch der Ton läuft synchron mit. Ärgerlicherweise verliert unser Nexus 5 aus unerfindlichen Gründen seinen Netzempfang, wenn wir das Smartphone mit dem Fernseher oder Beamer verbinden. Da der Adapter ursprünglich für das Nexus 4 ausgelegt war, können wir hier eine Unverträglichkeit nicht ausschließen. Wir werden den Fehler allerdings weiter beobachten.
Hier sehen wir das komplette Bild
Auf dem Bildschirm fehlt leider ein Teil

Das Fazit
Wer billigt kauft – kauft zweimal  – der bekannte Spruch trifft hier zum Glück nicht zu. Vor kurzem hatte die Redaktion die Möglichkeit, einen Slimport Adapter für das Nexus 4 zu testen, welcher mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte. Scheinbar ist diese Technologie einfach noch nicht zu 100 % ausgereift, als das man sich auf sie verlassen könnte. Dafür ist der Preis der originalen Kabel aber ziemlich hoch. Wir von Nerdbench erfreuen uns an dem günstigen Kabel aus China und können mit geringen Einschränkungen eine Kaufempfehlung geben.

 

Das Nexus wird während der Wiedergabe geladen
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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com