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Erfahrungen mit Efox-Shop 2015: Wirklich so unseriös? Stand der Dinge (Update #5)

Erfahrungen mit Efox-Shop 2015: Wirklich so unseriös? Stand der Dinge (Update #5)

von Timm Mohn26. Februar 2015

Immer mal wieder gibt es Shops, die besonders aus der Masse stechen – dazu gehört auch eFox-Shop.com. Mit einem riesigen Werbe-Budget und unendlich vielen Unter- und Schwesterseiten (wie beispielsweise CooliCool) kann der User auf viele unterschiedliche Varianten auf den Shop aufmerksam werden. Wir nehmen den aktuellen Post von eFox-Shop zum Anlass, die Bedingungen für Kunden darzustellen und rufen euch zu Feedback zum Shop auf.

Dieser Artikel wurde mehrmals mit Updates versorgt. Bis zum Update #4 sind Kennzeichnungen zur Gunsten der Lesbarkeit entfernt worden.


Der Shop
Werfen wir zunächst einen Blick auf eFox selbst. In diesem – fast schon wie ein Advetorial klingendem – Dokument wird eFox als „eine große professionelle Verkaufsplattform elektronischer Produkte auf dem Business-to-Consumer (B2C) Markt in Deutschland“ beschrieben. Leider konnten wir keinen Autor zu dem Dokument ausfindig machen, einzig hier lässt sich ein halber Abdruck des Dokumentes ausfindig machen. Es sollen über 500.000 Nutzerkonten in Deutschland registriert sein, kein Wunder: vom Brautkleid bis zu zum Tablet PC kann man bei eFox alles kaufen – selbst Unterwäsche bietet der Händler an. Laut dem Angaben im PDF gehen bei eFox – Stand 2012 – täglich 25.000 Bestellungen ein – es ist anzunehmen, dass sich diese Zahl vervielfacht hat. 2010 wurde der Umsatz mit 100 Million Euro beziffert. eFox ist Teil der Aukey E-Business Co., Ltd, die kürzlich Antelife gekauft hat. Bei eFox schreibt man sich laut Unternehmensprofil auf den Mast, man sei

(…) stets darum bemüht, vollen Service zu leisten, eine benutzerfreundliche Seite zu erstellen und eine angenehme Einkaufsatmosphäre zu vermitteln.

Auch sei ein wichtiger Punkt in der Firmen-Philosophie, dass man den Mensch vor das Geschäft stellt.

Die Unternehmensphilosophie „Erst der Mensch, dann das Geschäft“, was „Zusammenarbeit, Integration und Freundschaft“ beinhaltet, stellte sich nach und nach in den Niederlassungen in Deutschland, Frankreich und China ein.

Wir wollen nachfolgend diese Aussagen überprüfen.

Die Foren-Abgesandten
eFox hat zwei Foren-Mitarbeiter. eFox-Shop und eFox Assistent. Erster nannte sich mal Snowden und ist seit über einem Jahr für eFox aktiv (Android-Hilfe, Chinamobiles). Bis vor kurzem war er noch für Support und Kundenbetreuung zuständig. Das hat sich geändert: Snowden ist nur noch für den Pre-Sale und Werbemaßnahmen zuständig.

Werbung kann Snowden gut

Dementsprechend gibt es von ihm Kaufberatung, eine Info über den genauen Versandtermin und die Trackingnummer. Das funktioniert aber nur, wenn Snwodens Infos stimmen. Natürlich verteilt Snowden auch gern Coupons und schreibt Reviews. Er kann auch Fragen bezüglich der Geräte beantworten, schließlich ist man direkt vor Ort. Vom e-Fox Assistenten hat man hingegen noch nicht viel gehört – außer, dass er wohl kein Muttersprachler ist:

Efox Assistent hat Befehl von mir erhalten nicht auf Fragen von Noplan einzugehen. Da als nicht Muttersprachler dagegen kein kraut gewachsen ist. Was den Trojaner angeht liegt mir noch nichts vor.

Auf Chinamobiles stammten seine letzten Beiträge vom 29. Dezember 2014. Ganz im Gegensatz zum berühmten Snowden finden sich im Profil des Assistenten keine Beiträge von besorgten Kunden – auf Android-Hilfe sind diese auch nicht zu finden. Immerhin erfährt man in jenem Forum, dass der Nutzer noch aktiv ist, auch wenn dort bisher nur 9 Beiträge vom Assistenten geschrieben wurden.

eFox-Shop gibt sich gesprächig

Nun wurden vor einiger Zeit die Beiträge von Shops in eine eigene Rubrik verschoben, um die normalen Nutzer nicht so zuverägern. Jeder Shop hat sich damit zurecht gefunden – außer eFox. Snowden gab sich krativ und postete einfach seine normalen Shop-Ankündigungen ohne die Erwähnung seines Shops in Shanzhai News, Reviews etc. Das stieß den Usern natürlich auch kräftig auf, sodass sich Chinamobiles gewzungen fühlte, hier gegen die Shops vorzugehen.

