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Youga Berlin im Test: Guter Sound für den kleinen Geldbeutel
Review

Youga Berlin im Test: Guter Sound für den kleinen Geldbeutel

von 20. Dezember 2014
Im Sommer diesen Jahres haben wir euch die Jawbone Jambox (alte Version, Mini, Big) vorgestellt. Ähnlich stylisch aber günstig kommt die Youga Berlin daher: die Bluetooth Box aus Deutschland besticht mit schicken Farben und kompakten Abmessungen. Wir haben die Berlin die letzten vier Wochen mit uns geführt und ausführlich unter die Lupe genommen. Ob sich „die Reise in die Hauptstadt“ gelohnt hat, erfahrt ihr nach dem Break.

Nerdbench bedankt sich bei Youga für die Bereitstellung der Berlin 

Der Lieferumfang
Die Youga Berlin kommt in einer kompakten OVP daher. Im Karton befindet sich ein Micro-USB auf Klinkenkabel, sowie ein normales 20 Zentimeter Klinken-Kabel. Darüberhinaus liefert der Hersteller noch eine Bedienungsanleitung sowie ein Heft für die Registrierung mit. Wer auch immer für die Länge des Klinkenkalbes verantwortlich ist, sollte gezwungen werden, jenes für die nächsten Wochen täglich zu benutzen. Bei der Youga Berlin steht sicherlich die Bluetooth Connection im Vordergrund, ein längeres Kabel sollte aber nicht so viel teurer sein in der Produktion.
Youga Berlin: Der Lieferumfang

Die Technik
Auf der Vorderseite kann der Nutzer das Youga Logo ausmachen. Die Oberseite hingegen ist komplett leer. Rechts befinden sich die wichtigsten Anschlüsse: Lauter/Leiser sowie die Anrufannahme. Desweiteren kann das Gerät dort ein beziehungsweise ausgeschaltet werden. Auch befindet sich auf der rechten Seite der Klinken- sowie MicroUSB Anschluss, um das Gerät mit mit Nicht-Bluetoothfähigen Geräten zu verbinden bzw. die Berlin wieder mit Strom zuversorgen. Per LED kann der Nutzer ausmachen, ob die Berlin gerade verbunden ist, geladen wird oder nach einem Pairing Gerät sucht. Im Inneren verbaut Youga einen Bluetooth 4.0 Chip.
Youga Berlin: Die Vorderseite

 

Youga Berlin: Die Rückseite

 

Youga Berlin: Die Unterseite

 

Youga Berlin: Die Oberseite
Youga Berlin: Rechts befinden sich alle wichtigen Buttons und Eingänge
Die Youga Berlin kann nicht nur Ton wiedergeben, sondern auch als Empfänger dienen: einfach den Speaker mit der Stereo-Anlage verbinden und den Ton über Bluetooth und die Berlin auf der Stereo Anlage wiedergeben. Darüberhinaus kann der Nutzer zwei Youga Berlins miteinander verbinden und den der Nerdbench bereits von der Jawbone Jambox bekannten Party-Modus aktivieren. Dank dem intrigierten Mikrofon kann man mit der Berlin auch Gespräche führen.Für Musik sorgen zwei Drei Watt Lautsprecher, samt Breitbänder mit 40 mm Durchmesser. Damit die Youga Berlin nicht auf dem Boden herumrutscht, ist die Unterseite gummiert. Die Berlin ist mit 130 x 52 x 62 mm sehr kompakt und fällt dank 282 Gramm auch nicht sonderlich ins Gewicht.
Zwei Berlins sind zum Party-Modus fähig

 

 
Das Pairing
Vorbei sind die Zeiten, in denen Bluetooth Geärte mit Ziffer-Kombinationen verbunden werden mussten: der Nutzer schaltet die Berlin ein, wenige Momente später versetzt jene sich in den Pairing Modus. Die Nerdbench hat sich das Xiaomi Mi3 Android Smartphone geschnappt und sofort die Youga auswählen können. Einige Momente später waren beide Geräte verbunden – ohne Probleme. 
Fünf Smartphones, fünf mal kein Problem: Pairing mit Android

Die Akkulaufzeit
Dank dem 800 mAh Akku hält die Youga Berlin laut Datenblatt 5 Stunden durch. Das konnten wir so bestätigen: im Test macht die Lautsprecher-Box via Bluetooth-Verbindung nach 4:55 Stunden schlapp, per Klinkenkabel können wir für 5 1/2 Stunden Weihnachtsmusik in der Redaktion erklingen lassen. Aufgeladen ist die Youga Berlin in etwa 2,5 Stunden.
Bis zu 2 Stunden: die Youga Berlin wird geladen
Der Ton
Gerade unser Smartphones, meist für Multimedia Inhalte genutzt, kommen mit ziemlich billigen und schlechten Lautsprechern daher. Die Youga Berlin schafft da Abhilfe:mit den zwei 3 Watt-Lautsprechern wird ein Spiele-Abend leicht mit Musik untermalt. Nerdbench kann sich auch durchaus vorstellen, die nächste Strand-Party im fernen Sommer mit der Youga Berlin zu untermalen. Wir sehen die Berlin auf Augenmaß mit der Jawbone Jambox Mini, nicht aber der Big Jambox.
Bluetooth Wiedergabe vom MacBook
Auch als Freisprecheinrichtung kann sich die Berlin behaupten: weder haben unsere Gesprächspartner Probleme, uns zu verstehen noch müssen wir nachfragen, was das Gegenüber gerade gesagt haben möchte.

