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Withings Pulse im Test: Schrittzähler mit Herzfrequenz-Erfassung

Withings Pulse im Test: Schrittzähler mit Herzfrequenz-Erfassung

von Timm Mohn3. August 2014

Während den Fitness-Wochen auf Nerdbench haben wir uns bereits die Fitbit Flex sowie WiFi Waage Aria und auch die Jawbone UP24 angeschaut. Die beiden Fitness Tracker erfassen beide jeweils den Schlaf und die Schritte, die ein Mensch täglich geht. Der Withings Pulse geht hier einen Schritt weiter und erfasst darüber hinaus noch die Herzfrequenz. Wie sich das Gadget in der Praxis schlägt, erfahrt ihr im Review.


Der Lieferumfang
Der Schrittzähler von Withings kommt in einer schicken Packung daher, die den Pulse direkt zur Schau stellt. In der OVP versteckt sich ein oranges Band, damit der Sportler den Fitnesstracker nicht an seiner Hose anbringen muss. Durch ein Schutz-Clipping erhält der Käufer die Möglichkeit, den Pulse auch am Gürtel zu tragen.
Der Lieferumfang ist übersichtlich
Damit man mit der Pulse direkt loslegen kann, legt Withings noch eine Schnell-Installationsanleitung bei, sowie den Hinweis, dass man vor dem ersten Start unbedingt die Software installieren soll. Geladen wird der Fitness Tracker mit MicroUSB sowie dem wohl kürzesten USB Kabel, das Nerdbench je gesehen hat.
Der erste Eindruck
Beim Withings Pulse handelt sich um ein sehr kompaktes Gerät (43 mm H  x 2 mm B x 8mm T), dass in seiner Form und Größe – vor allem wenn man die Ummantelung anbringt – an einen Apple iPod Shuffle erinnert. Der Pulse gibt sich unheimlich leicht: nur 8 Gramm bringt das Gadget auf die Waage. Ein Blick um den Pulse zeigt den MicroUSB Anschluss, damit man den Tracker bequem überall laden kann. Weder die Fitbit Flex noch die Jawbone UP können jenen vorweißen; der Pulse sammelt hier also eindeutig Pluspunkte. Auf der Vorderseite befindet sich der kleine OLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 128×32 Pixeln, um die derweil verfügbaren Daten einzusehen. Auf der Oberseite des Trackers hat Withings einen Knopf angebracht, um das Gerät ein bzw. auszuschalten, die Display-Ansicht zu ändern und das Pairing anzustoßen. Den Button hätte Withings gut und gerne etwas auffälliger gestalten können: auch wenn wir das Gerät nun mehrere Wochen im Einsatz haben, suchen wir stets nach dem Knopf. Erfreulich ist allerdings, dass man beim Pulse bereits auf Bluetooth gesetzt hat, dass dank seiner energiesparenden Profilen den Akku unseres Smartphones (und den eigenen Akku) schont. Um den Puls zu lesen befindet sich auf der Rückseite des Gerätes ein Sensor. Nach oder beim Work-Out kann hiermit die aktuelle Herzfrequenz gemessen werden. Der bereits erwähnte MicroUSB Anschluss befindet sich auf der Unterseite. Dieser fordert seinen Tribut: der Pulse ist nicht Wasserdicht, im Gegensatz zur Fitbit Flex müssen wir den Fitness Tracker von Withings von Wasser fernhalten.
Wir nutzen den Pulse mit dem Nexus 5
Die Möglichkeit, den Tracker einfach in die Hosentasche zustecken erweist sich schnell als praktisch: Im Gegensatz zur Jawbone UP haben wir den Pulse dort noch nie verloren. Das Case schützt den Tracker vor Beschädigungen und lässt Gleichzeitig den Blick auf den aktuellen Fortschritt zu. Um das Gadget allerdings zu laden oder die Puls-Funktion zu nutzen, muss man den Fitness Tracker aus dem Schutzmantel entnehmen.
Auf der Rückseite: Der Pulsmesser, Unterseite: MicroUSB Anschluss
Oberseite: Withings-Logo sowie der Power-Button

