Du liest gerade
Veho Mimi X3: Ausgeklügeltes Audio System für unterwegs

Veho Mimi X3: Ausgeklügeltes Audio System für unterwegs

von Timm Mohn6. August 2014

Veho möchte mit seiner X-Reihe das ganze Haus erobern: Während unsere X3 im Wohnzimmer aufgestellt wird, sollen kleine Zusatz Add-Ons über WiFi Streaming im ganzen Haus dieselbe Playlist hörbar machen. Bei der X3 handelt es sich um das Basis Modell und den größten Baustein dieses Systems – mit ordentlichen Lautsprechern und einem internen Subwoofer. Durch den verbauten Akku ist das Gerät allerdings auch nicht zuletzt wegen seiner kompakten Größe verhältnismäßig mobil und eignet sich auch transportiert und somit unterwegs genutzt zu werden. Ob das Konzept vollends aufgeht, erfahrt ihr nach dem Break.


Nerdbench bedankt sich bei Mobilefun.de für die Bereitstellung der Veho Mimi X3

Der Hersteller
Wer unsere Beiträge verfolgt weiß, dass wir bereits jeweils die schwarze und weiße Variante M360 getestet haben. Dabei handelte es sich um einen mobilen Bluetooth Speaker samt SD Karten Slot. Beide Lautsprecher sind in unterschiedlichen Bereichen der Redaktion aufgestellt und beschallen die fleißigen Schreiberlinge mit unterschiedlichster Musik. Nerdbench konnte sich also von Veho als Hersteller für Audio Geräte bereits überzeugen. Neben Lautsprechern und Kopfhörern vertreibt Veho allerdings auch anderes mobiles Zubehör wie Battery Banks, Handy Stative und handliche Camcorder. Die Verarbeitungsqualität konnte uns bereits beim M360 überzeugen, weswegen wir mit hohen Erwartungen an unser Test-Exemplar des Mimi X3 gingen.
Die Mimi X3 ist nicht unser erstes Veho-Audio System
Der Lieferumfang
Kaum hatte der Postbote mit der Mimi X3 geklingelt, machten sich die neugierigen Redakteure über das große Paket her. Nach dem die Anlage aus ihrer OVP genommen wurde staunte Nerdbench nicht schlecht über den riesigen Lieferumfang.
Die OVP wirbt mit dem vernetzten Zuhause
Die Box nimmt fast die ganze Verpackung ein
Der Boden der Verpackung ist voll mit Zubehör
Die Gesamtübersicht 
Spätestens hier war klar, dass es sich bei der X3 um eine Premium Anlage handelt: Im Lieferumfang befand ich nämlich nicht nur das Netzteil mit allerhand Adapter – wir könnten das Audio System nun auf der ganzen Welt nutzen – sondern auch ein ungewöhnlich langes Klinkenkabel, sowie ein männlicher 30-poliger iPhone Adapter zum Senden von Audio-Signalen via Wireless Lan (2.4 Ghz). Das iPhone 5 wird leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht ohne zusätzliche Kosten für den Endverbraucher unterstützt. Nerdbench hegt allerdings die Hoffnung, dass der Hersteller in Zukunft auch an einem Lightning Adapter arbeiten wird. 
Der männliche Apple WiFi Adapter…
Normalerweise erwähnen wir nicht ob es sich bei einem Adapter um eine männliche oder weibliche Variante handelt, dies ist allerdings im Falle der X3 notwendig: dem Paket liegt ein weiterer 30-poliger Adapter bei; in weiblich. Damit können Geräte, an die normalerweise mit einem männlichen Apple Stecker verbunden werden, angeschlossen werden. Nerdbench kann sich zum jetzigen Zeitpunkt kein solches Gadget vorstellen. Sollte ein Leser eine Vorstellung haben, welches Gadget so verbreitet ist, als das sich ein solcher WiFi Adapter lohnt, möge jener doch sein Wissen bitte in die Comments schreiben. Wir sind gespannt. 
… sowie die weibliche Version
Doch damit ist das Zubehör Paket noch nicht abgeschlossen: Um auch das Notebook mit dem Lautsprecher zu verbinden liegt dem Paket nicht nur ein einfacherer USB WiFi Adapter bei, sondern auch ein Verlängerungskabel um die Reichweite zu erhöhen und den Adapter in die Höhe aufzurichten. Das sieht gleich viel schicker aus und kann sich sehen lassen.
Die USB Wifi-Adapter…
… sowie dessen Halterung (nicht notwendig zum Gebrauch)

