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Mous Musicase: Kickstarter gegen verlorene iPhone Kopfhörer

Mous Musicase: Kickstarter gegen verlorene iPhone Kopfhörer

von Timm Mohn6. November 2014
Eigentlich will man nur raus, Richtung Arbeit und ein
wenig Musik hören. Kaum hat man die Schlüssel gefunden, fehlt eigentlich nur
noch eins: die Kopfhörer. So, oder so ähnlich, scheinen die Gedanken von James
Griffith gewesen sein, als er die Idee zu Mous hatte: Mit dem Musicase hat der
Nutzer seine Kopfhörer immer dabei und sie können sich nicht mal verheddern.
Morgen geht der Kickstarter los, wir werfen nach dem Break mal einen Blick
hinters Case.

Der Grund
Wie bereits erwähnt: Kopfhörer verstecken sich an den
unmöglichsten Stellen. So geht es mir tatsächlich auch mit meinen Pistons, die
einfach immer wo anders liegen – mittlerweile hab ich sogar zwei Paar und suche
beide dennoch immer. Das zweite Problem: meist werden die Kopfhörer – auch wenn
man es besser weiß – zusammen geknüllt im Schrank verstaut, dementsprechend
müssen sie dann erst einmal auseinander gefummelt werden. Im Kickstarter
erwähnt Griffith auch andere ärgerliche Situationen: man hat die Kopfhörer
vergessen und muss sich deswegen billige Kopfhörer beispielsweise im
Flughafen-Shop kaufen, um nicht auf Musik oder Filme zu verzichten.
Kopfhörer können schon nervig sein
Die Lösung
Mous Musicase setzt genau dort an: Kopfhörer sollen nicht
mehr verlegt oder verknotet werden. Dafür werden die Kopfhörer in ein Case
gepackt und somit immer am Smartphone mit geführt. Besser: am iPhone, den Android Geräte werden nicht supported. Mous wird
es zunächst nur für das iPhone 5 sowie 6 (nicht 6 Plus nach unserem
Kenntnisstand) geben, eventuell auch für das iPhone 5c – wenn das Strech Goal erreicht wird. Während das iPhone 5/5s
Modell bereits final ist, handelt es sich beim 6er noch um eine Beta-Version. Auf Kickstarter zeigt das Team, dass sie selbst auf dem Flug Richtung New York
am arbeiten und nicht etwa entspannen sind: am Mous Musicase wird gefeilt.
Mous Musicase
Das Musicase soll das demnächst schlankeste Cover mit
Möglichkeit, die Kopfhörer zu verstauen, werden, auch wenn wir der zusätzlichen
Dicke und den verlorenen Zentimeter Kabellänge etwas skeptisch entgegen sehen.
James konnte mir zwar via Skype-Demonstration als circa 1.85 großer Mann
demonstrieren, dass der Verlust kein Problem ist – ich bin aber 1.90 und habe
auch so schon genug Probleme mit der Länge des Kabels. Für kleinere Personen
sollte das aber kein Problem darstellen.
Das Case macht das iPhone dicker
Gefertigt wird das Musicase in Manchester, also dem
Herzen der UK. Das Mous Musicase kann beliebig kombiniert und somit gestaltet
werden: Rot mit Weiß? Kein Problem! Blau mit Blau oder Kickstarter Grün? Auch
kein Problem. James demonstriert in einem kurzen Video, wie schnell man die
Kabeltrommel austauschen kann.  
Die Menschen
Hinter dem Projekt stehen Josh und James. Letzterer war bevor Mous sein Main-Job wurde für Braun Produkte verantwortlich, während Josh für Produktentwicklungen zu ständig war. Beide haben ihre Jobs jetzt hinter sich gelassen, um sich voll und ganz auf Mous zu konzentrieren.   

Das Mous-Team
Der Notfall
Während unserem Skype-Gespräch mit James erzählte er mir
von einer kleinen Aktion auf dem TechCrunch Disrupt in London: für die
Veranstaltung hatte das Team ein Set Notfall Kopfhörer gemacht, für den Fall,
dass man doch mal seine Kopfhörer verliert (weil man eben nicht beim
Kickstarter für Mous mit gemacht hat, versteht sich!). Uns gefiel die Idee,
gerade als Geschenk zu Weihnachten, sehr gut. Für 14 Euro extra kann man ein
solches Set, das leider nicht in die Mous passt (warum eigentlich nicht?),
erstehen.
Das Notfall-Kopfhörer Set
Das Risiko…
… ist ziemlich gering: Mous betont mehrmals, dass das
iPhone 5/5s Case bereits fertig ist, man also nur noch das 6er Modell
rechtzeitig fertig bekommen muss. Rechtzeitig heißt in diesem Fall: zu
Weihnachten, denn bereits Dezember ist der geplante Auslieferungstermin.
Am 7.11.2014 um
7:30 GMT geht’s los!

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com