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SmartSafe Tresor: Endlich Sachen sicher wegschließen

SmartSafe Tresor: Endlich Sachen sicher wegschließen

von Timm Mohn23. Oktober 2014
Sie haben mal wieder ein paar NSA Akten geklaut und müssen diese nun erst einmal verstauen? Eine unverhoffte Erbschafft hat den einen oder anderen Tausender in ihre Taschen gespült – doch wohin mit dem Geld? Da hat Nerdbench das passende* Gadget für Sie! Mit dem SmartSafe kann der Käufer seine Dokumente, Wertgegenstände sicher* wegschließen. Ob der SmartSafe etwas taugt, erfahrt ihr nach dem Break.


Der Lieferumfang
Damit der smarte Tresor sich euer Passwort merken kann, müssen drei AA Batterien eingelegt werden. Obwohl Mobilefun auf der Produktseite angibt, dass diese nicht im Lieferumfang beiliegen würden, war unser Tresor schon mit Batterien gestückt. Nerdbench hatte schon die Hoffnung, dass auch im Tresor ein wertvoller Schatz versteckt war – hier wurden wir leider enttäuscht.
Die Kompatibilität
Damit der Smartsafe geöffnet werden kann, muss der Nutzer ein Smartphone in die obere Haltung stecken. Hierdurch wird die Codeeingabe ermöglicht. Dafür darf das Gerät aber nicht größer als 4,7  Zoll sein – größere Geräte passen schlicht nicht in den Safe.
Das UMi X3 Pro passt perfekt in den Smartsafe…
… unser Android leider nicht
Aber auch zu verstauende Gegenstände dürfen nicht zu groß sein: unser Android-Bluetooth Lautsprecher passte nicht in den SmartSafe. Auf der positiven Seite: ein Bündel Hundert Euro Scheine dürfte problemlos in den SmartSafe reinpassen.
Die App
Ohne Codeeingange öffnet sich der SmartSafe nicht. Eine Alternative dazu wäre Gewalt – eine Brechstange haben wir allerdings nicht probiert. Um einen Code zu bestimmen benötigt man die kostenlose App aus dem Play oder Appstore. Heruntergeladen wirkt diese etwas angestaubt, vor allem weil sie unten und oben Balken zeigt, statt den ganzen Bildschirm auszufüllen. Wenige Sekunden später bemerken wir allerdings, das ist auch nötig ist – schließlich muss man das Smartphone in den Tresor stecken – wodurch einige Zentimeter des Bildschirms verschwinden.
Noch ist der Safe versperrt, das Licht leuchtet rot
Der Hersteller gibt Sicherheitshinweise

Zunächst richten wir eine Sicherheitsabfrage ein

Danach kann es auch schon los gehen

Wir wählen einen Code…
… und übertragen ihn an den SmartSafe

Kaum ist dies geschehen, ist der Tresor programmiert
Unser erster Test klappt…
… und der Smartsafe ist entsperrt
Der Code ist schnell eingerichtet – inklusive Sicherheitsfrage, sollte man ihn doch mal vergessen haben. Kompatibel ist die App zu allen Geräten ab Android 2.2.2 und iOS 4. Auf unserem Testgerät, dem UMi X1 Pro hat sie problemlos funktioniert.
Der vergessene Code
Hat man dann doch mal Sicherheitsfrage und Code vergessen – oder das Smartphone verloren, gibt es auf der Unterseite des Gerätes einen Reset-Button, der bisherige Codes aus dem Speicher des SmartSafes löscht und den Inhalt somit wieder zugänglich macht. Hier wird deutlich, dass die Sicherheit beim SmartSafe erst an zweiter Stelle steht – auf der ersten Position steht sicherlich der Spaß.
Das Fazit
Es lässt sich natürlich nicht leugnen: der SmartSafe ist mehr Gag als Tresor, auch wenn unser Einleitungstext etwas anderes suggerieren sollte. Gleichzeitig handelt es sich hierbei dennoch um ein sinnvolleres „Ich weiß nicht was ich ihm oder ihr schenken soll, möchte aber auch nicht mit leeren Händen zum Geburtstag kommen“-Geschenk – eine Situation, die sicherlich jeder schon einmal erlebt hat.
Unser Geld lagern wir sicher* im SmartSafe
Durch die größtenteils immer größer werdenden Smartphones sollte man sich zunächst vergewissern, dass der beschenkte kein Galaxy Note 3 sein eigenen nennt – dafür ist der SmartSafe einfach zu klein geraten. Der Tresor ist für knapp 22 Euro hier erhältlich.

*Der SmartSafe ist keine sichere Aufbewahrungseinrichtung. Dazu bitte die Sicherheitshinweise des Herstellers beachten. 
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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com