 

Reaktion von Chinamobiles (Quelle)

Manchmal platzt einem die Hutschnurr, dass können wir ja verstehen. Einen richtigen Klops hat sich Snowden allerdings Mitte März gegönnt. Vor seiner Entgleisung ging es um einen Kunden, der inzwischen 18 Mails mit eFox gewechselt hatte und eine Lösung für sein Problem suchte. Ob er es durch die Antwort von Snowden gefunden hat?

Rundumschlag (Quelle)

Der Beitrag hat nachträglich noch ein Update erhalten, in dem – nach der Ermahnung durch die Admins – auch noch gegen andere User ausgeteilt wurde.

Ergänzung (Quelle)

Aber was treibt einen Nutzer, so einen Beitrag zu schreiben? Sich so negativ darzustellen? Allen vor den Kopf zu stoßen? Sogar denen, die Pro-eFox sind. Na, die Aufklärung natürlich!

Quelle

Wenn eFox gerade mal keine Nutzer beleidigt oder Produkte ankündigt, erschafft man Posts, die sich mit Fehlverhalten von Kunden befassen. Beispielsweise Rücksendungen ohne Produkt.

Wird eFox betrogen?

Nun schauen wir uns doch mal an, was auf dem Bild zu sehen ist. Ein Nutzer hat wohl ein Gerät zurück geschickt – bzw. die OVP davon. Im Inneren befand sich nämlich eine Zeitung sowie ein paar Schrauben. Doch dem geschulten Auge (nicht uns!) fiel direkt eine Sache auf: auf dem Bild waren die Schrauben in eine chinesische Zeitung eingewickelt. Hat man als zum Beispiel deutscher Kunde ja daheim herumliegen – kennen wir alle.

Die Reaktion von eFox

Nun wissen wir natürlich nicht, ob Snowden die Zeitung bewusst war – oder ob er hier vom Content-Zuspieler in eine bittere Falle gelockt worden ist – aber eigentlich kann einem der Mensch (bzw. die Menschen) hinter dem Account nur leidtun.

Die Vorverkäufe
In letzter Zeit finden vermehrt Vorverkäufe chinesischer Smartphones statt. Hersteller zwingen wohl Shops dazu, diese Art des Verkaufs durchzuführen – was nicht unbedingt vorteilhaft für den Kunden ist – aber auch nicht für den Shop: negative Erfahrungen sind hier vorprogrammiert. Wichtig zu wissen ist: der Kunde besitzt die Ware zum Zeitpunkt des Kaufs nicht, sondern kann diese nur reservieren. Die Shops sind sicher auch nicht zufrieden mit der Lösung – schließlich weiß man nie, wie viele Leute das Gerät bestellen werden. Im schlimmsten Fall kann der Hersteller seine Versprechen nicht halten und liefert die Geräte nicht rechtzeitig an Shops aus – diese kommen in Verzug und die Kunden werden wütend. Ob die Hersteller überhaupt die Möglichkeit haben, die angepeilte Menge an Geräten in abgesprochener Zeit herzustellen, ist auch zweifelhaft.

Vorverkäufe werden groß angekündigt….
… und gehen manchmal schief

Hat man bei einem Vorverkauf mitgemacht, leitet eFox die Daten an den Hersteller weiter – ob und wann die Lieferungen eintreffen, darauf kann eFox keinen Einfluss nehmen – außer vielleicht bei UMi, hier ist man schließlich Anteilseigner. eFox betont die Notlage: allein aus SEO Gründen kann sich kein Shop erlauben, nicht mit Vorverkäufen in den Suchergebnissen von Google aufzutauchen – vielleicht reicht dafür einfach kein iPhone Porn. Aber wenigstens weiß man anhand solcher Suchbegriffe, wie man bei eFox zur „größten professionelle Plattform für chinesische 3C Produkte“ „bezüglich Besuche, Klickrate, Umsatz und Bekannstheitsgrad“ werden konnte.