Das Display der Withings Pulse
Einen großen Plus-Punkt gibt es für die Möglichkeit, die Ergebnisse aus der App mit verschiedenen Portalen zu verknüpfen, wie etwa MyFitnessPal oder dem hier in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes geläufigerem RunKeeper. Möchte man vor seinen Freunden prahlen, wie sportlich man ist, kann man den Withings Health Mate auch mit Facebook verbinden – darauf haben wir allerdings verzichtet.
Die Installation
Um mit dem Fitness Tracker loszulegen muss man zunächst die Software auf dem Smartphone installieren. Diese ist kostenlos verfügbar für iOS sowie Android. In unserem Test haben wir das Nexus 5 mit dem Pulse verbunden. Damit Pulse und Smartphone mit einander kommunizieren können  müssen wir beide Geräte über Bluetooth verbinden, dies klappt problemlos.
Zunächst wird ein Software Update eingespielt
Um wirklich loslegen zu können, brauchen wir einen Withings-Account – dieser ist schnell eingerichtet. In diesem Account können nun alle Daten, die mit Withings Geräten gesammelt werden zusammen laufen. Bevor es aber so richtig losgeht, installiert die App noch schnell ein Firmware Update auf dem Fitness-Tracker, damit dieser Software-mäßig auf dem aktuellen Stand ist.
Das Web-Dashboard
Wie schon bei der Fitbit Flex können wir die Daten unseres Aktivitäten-Trackers auch im Online-Dashboard verfolgen. Hierfür muss man sich mit seinem Account einloggen und erhält eine Wochen-Übersicht über seine Aktivitäten.  Die Wochentage in jener Übersicht sind unterschiedlich eingefärbt, je nach Rot-Ton (je roter, desto aktiver) hat man sich wenig oder mehr bewegt. Über jener Übersicht wird der Durchschnitt über die Ergebnisse angezeigt, wie viel wir im Verlauf der Woche gelaufen sind oder geschlafen haben.  Natürlich können auch alle Werte, die wir über die wirklich gelungene Smartphone-App einsehen können, dort überprüft werden.
Das Web-Interface wurde anschaulich gestaltet
Um die Daten anderweitig zu verarbeiten können wir die gesammelten Messwerte als CSV-Datei extrahieren. Da zum Beispiel die Waage von unterschiedlichen Familienmitgliedern genutzt werden kann, unterstützt der Withings-Account verschiedene Benutzer. Möchte man einen Benutzer vom eigenen Account trennen ist dies jederzeit problemlos möglich – wir hoffen natürlich, dass es nur gute Gründe gibt, um einen Benutzer des Withings Account zu sondieren.
Die App
Damit der Withings Health Mate immer auf dem neusten Stand ist, führt die App alle 6 Stunden ein Backround Update der aktuellen Ergebnisse durch. Sollte man Bluetooth allerdings meistens ausgeschaltet haben ist es auch möglich, die Daten manuell zu übertragen. Je nachdem, wie lange die letzte Verbindung bereits her ist, dauert dies zwischen 10 und 30 Sekunden.
 
Die schön gestaltete App gibt Aufschluss über die Firmware, die letzte Verbindung mit dem Pulse sowie den Batteriestand. Gerade beim Design darf sich der Konkurrent Fitbit gerne eine – bzw. auch gerne mehr – Scheibe abschneiden: Im Gegensatz zur augenscheinlich von Windows 95 inspirierten Flex-Anwendungen begrüßt einen die Withings-App mit vielen angenehmen Blau-Tönen. Die Farbe Blau kann man sicherlich als Trendfarbe bezeichnen – zählt doch mal alle blauen Icons auf eurem Smartphone – wir kommen auf 24 Stück. Erfreulich: die Daten sind nicht nur auf dem Smartphone einsehbar, sondern auch jederzeit über das Dashboard auf dem PC.
Kaum haben wir die Verbindung angestoßen werden Daten übertragen

