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GoPro Zubehör: GoPole Evo Stativ für die Action Kamera

GoPro Zubehör: GoPole Evo Stativ für die Action Kamera

von Timm Mohn15. Oktober 2014
Schon während den ersten Zügen unseren Reviews zu GoPro wurde der Nerdbench klar: bisher hatten wir kaum Möglichkeiten mit der GoPro wirklich produktiv zu arbeiten. Ohne Stativ oder passendes Gewinde würden unser Aufnahmen nicht repräsentabel. Wir haben uns deswegen mit Funsport.de in Verbindung gesetzt und wurden mit der Stativ Stange GoPole Evo ausgestattet. Ob die Nerdbench von nun an bessere Videos machen kann, erfahrt ihr nach dem Break.

Nerdbench bedankt sich bei Funsport.de für die Bereitstellung der GoPole

 

Der erste Eindruck
GoPro selbst hat eine große Palette an Zubehör Produkten. Die GoPole gehört nicht zum eigenen Angebot und wird von AR2 Products LLC produziert. Wie alle Stative für die GoPro kommt auch die GoPole mit dem nötigen Gewinde daher. Eine eigene Schraube hierfür liegt der GoPole nicht dabei, es ist aber problemlos möglich eine Schraube von dem bisherigen Set zu verwenden. Es gibt verschiedene Varianten der GoPole: bei unserem Textexemplar handelt es sich um die Evo: diese ist 60 Zentimeter lang und nicht verkürzbar. Der Hauptanteil des Stab-Statives ist durchsichtig und lenkt somit nicht unnötig in der Film Aufnahme ab.
Auf dem Bild ist die GoPole kaum zusehen
Die Nutzung
Kaum hat man die GoPro auf dem Stab-Stativ angebracht kann es losgehen: man hält die Kamera von sich weg, steigt aufs Board, die Ski oder Inline-Skates und startet die Aufnahme. Obwohl man mit Hilfe der GoPro App den Bildausschnitt kontrollieren kann ist dies mit der GoPole kaum nötig: die Nerdbench hat sich stets richtig ins Bild gesetzt.
Das Armband lässt sich regulieren
Mit der GoPole hechten wir der Sphero 2.0 hinterher
Der gummierte Griff liegt gut in der Hand während den Aufnahmen. Sollte man das Stativ nicht aktiv in Benutzung haben, kann man dieses (zumindest ab einer gewissen Größe) auch neben sich her baumeln lassen. Dabei sollte man aber stark darauf achten, keine Treppen oder ähnliches zulaufen, gegen die man die GoPro schleudern könnte. Unsere Redakteurin Andrea hatte keine Probleme, die GoPole neben sich pendeln zu lassen.
Die GoPro kann man auf der GoPole aufrecht…
Während die Nerdbench zunächst die GoPole aufrecht verwendete und somit die Kamera nach oben gerichtet nutze, stellten wir während unseres Reviews fest, dass sich bei umgekehrter Kameraposition viel ruhigere und somit qualitat-hochwertigere da weniger verwackelte Ergebnisse erzielen lassen, wenn man sich gerade nicht sich selbst filmen möchte. Erfreulicherweise lässt sich der Aufnahme Modus der GoPro verändern, sodass die entstandenen Aufnahmen nicht auf dem Klopf stehen. Der Nutzer muss nur an eine Sache denken: für Aufnahmen von sich selbst empfiehlt es sich im Anschluss die Kamera-Einstellung wieder zurück zusetzen.
… und auf dem Kopf stehend anbringen.
Beim Dreh kam uns die GoPole nie zu schwer vor: auch wenn wir längere Passagen mit dem Stab-Stativ drehten, wurden unsere Arme nicht müde. Durch ihre Form lädt die GoPole auch dazu ein, sich abseits von Drehmomenten Lichtschwert-mäßig damit zu duellieren – sollte man jung gebliebene Spielkinder in der Nähe seiner GoPole haben, ist es somit ratsam gut auf jene aufzupassen – bevor die GoPole bei unsachgemäßer Handhabung kaputt geht.
Man kann die GoPro mit der GoPole neben sich führen…
… auch ohne sie festzuhalten
Die Farbe
Wie bereits erwähnt ist der größte Teil der GoPole Evo durchsichtig. Es gibt etliche Stab-Stative für die GoPro, die mit knalligen Farben aufwarten – rot, blau, grün; die Auswahl ist groß. Betrachtet man sich nach der Aufnahme allerdings das Bild fällt schnell auf, das zum Beispiel eine rote Stange viel zu viel Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Erste Geh-Versuche mit der GoPole – noch mit Display in der Hand