Die Werbung
Diese gestalten sich auf unterschiedliche Arten und Weisen: zum einen schreibt Snwoden Testberichte, zum anderen postet er News aus China quer und umgeht so die Werbe-Regeln auf Chinamobiles. Prominent wird das hier ausgetragen – treffend unter dem Titel „Ist das News oder Werbung?“ Die Leser finden es – zurecht- nervig, jeden Beitrag drei mal in leicht abgeänderter Form in den verschiedenen Foren-Bereichen zu lesen. Snowden scheint viel Zeit dadurch gewonnen zu haben, nicht mehr für den Support zuständig zusein – anders kann man sich die aggressive Werbung nicht erklären. Kunden können so leicht den Shop ausblenden oder mit negativen (genervten) Gefühlen assoziieren. Wenn nun aber darüber diskutiert wird, fühlt sich Snowden teils sehr missverstanden und reagiert mitunter pampig. Nach dem er im besagten Thread zum x-ten Mal seinen Text ändern musste, schloss er mit:

„Diese Version scheint wohl nun in Ordnung. Also was gibt es noch zu meckern? Was passt euch hier immer noch nicht?“ (Quelle)
Doch war man zufrieden? Nein – eine Sache passte mir persönlich an dieser Stelle immer noch nicht. Und zwar diese freche Art. Als seien die Foren-User (insbesondere ich in diesem Fall) böse, weil wir auf das (Foren-) Recht pochen. An dieser Stelle sei angemerkt, dass eFox umgehend ServingTech angeschrieben hat, als man vergessen hatte, den Quellen-Link zu setzen. Auch andere Shops sind eFox (natürlich!) ein Dorn im Auge: Gearbest wurde direkt öffentlich angefahren, als diese wohl aus Versehen eFox Bilder verwendeten. Gearbest nahm sich natürlich direkt der Sache an. Als Snowden sich immer noch nicht zufrieden zeigte, konterte Gearbest kess:

Aber um diese unnötige Störung zu vermeiden, verbrauchen wir lieber andere Bilder von unserem Partner. Immerhin wollen wir auch die Bilder von Ihnen gar nicht zeigen.
Wenn das Recht von eFox gebrochen wird, findet eFox das blöd – aber selbst lotet man die Grenzen des Möglichen aus. Also darf niemand recht brechen außer eFox?

Aber mit Recht brechen kennt man sich bei eFox gut aus – schließlich zielt man auf eben solche Kundschaft ab. Forenwerbung ist eben nicht alles, auf was man bei eFox setzt: Suchergebnisse in Google sind natürlich auch wichtig. Hier scheucht man sich nicht, mit Raubmordkopien die Leute anzulocken.

eFox: Bietet man nun auch Raubkopien an?

Nehmen wir mal an, jemand würde gerne (zu seiner Schande) Twilight herunterladen wollen, so sind die Chancen gut, auf die eFox Seite zum Thema zukommen. Dort gibt es nur leider gar keinen Film, sondern nur Elektronik-Angebote.

Das Ergebnis (Link)

Die Garantieabwicklung
Diese sind von eFox genau vorgeschrieben. Besteht ein Problem mit dem Gerät, schickt der Kunde dem Service-Center eine E-Mail. In dieser sollte die Bestellnummer vermerkt sein. Dazu muss (selbstverständlich) das Problem beziehungsweise der Defekt genannt, möglichst detailliert und verständlich beschrieben werden. Um die Abwicklung zu beschleunigen legt ihr am besten direkt einen Foto und/oder Videobeweis bei, den wird eFox sowieso fordern. Sieht eFox den Fehler ein bzw. erkennt das Problem an, so wird die Sendung nach China geschickt (auch wenn die Ware aus Deutschland versendet wurde!). Ihr müsst den kompletten Lieferumfang zurückschicken, also auch beispielsweise Kopfhörer. Die Geräte gehen zurück an:

Contact Name: Ao Ji Guo Ji
Address:
No.102,Building P09,
China South City,Pinghu Town,
Longgang District,
Shenzhen City,
P.R China
Zip Code: 518111

Da eFox die Versandkosten nur bis 15 Euro übernimmt, ist es ratsam, das Paket per Deutsche Post zu verschicken. Alles über 15 Euro muss der Kunde selbst übernehmen. Der Bestellung sollte eine Beschreibung des Fehlers in Englisch oder Deutsch beilegen. Da die chinesischen Mitarbeiter den Text wohl noch mal übersetzen müssen, sollte die Notiz nicht handschriftlich sondern mit dem PC geschrieben werden.