Wir können verfolgen Uhrzeit-genau…

… verfolgen wann wir welches Ziel erreicht haben

Die Daten sind schnell abgeglichen
Der Health Mate von Withings lässt uns die Zähleinheiten, beispielsweise Kilometer oder Meilen, frei wählen. Standardmäßig wird hier der System-Standard angewendet. Die Anwendung ist darauf angelegt, alle Withings Geräte miteinander zu verbinden. Sollte man nicht das Glück haben, alle Geräte von Withings kaufen zu können, kann man die anderen Bereiche manuell mit Eingaben füllen. Wir haben derweil eine Anfrage an Withings geschickt, um uns auch ein Bild über den Smart Body Analyzer zumachen.
Zu jedem Bereich (Schlaf, Aktivität, Gewicht und Herzfrequenz) gibt es ein Buttlerfly Icon, das in der Übersicht zeigt, wie fundiert die derzeitigen Mess-Ergebnisse sind: je öfter wir unseren Puls messen, umso ausgefüllter ist der Schmetterlings Flügel.
Die einzelnen Mess-Ergebnisse, wie das Gewicht, können durch ein einfaches antappen ausgeklappt und mit weiteren Statistiken aufgewertet werden. So erfahren wir, wann unsere aktivsten Tagesabschnitte waren – nicht nur am heutigen Tag, sondern auch die der vergangenen Tagen. Die App erkennt sogar, wenn der Träger gerannt ist – zum Beispiel auf dem Sportplatz oder zum Zug. Bei der Fitbit Flex haben wir hierfür die „besonders aktiven Momente“.
Der Schlaf wird in drei Bereich unterteilt: Tiefer oder leichter Schlaf sowie wach. Darüber hinaus erfahren wir auch, wie lange wir zum Einschlafen benötigt haben und wie oft wir aufgewacht sind. Der Withings Pulse geht von 8 Stunden Schlaf für den Träger aus und stellt grafisch da, wie viel wir davon wirklich geschlafen haben.
Die Tragevielfalt
Im Gegensatz zur Jawbone UP kann man die Withings an unterschiedlichen Stellen des Körpers tragen: zum einen lässt sich der Pulse in das T-Shirt bzw. Top stecken, desweiteren ist es dem Sportler durch den Clip möglich, den Tracker in der Hosentasche mit zuführen. Sollte dort kein Platz mehr sein, kann man den Pulse auch an den Hosenbund clippen.
Auch am Arm können wir den Fitness Tracker tragen
Wenn einem all diese Möglichkeiten dem Träger nicht gefallen, bleibt immer noch der Arm übrig, wobei das Band im Alltag sicher nicht die modischste Wahl ist; während der täglichen Runde auf dem Sportplatz oder im Schlaf passt das Band allerdings sehr gut. Ansich suggeriert das Band und dessen Aussparung auf der Rückseite, dass man mit dieser Form die Herzfrequenz auch am Arm messen kann  – dafür nutzt man allerdings besser den Finger.
Der Schlafmodus
Um den Schlaf zu tracken wird der Withings Pulse in die Tasche des Armbandes gesteckt. Möchten wir unseren Schlaf tracken, navigieren wir einfach durch das Display (siehe unten) und wählen den Schlaf-Modus aus. Es ist unbedingt notwendig, morgens den Schlafmodus wieder zu deaktivieren; da das Gadget dies nicht automatisch registriert – vergiss man es schläft man im Augen der Pulse schlicht weiter. 
Während der Nacht trägt man den Pulse am Armgelenk
Das Display
Wer sich noch an das Jawbone UP Review erinnert weiß, dass wir in jenem das Fehlen irgendeiner Art von Anzeige angeprangert haben. Der Fitness Tracker von Withings erfüllt als unsere Wünsche, in dem wir wirklich jeden Wert auf dem Display einsehen können – zu dem ist das Display berührungsempfindlich und wir können sogar durch die History unserer Werte schmökern. Aktiviert man das Display sieht man standardmäßig in der Hauptansicht die aktuelle Schrittzahl sowie die Entfernung zum Ziel – welches der Sportler natürlich selbst wählen kann.

Anzeige 1: Bisher haben wir uns noch nicht so viel bewegt

Um die Ansicht zu wechseln, drückt man den kleinen Knopf auf der Oberseite des Gerätes. Gerade im Kindergarten erreicht man das vorkonfigurierte Ziel, 10.000 Schritte, sehr schnell.

