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Scosche lobeDOPE im Test: Stark in Ton und Design

Scosche lobeDOPE im Test: Stark in Ton und Design

von Timm Mohn16. Oktober 2014
Mit der Einführung bunter Nokia Smartphones wurden schlagartig alle Geräte eingefärbt: damals konterte Apple gefühlt zwei Monate später mit bunten iPods und führte im folgenden Jahr auch das iPhone 5c ein. Auch Kopfhörer werden seit dem immer öfter auffallend bunt gestaltet. Wir hatten die Gelegenheit, die Scosche lobeDope zu testen: ein günstiges Handset mit knallig bunten Farben. Nach dem Break zeigen wir die Vor- und Nachteile des Kopfhörers auf.

Nerdbench bedankt sich bei SoulAR für die
Bereitstellung der Scosche lobeDope

Der erste Eindruck
Während unsere schwarzen lobeDOPEs (lobeDope) in der Verpackung noch eine gute Figur machen, verflüchtigt sich dieser Eindruck leider (!) direkt, nimmt man die Kopfhörer das erste Mal in die Hand. Im ersten Test erinnert das Plastik und Tragegefühl an die billigen Headset aus längst vergangenen Schultagen oder öffentlichen Computer-Terminals. Selbstverständlich ist dieser Eindruck immer sehr subjektiv geprägt, wir haben deswegen die lopeDopes einigen Freiwilligen aufgesetzt, die nicht alle unser (zugegebenermaßen recht hartes) Urteil teilen.

Der Klinkenstecker ist abgewinkelt

Auf der einen Seite darf man nicht den sehr günstigen Price-Tag vergessen, auf der anderen Seite stellt Sony für den gleichen Preis weitaus bessere Geräte her (Normale beziehungsweise Headset Variante von Sony). Die lopeDopes kommen ohne viel Schnick Schnack daher: weder finden wir einen Volumen-Rocker am Klinkenkabel vor, noch ist das Headband gepolstert. Im Falle der Headset Variante lässt sich die Musik über Steuerelemente des Klinkenkabels bedienen.

Der Ton
Vollkommen gegensätzlich ist hingegen unsere Meinung zum Ton: die 40 Millimeter Soundtreiber machen ihren Job gut, egal ob wir Hörspiele oder Musik einschalten. Auch Serien, wie etwa das gerade neu gestartete Gotham, sind ein großes Vergnügen. Erfreulicherweise übertreibt das Soundbild der lopeDopes nicht den Bass, wie es bei vielen Kopfhörern die Tage üblich ist: er fällt zwar satt aber nicht überdimensioniert aus. Stattdessen finden wir ein sehr gut ausbalanciertes Klangbild vor. Da es sich bei unserer Variante um die Kopfhörer Version handelt, konnten wir die Klangqualität bei Telefonaten nicht überprüfen.

Die Farben
Die lopeDopes sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich: dazu gehören neben Schwarz auch Orange, Grün, Rot und Rosa sowie Blau und Grau. Im Produktvideo von Scosche kann man die verschiedenen Farben in Aktion sehen. Die durchaus erfrischende Farbgestaltung gefällt der Nerdbench, unsere zweite Wahl wäre sicherlich Blau gewesen.






Das Fazit
Auch wenn die Scosche lopeDopes im Gesamtfazit durch das Feeling ordentlich Federn lassen müssen (besonders wenn man zuvor andere Geräte des Herstellers in der Hand hatte, wie etwa die Boombottle), kann der Sound überzeugen. Die lopeDopes sind als Headset sowie als normale Kopfhörer verfügbar. Preislich fängt die Kopfhörer-Version bei 29,99 Euro an, während die Headset Variante 34,99 Euro kostet.

Auch für Notebooks bestens geeignet: Scosche lopeDope am MacBook Pro 13

 

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com