 

Der durchschichtige Stab fällt weniger auf als bunte Stäbe

 

Der Schwimm-Kurs
Nicht selten nutzen GoPro User die Kamera für Abenteuer auf oder im Wasser. Da auch der sicherste Surfer mal vom Brett fällt, kann die GoPole samt GoPro trotz Handschlaufe aus der Hand fallen. Bei anderen Modellen, wie etwa der Reach von GoPole, wäre nun Suchen am Grund angesagt – nicht so bei der GoPole Evo: diese kann schwimmen und treibt nach dem Verlust an der Wasser-Oberfläche.
Die GoPole schwimmt ohne und…

 

…. mit Goro
Mit der GoPole machen wir Aufzeichnungen unter Wasser

 

Braucht man wirklich ein schwimmendes Stativ? Die Nerdbench Redaktion bejaht dies: die neue GoPro Hero 3+ ist nur bis 40 Meter wasserdicht – danach können Schäden für die Kamera nicht mehr beim Support angemeldet werden. Sollte man früher also nicht der schnellste beim Ostereier-Suchen gewesen sein, dürfte die Wahrscheinlichkeit groß sein, dass die GoPro locker über die 40 Meter nach unten treibt, bis man sie im Wasser wieder gefunden hat – mit einem Stab-Stativ ist sie schließlich auch einen Tick schwerer und sinkt somit leichter.
Der Transport
Mit 60 Zentimeter Länger ist es zwar möglich, sich mit einem 180° Angle zu filmen – einfacherer macht dies den Transport aber nicht. Im Gegensatz zu anderen Stab-Stativen lässt sich die Evo nicht zusammen-fahren und steht somit für gewöhnlich selbst aus großen Taschen heraus. Das ist bei Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht unbedingt das komfortabelste Unterfangen – wir empfehlen somit die GoPole in der Hand zu transportieren, damit man seine Mitmenschen nicht damit stört.
Auf den Boden der Tasche hat die GoPole leider nicht gepasst
Das Fazit
Mit der GoPole Evo erhält man ein solides und gut verarbeitetes Stab-Stativ. Egal ob man Aufnahmen von sich selbst oder der Umgebung machen möchte – die Evo fängt alles ein. Dank perfekter Abstimmung zur GoPro werden Aufnahmen zum Kinderspiel und unsere Reviews ein Stück spannender. Während unseres Tests ist uns die GoPole einen kleinen Abhang heruntergefallen – glücklicherweise wurde dadurch das Review nicht frühzeitig beendet: die GoPole hat dies samt GoPro überlebt.
Die GoPole ist eine sinnvolle Ergänzung zur GoPro
Durch den GoPro-typischen Stativ Kopf ist die GoPole mit so jeder GoPro kompatibel. Für 40 Euro kann man seine Aufnahmen nicht nur stabilisieren sondern fühlt sich dabei auch noch etwas wie ein Jedi-Ritter.  Dank durchsichtigem Plexi-Glas stört die GoPole nicht während der Aufnahme und ist auch noch sehr leicht. Für uns gibt es eine klare Kaufempfehlung. Die GoPole ist auch auf Amazon verfügbar.
Mit der GoPole fangen wir die Sphero gut im Bild ein
Die Sphero rollt vor – wir laufen mit der GoPole nach!
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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com