Anzeige 2: der Höhenmesser – oft laufen wir nur etwa 50 Meter nach oben

Danke eines Höhenmessers können wir auch im Auge behalten, wie hoch wir bisher gelaufen sind. Nach einigen Testläufen stellen wir erstaunt fest, dass wir uns gar nicht so oft nach oben bewegen 

Anzeige 3: Die zurückgelegte Distanz

Wie weit man an einem Tag gelaufen ist, verrät die dritte Anzeige.Nach einigen Tagen mit dem Gerät wird klar, dass wir dank Bus und Bahn die meiste Zeit fahrend unterwegs sind und die Fortbewegung im urbanen Raum kaum noch zu Fuß stattfindet.

Anzeige 4: Die durch Bewegung verbrannten Kalorien
Natürlich verbrennt man auch Kalorien wenn man sich bewegt und so zeigt der Pulse an, wie viele Kalorien man durch seine Aktivität verbraucht hat. Hier ist zu loben, dass der Fitness-Tracker nicht anhand von Tabellen berechnet, wie viel wir insgesamt heute verbraucht haben sollten, sondern wirklich nur die jeweilige Aktivität mit einberechnet.
Anzeige 5: Der Schlafmodus und Puls-Messer

Um die Herzfrequenz zu messen, wandert man in den fünften Screen: hier hat man die Auswahl zwischen Schlafmodus und dem Pulsmesser. Um eines der Beiden auszuwählen, zieht man das jeweilige Symbol herunter. Wählt man den Pulsmesser aktiviert sich der Sensor auf der Rückseite (samt LEDs). Das Display zeigt im Folgenden nur noch „Press Finger“. Besonders nett: beendet man den Schlafmodus wird einem direkt angezeigt, wie lange man geschlafen hat – bei der Fitbit Flex mussten wir dies stets auf dem Smartphone nachschauen.
Anzeige 6 gibt eine Übersicht über die Akkulaufzeit, den Besitzer sowie die Uhrzeit

Sollte man nun doch mal seine Uhr vergessen haben, oder sich gerade zwischen Fitness Tracker und Uhr entscheiden müssen, bietet der fünfte und letzte Screen die Möglichkeit an, sich über die aktuelle Uhrzeit sowie den Batteriestand des Trackers zu informieren. Außerdem wird dort auch der Name des Eigentümers angezeigt.
Die Akkulaufzeit…
…. ist fantastisch – anders ist das nicht auszudrücken. Während die Fitbit Flex auf etwa 3 bis 5 Tage kommt, die Jawbone UP genau einen Tag länger schafft muss der Withings Pulse nur alle 2 Wochen ans Netz und ist dann auch schon 40 Minuten später wieder einsatzbereit. Das macht das Gerät wirklich nutzbar, da man nicht ständig Angst haben muss, dass der Akku leer geht.

Oft muss der Pulse nicht ans Ladegerät

Für die gute Akkulaufzeit sammelt der Pulse sehr viele Pluspunkte, schließlich soll man das Gerät nutzen können ohne das man einen Plan aufstellt, wann man es als nächstes auflädt. Außerdem sehr positiv: aufgeladen wird der Fitness Tracker per MicroUSB, nicht wie die unsere zuvor getesteten Geräte per speziellen Adapter. Dadurch können wir das Gerät auch bequem bei Freunden aufladen, die Verbreitung von MicroUSB Kabel ist garantiert – ganz im Gegensatz zu den Adapter von Jawbone UP oder Fitbit Flex.
Der Pulsmesser
Wie bereits oben erwähnt, kann der Fitness Tracker von Withings auch den Puls messen. Hierbei legt man einfach einen Finger auf den Sensor auf der Rückseite und schon misst das Gerät den aktuellen Puls. Dabei ist zu beachten, dass man den Finger keinesfalls feste auf das Gerät drücken muss, um ein Ergebnis zu erhalten – dies wird auch angezeigt, wenn man den Finger nur leicht gegen das Gerät drückt. Sollte man oft nur ein blaues „X“ auf dem Display nach der Messung sehen, war der Druck auf den Sensor zu groß. Ausgelesen ist der Puls unterschiedlich schnell – wir konnten nicht herausfinden, worin eine längere (etwa 15 Sekunden) oder kürzere (1/3 davon) Erfassungsphase begründet ist.