Ist die Ware abgeschickt, übermittelt der Kunde dem Kundendienst die Trackingnummer samt Versanddatum. Diese eMail muss auch den Rechnungsbeleg beinhalten, den ihr bei der Aufgabe des Paketes erhaltet. Der Kunde sollte nun selbst im Auge behalten, wo sich das Paket befindet. Ist das Gerät in China angekommen, kann eine eMail an den Support von eFox nichts schaden. Zuspammen sollte man die Füchse nicht, schließlich sind das mitunter sehr scheuche Tiere – die sonst gerne mal verstummen.

In den ersten 7 Tagen mit Garantiefall kann der komplette Preis erstattet oder ein Neugerät versendet werden. In den ersten 1-15 Tagen erhält der Kunde die Kosten für den Versand nach China zurück und ein neues Gerät. Ist das Gerät bereits 16 bis 90 Tage alt, so wird das Gerät eingeschickt und repariert. Kann man das Gerät beim Hersteller nicht fixen, so erhält der Kunde ein Ersatzgerät. Die Kosten für den Transport nach China werden nach Tag 16 nur noch per Gutschein erstattet – so sichert man sich wohl Folgebestellungen und spart „echtes“ Geld. Nach 91 Tagen muss der Kunde den Versand nach China selbst bezahlen und erhält diesen nicht erstattet.

(Bis hierhin u.a.: via, via)

Die Kommentare
Unmittelbar nach diesem Post – auf den wir eFox natürlich aufmerksam gemacht haben – reagierte der Shop: alte Videobeispiele, die wir zugegebenermaßen für die Klicks unter Artikel-Seiten von eFox gepostet haben (beispielsweise unser Video der SJ5000+) wurden gelöscht sowie unser Profil blockiert. Dass eFox zuletzt erst eins unserer Videos mit einem Werbe-Link verschönert hat, spielt dabei wohl keine Rolle.

Gelbockt von eFox

Dabei hat eFox einen Aspekt aufgezeigt, den wir zuvor gar nicht beachtet haben: eFox’s Kommentare. Gerade am Beispiel unseres SJ5000+ Beitrags kann mehr gut feststellen, dass auf Beiträge die bereits über einen Monat alt sind nicht reagiert wird, während das Löschen unseres Kommentars keinen Aufwand darstellte und unmittelbar nach Erscheinen dieses Artikels geschah.

Die Sozialen Netzwerke
Wie jeder Shop hat eFox natürlich auch eine Facebook-Website. Hier können sich Kunden wegen ihrer Bestellung und etwaigen Problemen mit Händler in Verbindung setzen, Werbe-Anzeigen werden platziert und einen Call-to-Action (bei eFox einkaufen) gibt es natürlich auch. So jedenfalls die Theorie. Wenn Nutzer allerdings wirklich etwas bezüglich ihrer Erfahrungen mit eFox posten möchten, dann wird dies wie an den Screenshots zusehen gelöscht und zensiert.

3 Kommentare sollen da sein – einer ist es

 

9 Kommentare soll es unter diesem Beitrag seit gestern gegeben haben – alle wurde gelöscht

Nachfolgend lässt sich gut sehen, dass eFox allerdings auch gern mal etwas schläft, was Zensur anbelangt. Zwar wird der erste Kommentar gelöscht, der sich darauf beziehende nicht (2). Wenn Kunden mit berechtigten Problemen Beiträge kommentieren, wird nicht darauf eingegangen (3). Anmerkung: Wir wissen: der 16.02 war bereits CN Neujahr, allerdings: um den Rest hat man sich ja auch gekümmert (durch löschen). Warum nicht hierum? Beim iOcean häufen sich die Kommentare von Usern, die Geräte nicht bekommen haben und auch diese Beiträge erhalten kein Feedback von eFox (4) – und das obwohl eFox selbst gerne seine Beiträge mehrfach kommentiert, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren (6). Mit (5) beweist man, dass man selbst in fast zwei Monaten nicht auf Kundenprobleme eingehen kann.

Beispiele

Aber es kann ja nicht alles schlecht sein. Nutzer können ja auch an die Pinnwand posten, um Probleme zu melden. Nein, können sie nicht. Der liebe eFox Shop hat diese Funktion (vorausschauend?) deaktiviert. Ist ja auch gar kein Platz da, vor lauter verlockenden Angeboten!