Zusammen gebaut sieht die Kombination wirklich schick aus
Wie eben bereits erwähnt ist das Klinkenkabel außergewöhnlich lang. Wir können uns an keinen Testbericht erinnern, in dem Nerdbench nicht das mitgelieferte Audio-Kabel bemängelt hat: normalerweise fallen diese ziemlich kurz aus und reichen gerade so, um zwei Geräte nebeneinander zu verbinden und anschließend nebeneinander zu legen. Oftmals ist es somit kaum möglich, das Smartphone oder den mp3 Player vernünftig zu bedienen. Ganz anders bei der Veho X3: ohne Mühe lässt sich unser Nexus 5 bedienen.
Das Klinken-Kabel ist die letzte positive Überraschung im Zubehör Paket des X3
Hätten wir die Anleitung lieber mal nicht aufgemacht 
Kommen wir zum ärgerlichen Teil des Lieferumfang: Bei Veho handelt es sich um eine englisch sprachige Firma, die sicherlich nicht einen deutschen Mitarbeiter angestellt hat – wie das Handbuch beweist. Wie diese Stück Google oder Bing Übersetzung durch eine Qualitätskontrolle kam, kann sich Nerdbench nicht erklären. Beispiel gefällig? 
Hier das Original 
… und dazu die Übersetzung 
 Zum Glück ist die Veho Mimi X3 wirklich leicht einzurichten.
Der erste Eindruck
Das Design des X3 folgt ganz klar dem Muster von Veho: während fast die komplette Fläche des WiFi Speakers schwarz ist, wird der untere Rand von gebürstetem Aluminium ausgestaltet. Das kennen wir so schon von der Veho M4 kennen – jeweils in schwarz und weiß. Unsere X3 kommt in schwarz daher und fügt sich sehr gut in das Gesamtbild auf dem Schreibtisch ein.
Die Veho M4 neben der Veho X3
Mit dem mittig positionierten Knopf verstellen wir die Lautstärke
An der Oberseite finden wir 13 blaue LED, diese zeigen während der Nutzung die aktuelle Lautstärke an. Direkt unter den LEDs finden wir den Lautstärke Regler sowie den On- /Off Button. Zum verstellen der Lautstärke wird der runde Button gedreht; drehen wir nach rechts wird der ausgegebene Audio-Stream lauter; drehen wir nach links ist das Gegenteil der Fall.
Auf der Rückseite hat Veho den Haupt.Einschalter, den AUX-Eingang sowie die LED platziert
Wird die Veho X3 geladen, leuchtet die LED rot
Auf der Vorderseite könnten wir nur den Lautsprecher selbst sowie das Veho-Logo ausmachen. Dafür befinden sich auf der Rückseite der zweite Power-Knopf, der Aux-Ausgang, eine LED sowie der Netzteil-Anschluss. Der eben erwähnte zweite Powerknopf ist dem oberen überstellt: ist dieser nicht eingeschaltet hat der obere Powerknopf keinen Effekt. Während  die X3 geladen wird leuchtetet eine rote LED; ist die Veho vollständig aufgeladen erlischt diese.
Der Subwoover bringt ordentliche Leistung
Ein Blick auf die Unterseite der X3 zeigt den großen Subwoofer, der wie wir später ausführen darstellen werden, für sehr guten Sound sorgt. Für einen festen Stand sorgen dort auch 4 gummierte Füße, sodass die X3 nicht durch die eigenen Bass-Erschütterungen langsam Richtung Boden gleitet. 
Das Mimi-Logo ist unauffällig am oberen Rand angebracht