 

Der Alltag
Als Student darf man dankenswerterweise oft Referate halten. Da man bei der Nerdbench gerne Medien einsetzt, benötigt man regelmäßig Lautsprecher. Leider sind die festinstallierten Lautsprecher im Seminar-Raum meist kaputt oder das dazugehörige Kabel fehlt. Die Jawbone Big Jambox ist allerdings eindeutig zu groß und schwer, um täglich mit in die Uni genommen zu werden. Seit nunmehr vier Wochen begleitet mich deswegen die Youga Berlin täglich in die Universität. Im Passport Messenger fällt die Bluetooth Box kaum auf und lässt sich ordentlich verstauen.
Die Youga Berlin: einfach in der Uni Tasche mitgetragen

Die Kompatibilität
Die Youga Berlin ist mit allen Bluetooth Geräten kompatibel, die wir auf treiben konnten: egal ob wir das Windows 8 Tablet mit dem Lautsprecher verbinden, oder etwa unser Smartphone – alles kein Problem. Selbst ein alter PDA aus längst vergangener Zeit verbindet sich mit der Berlin. Einzig Windows 7 weigert sich (typischerweise), die Verbindung mit der Berlin aufzubauen.
Anschluss per Klinkenkabel an den Pocket Beamer
Wer nicht auf Bluetooth setzen möchte, kann per Kabel nachhelfen: per Klinkenanschluss verstärken wir unseren Philips PicoPix 3610 und sorgen für ordentlich Sound im Seminar-Raum. Durch das Klinkenkabel können auch andere Geräte, wie der iPod Shuffle, mit der Youga Berlin verbunden werden.

 

Das Zubehör
Wir haben unsere Berlin (auf eigenen Wunsch) in Orange erhalten. Wer sich nicht mit einer Farbe zufrieden geben möchte, greift auf die optional erhältlichen Silikoncover zurück: für 8,99 Euro  kann der Kunde sich die passenden Cover in Schwarz, Orange, Blaue oder Grün (ohne Versandkosten!) dazu kaufen.
Die Ober- sowie…

 

… Unterseite lassen sich abnehmen

Das Fazit 

Im Test kann die Youga Berlin überzeugen: mit ordentlicher Akkulaufzeit, einem schicken Design und guten Ton kombiniert der Bluetooth Lautsprecher alles, was einen guten Speaker ausmacht. Der Preis ist angenehm günstig und die Box ein echter Hingucker.
Die Yoga an der Beamer-Anlage: Verbindung über Klinken- und MicroUSB Kabel

Für zukünftige Revisions würden wir uns über eine Möglichkeit freuen, den Akkustand abzulesen. Die Jawbone Jambox hat hier gezeigt, wie einfach es sein kann: einfach mit einem Tastendruck die Youga Berlin mit dem Nutzer sprechen lassen. Darüberhinaus wäre es wünschenswert, wenn die Ansagen in Deutsch und nicht Englisch erfolgen würden („Not Paired“, „Paired“ versus „Nicht verbunden“, „Verbunden“).

Mobil und Laut: die Youga Berlin

Wer keine 100 Euro für eine Bluetooth Box ausgeben möchte, ist mit der Youga Berlin genau richtig beraten: von der Nerdbench gibt es eine Kaufempfehlung. Hier gehts zum Youga-eigenen Shop, wo es die Youga Berlin ab 59,90 zu kaufen gibt. Auf Amazon ist sie derzeit vergriffen.

Positives

Guter Sound
Schickes Design
Kompakt & Leicht
Möglichkeit des Zusammenschluss

Negatives

Kein NFC
Keine Firmware Upgrades

Bewertung
Unsere Bewertung
Technik
8.5
Akkulaufzeit
9.0
Konnektivität
8.5
Ton
9.0
Zubehör
8.5
Preis-Leistungsverhältnis
10
Fazit

Die Youga Berlin ist ein stylischer Lautsprecher für die kleine Brieftasche. Das Auge hört nun mal mit - und bei der Youga Berlin muss man jene nicht mal zu kneifen. Daumen hoch!

9.0
Unsere Bewertung
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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com