Keine Pinnwand, um Beiträge zu posten. Aber Angebote, Angebote, Angebote

Beispielhaft verhalten hat sich eFox-Shop auf Facebook durch einen Beitrag zum Dooge DG700. Darin waren auch Screenshots aus dem Video, dass einen Waffennarr mit dem DG700 zeigte. Interessanterweise hatte YouTube dort eine Werbeanzeige für einen anderen Shop platziert. Das hatten wir mit einem Privaten-Account auch in den Kommentaren angemerkt: Nerdbench erdreistete sich „Das lustigste an den Bildern ist die Werbeanzeige“ (oder so ähnlich) darunter zu schreiben. Wie hat eFox auf Facebook reagiert? Zum einen wurden die Bilder ausgetauscht und als Kommentar – ohne die Werbeanzeige – geposted. Zum anderen wurde der private Account von der Seite gesperrt –  man kann also nur noch teilen und nicht mehr kommentieren und liken. Die Frage ist nun natürlich: warum? Es wurde seitens eFox ja scheinbar auf den Fehler reagiert (und somit eingesehen, dass es gestimmt hat, was unter den Beitrag geschrieben wurde). Des Weiteren wurde weder der Shop runtergemacht noch irgendwie anders unfreundlich angegangen. Der Beitrag war bestenfalls ein kleiner freundlicher Seitenhieb. Aber das ist eFox wohl schon zu viel?

 

Erste Version des Beitrags

 

Zweite Version

Nun wurde dieses Problem auf Android-Hilfe und Chinamobiles angesprochen. Man dürfte nun meinen es kommt zu einer sachlichen, objektiven Auseinandersetzung mit dem Problem zwischen Shop und dem User – aber nein:

Reaktion von eFox: Werbung

In den letzten Tagen gab es immer mal Rummel um eine Abmahnung, die sich mit der Teilen-Funktion und den Rechten an Bildern beschäftigt. Das eFox gerne Material klaut, hat man bereits beim YiCamera Video gesehen. Besonders anschaulich ist dieses Vorgehen auch im Falle des Asus ZenFone 2: hier werden einfach Bilder fremder Websites genommen und mit dem eigenen Logo bestückt.

eFox Post (Quelle, Bild im Speziellen)

Google hat ja freundlicherweise die Bildersuche soweit entwickelt, dass der Nutzer Bilder hochladen oder verlinken und dann danach suchen kann. Das Ergebnis führt uns zu einem doch sehr identischen Bild.

(Quelle)

Die Erfahrungen
Auch gibt es immer wieder Erfahrungsthreads, in denen Nutzer über den Shop schreiben. Diese werden teilweise gern geschlossen und stark durchmoderiert.

Das soll hier nicht der Fall sein: Bei zukünftigen Problemen könnt ihr gerne in den Kommentaren eure Erfahrungen hinterlassen. Auch bei generellen Fragen und Unklarheiten, die einer Aufklärung benötigen, könnt ihr hier im Post einen Kommentar hinterlassen. Uns würde brennend interessieren, was für Erfahrungen ihr mit eFox-Shop und Co. gemacht hat? Positive – sowie auch negative Erfahrungen.

In unserem Post wird eine wichtige Regel aufgestellt: Don’t feedback the feedback. Wir möchten keine belehrenden Kommentare auf einen Erfahrungsbericht lesen, diese werden nicht freigeschaltetaußer sie stammen von eFox-Shop.com oder Schwestern.

Das Fazit
Snowden formuliert es schon recht treffend: Käufer melden sich vorallem öffentlich, wenn etwas schief gegangen ist. Wird der Kunde aber gut betreut, ist dies selbstverständlich und wird selten nach außen getragen. Wir haben deswegen keine Erfahrungen in Threads zitiert, keine ungelösten oder gelösten Fälle niedergeschrieben. Auf der einen Seite bemüht man sich bei eFox, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und sich für die Zukunft zurüsten (schließlich plant man einen Gang an die chinesische Börse). Ob das mit dem bisherigen Social-Media-Auftritt und dem arroganten Verhalten der Werbefigur Snowden („Ihr habt hier sowieso schon einen Luxus die Testberichte auf Deutsch zu bekommen und das so schnell.“ Quelle) so langfristig funktionieren wird, bleibt abzuwarten. Dieser Artikel wird 2015 fortlaufend mit Updates versorgt.

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com
  • Franc Murko

    EFOX-SHOP ist echt fast kriminelllll … verkaufen BLACKPHONE2 von Silent Circle ohen das die Vendor verkäufer sind…das heisst?? SCHWARZ!!! GEKLAUT? ÜBERPRODUKTION??? Wieso macht keiner was dagegegen????

    • Sarah | Nerdbench.com

      huch, was genau ist passiert?