Um den Puls zu messen muss der Finger auf der Rückseite des Pulse aufglegt werden

Auf der Vorderseite wird während der Messung ein Herz angezeigt

Im Anschluss zeigt der Pulse direkt das Ergebnis

Bei einem Fehlschlag wird dies durch ein X signalisiert
Während der Messung leuchten zwei LEDs auf der Rückseite

Der Motivations-Effekt
Die wichtigste Frage von allen ist: braucht der normale Mensch einen Fitness-Tracker? Und die einfachste Antwort ist: nicht zwingenderweise, aber er ist sehr „Nice to have“. Gerade Menschen, die versuchen sich kurz vor dem Sommer noch mal etwas mehr zu bewegen um die Bikini-Figur der letzten Jahre wieder herzustellen können von einem Motivationsschub durch ein Gadget wie die Withings Pulse profitieren: das Gerät zeigt einem nicht nur an, wie viel man bisher gelaufen ist – sondern auch, wie eventuell wenig man bis zu einem gewissen Ziel vor sich hat.
„Das schaff ich auch noch!“, ist ein Satz den wir uns während den Reviews zu den unterschiedlichen Fitness-Trackern öfter gedacht haben. Nur noch ein paar Meter bis zum Ziel, nur noch ein wenig Aufwand um den WHO-Standard zu entsprechend. Nur noch eine Runde um den Block um etwas näher am gewünschten Zielgewicht anzukommen. Fitnesstracker zeichnen alle möglichen Aktivitäten auf – aber nicht zuletzt auch die eigenen Entwicklung; und das kann sehr stark motivieren.
Das Fazit
10.000 Schritte – das mag einem zunächst viel vorkommen – doch jene sind oftmals schneller erreicht, als man sich das vorstellen kann; zumindest wir erreichen das Ziel fast täglich. Bei der immer größer werdenden Auswahl an Fitness Tracker bleibt dem Käufer nur die Qual der Wahl zwischen vielen unterschiedlichen aber immer guten Geräten. Der Withings Pulse hebt sich aus der Masse durch den Pulsmesser heraus und besticht auch durch ein aufgeräumtes sowie schlankes Design. Für die den Pulse spricht außerdem, dass die Firma Withings nicht nur den Fitness Tracker im Angebot hat, sondern auch einen Blutdruck Messer sowie eine Waage. Ein großer Pluspunkt ist auch die Akkulaufzeit: Mit fast 2 Wochen Dauerbetrieb lässt der Withings Pulse die Konkurrenz weit hinter sich und spielt sich in unsere Herzen.
10.000 Schritte to go: und auf gehts!
Der Pulse verfügt über den gewissen „it just works“ Effekt: Eingeschaltet, an die Hose gepinnt trackt der Aktivitäten-Messer all unsere Bewegungen. Im Gegensatz zur Jawbone UP braucht man die App nicht dauerhaft aufzurufen und ebenso wenig beide Geräte manuell verbinden. Dadurch gerät der Pulse etwas in Vergessenheit, während er seinen Dienst tut – für uns ein eindeutiges Plus: am besten ist Sport doch, wenn man ganz vergisst, das man gerade Sport macht. Bewegung ist dann am effektivsten, wenn man sie um seiner selbst willen ausführt.
Das Neuxs 5 und der Withings Pulse sind zusammen ein Dream-Team

Mit dem Fitness Tracker von Withings kann man seine eigene Fitness besser in den Blick bekommen: der Schlafrhythmus wird analysiert, der Träger erhält eine komplette Übersicht über seine tägliche Bewegung und auch die Herzfrequenz kann mitgeschnitten werden. Obwohl sich der Pulse mit diesen Features eindeutig von der Konkurrenz wie der Fitbit Flex abhebt, ist der Tracker nur knapp 10 Euro teurer – im Vergleich zur Jawbone UP kommt man sogar billiger weg. Für knapp 109 Euroist der Withings Pulse eine gute Investition in die eigene Gesundheit. Aufgrund seiner vielen Funktionen halten wir den Pulse bisher für den besten Fitness-Tracker in der Redaktion.

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com