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HP Envy 7640 (14 S/Min + Fotofach) im Test: Schickes Allround Talent

HP Envy 7640 (14 S/Min + Fotofach) im Test: Schickes Allround Talent

von Timm Mohn22. Januar 2015

Immer, wenn der Postbote schnaufend nach oben kommt wissen wir, was im Paket ist: ein Drucker. Dieses mal handelte es sich um den HP Envy 7640. Der Drucker kann per WiFi, Ethernet oder USB angesteuert werden und passt somit genau in unser Programm: einfach mit dem Smartphone oder Tablet Druckaufträge starten. Neben dem Focus unserer bisherigen Testgeräte kann der HP Envy 7640 auch Fotos drucken. Wir haben fleißig für die Sedcard der Kollegin Lilia Paavali gedruckt. Darüberhinaus sollten auch die Großeltern der Nerdbench-Redakteure Bilder ihrer Liebsten unter dem Weihnachtsbaum bekommen. Ob es zu Weihnachten lange Gesichert gab, erfahrt ihr nach dem Break.

 

Nerdbench bedankt sich bei HP für die Bereitstellung des HP Envy 7640

 

Der erste Eindruck
Kaum da, schon ausgepackt: auch wenn wir den Drucker eher aus seiner Verpackung raus „schütteln“ mussten (in der Verpackung ist sehr wenig Spiel): wenige Moment später hatten wir den Envy 7640 aufgebaut. Damit der Drucker nach der Ankunft auch noch schick aussieht, sind unzählige Plastikfolien am Gerät angebracht.

HP Envy 7640: USB oder SD Karten Anschluss

 

HP Envy 7640: Anschlüsse auf der Rückseite

 

HP Envy 7640: Das Patronenfach

 

HP Envy 7640: Links kommt die Multi-Patrone rein

 

HP Envy 7640: der Drucker startet schnell

Der Drucker ist kompakt und passt so gut unter den Schreibtisch. Erfreulich ist die geringe Geräuschkulisse während dem Drucken und das schicke Design: selbst auf dem Schreibtisch macht der HP Envy 7640 eine gute Figur. Der Drucker ist – bis auf die Front- im matten Finish gehalten, was Fingerabdrücken das Leben schwer macht. Um das Display herum ist allerdings eine Glossy-Oberfläche angebracht worden. Auf der Vorderseite finden wir ein Display vor, sowie einen
beleuchteten Power Button. Neben dem Display
befinden sich zwei Tasten: Zurück
sowie der Home-Button. Im unterem Teil des Druckers befindet sich der Papierspeicher sowie
–ausgabe. Für Fotos im 10×15 bzw. 13×8 Format gibt es ein separats Fach. An jeder lässt sich ein Papierstopper ausziehen, damit die gedruckten Werke nicht auf dem Boden verstreut werden. In der Vordernen Seitentür befinden sich Steckplätze für USB Sticks. Den HP Eny 7640 kann man ohne weiteres auf der Hinterseite mit einem USB Kabel mit unserem Chromebook von HP verbinden, wir bevorzugen allerdings die WLAN Lösung.

Die Kosten
Wer seinen Drucker langfristig einsetzt, wird nicht um Ersatzpatronen und Papier umher kommen. Die XL Variante der im 7640 genutzten HP 62 Patrone kostet etwa 26 Euro. Da wir selbst auch einen HP Drucker – allerdings nicht so fancy wie das heutige Testmodell – einsetzen, wissen wir, dass der Ntuzer mit einer XL Packung meist bis zu einem 3/4 Jahr auskommt. Die Instandhaltungskosten sind somit günstig. Eine Packung Premium Plus Photo Paper (10×15 cm) kostet auf Amazon aktuell 25,90 Euro. Das Advanced Photo Paper schlägt mit 14,70 Euro zu Buche. 500 Blatt Druckpapier von HP für Multifunktionsmodelle kosten 3,98 Euro auf Amazon. Wer Fotos gerne groß Druckt wird beim Advanced Glossy Photo Paper fündig: Für 14,70 Euro kann der Nutzer auf A4 Fotos drucken.

Der Touchscreen
Der 7640 kommt mit einem kapazitiven Farb-Touchscreen daer: Das Display (3,5 inch – 8,89 cm Diagonale) kann genutzt werden um
beispielsweise das WiFi Passwort des
Routers in den Drucker einzugeben.  Die Eingabe des ellenlangen Keys über das
Display funktioniert sehr gut. Verfügt der eigene Router über WPS lässt sich der Envy auch ganz ohne Tipperei mit dem Router verbinden. Die Einstellungen (wie etwa das Datum etc.) lassen sich über den Touchscreen sehr gut vornehmen. Ghost-Touches oder ähnliches konnten wir nicht feststellen.

HP Envy 7640: Einrichtung per Touchscreen

 

HP Envy 7640: Wir wählen Bilder aus
Das mobile Drucken
Bereits bei älteren Testmodellen konnten wir HP ePrint –  die Over-the-Air Druckfunktion  – per Smartphone lieben lernen: vorausgesetzt, man hat sich bereits einen Zugang bei HP
verschafft, reicht es nun die gewünschte Datei mit der HP Drucker App zu öffnen
und den 7640 anzusteuern: wenige Momente beginnt der Druckvorgang und das gewünschte Dokument ist ausgedruckt. Die Kommunikation mit dem Drucker lief tadellos
und ohne Probleme: Nerdbench hat verschiedene Geräte (und Betriebssystem) ausprobiert, ohne auf
Fehlermeldungen zu stoßen. HP wirbt mit „Knipsen, Drucken, Genießen“ – dem können wir zu stimmen.
Hat geklappt: Drucken via WLAN
HP Envy 7640: Verbindung mit dem Router

Der Scanner
Wir haben selbstverständlich auch den Scanner getestet: ohne Probleme liesen sich per Dokumenten-Einzug oder auch Scan-Brett Dokumente auf den PC übertragen. Der 7640 geht dabei zügig vor, sodass Scannen nicht zur Geduldsprobe wird. Wir haben das Cover von Kabischubi eingescannt, das Ergebnis kann nachfolgend eingesehen werden.

HP Envy 7640: Das Scannen kann beginnen



Die Druckqualität
Egal, ob wir Dokumente, Farbdrucke oder Bilder ausdrucken: der HP Envy 7640 druckt zu unserer vollsten Zufriedenheit. Gerade der Fotodruck kann überzeugen: mit dem von HP bereitgestellten Druckpapier gelingt jeder Druck. Im Test hat die Nerdbench beidseitig drucken wollen, was für den 7640 kein Problem darstellt.

Sehr gut: Die Fotoqualität (Model: Lilia Paavali )

 

Hier zusehen: der erste Entwurf unseres Banners
Das Fazit

Durch das schicke Design, die flotte Arbeit und auch die Vielzahl an Connections kann der 7640 die Nerdbench Redaktion überzeugen. Die schwarze Tinte ist bereits ab 26 Euro verfügbar, durch den sparsamen Tintenverbrauch dürfte Nachschub aber lang auf sich warten lassen. Im Test hat der Drucker ohne Probleme mit einer Vielzahl an Geräten funktioniert: Windows, MacOS, ChromeOS, Android oder iOS – alles kein Problem. Von der Nerdbench gibt es einen Daumen nach oben. Der HP Envy 7650 kostet aktuell 175 Euro.

HP Envy 7640: Mit NFC

 

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Über den Autor
Timm Mohn

Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen – WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com