Das kabellose Freiheit
Grundsätzlich funkt die Veho Mimi X3 über WiFi. Dafür liegen wie bereits erwähnt verschiedene Adapter bei: um einen Windows PC mit der Veho zu verbinden müssen wir einfach nur den kompakten USB-Adapter anschließen. Dieser wird umgehend von Windows 7 installiert – die Treiber hat unser PC direkt bereit und die Installation ist wenige Momente später ohne das wir aktiv werden müssen abgeschlossen.
Sind die Adapter erst mal verbunden und die Anlage eingeschaltet verbindet sich die Mimi X3 sehr schnell mit den WiFi-Sendern. Wie schnell sich beide Geräte verbinden wird uns bewusst, wenn wir die Anlage einschalten und erst dann den WiFi Adapter ans iPhone anschließen: in nur 3 Sekunden ist die Verbindung aufgebaut – ohne nerviges Pairing wie bei älteren Bluetooth Geräten.
Das iPhone sendet per WiFi Adapter Musik zur X3
Während die jeweiligen Adapter angeschlossen sind blinkt eine blaue LED an den  WiFi-Sendern. Nerdbench gefällt das langsame Tempo der LED sowie deren unauffällige Helligkeit: das Blau lenkt keinesfalls während der Nutzung des jeweiligen Gerätes ab. Kaum wird ein Audiosignal übertragen leuchtet der Adapter dauerhaft blau. Auch in diesem Fall lenkt das Leuchten nicht ab.
Der Ton
Der wohl wichtigste Punkt bei einem Audio-System ist sicherlich der Ton. Hier können wir nur gutes berichten: schon beim ersten Einschalten fällt die ausgezeichnete Wiedergabe auf. Verbinden wir die Veho Mimi X3 mit unserem Smartphone schaltet sich der Ton des Nexus 5 automatisch aus. Besteht also eine Verbindung zwischen der Anlage und dem Smartphone, müssen wir beide Geräte mit uns führen, um nicht eventuell zum Beispiel den Signal-Ton eines Anrufes zu verpassen. Der Ton ist, egal wie laut wir die Mimi X3 stellen, laut sowie basslastig und vor allem frei von Verzerrungen. Die Stufenregelung an der Oberseite des Gerätes schaltet  den Ton stückchenweise lauter – wobei zumindest die anfänglichen Schritte deutliche Lautstärke Unterschiede aufweisen: Besonders zwischen Lautstärke Stufe 3 und 4 hört man eine enormen Anstieg, der zumindest  gefühlt größer ausfällt, als wenn wir von Stufe 7 zu 8 schalten. Für eine normale Zimmerbeschallung reicht, insofern die Quelle des Audiosignales auf volle Lautstärke gestellt wurde, bereits Stufe 5 aus – alles danach könnte die Nachbarn auf den Plan rufen; nicht zuletzt wegen dem bereits erwähnten kräftigen Bass.
Während dem Audio übertragen wird leuchtet die LED dauerhaft 
Die Veho X3 verfügt über zwei 4,5 Watt Lautsprecher sowie einen 9 Watt Subwoofer. Damit produziert das gerade noch handliche Gerät eine ordentliche Mischung Ton, die wir vor allem bei Serien nicht mehr missen wollen. Bisher hat man in der Redaktion beispielsweise gerne auf die Boxen des Dell Inspiron 17 zurückgegriffen um schnell während der Pause eine Folge „Hannibal“ zu schauen ohne dabei groß auf die Kabelgebundene Anlage zu wechseln. Seit die X3 auf dem Tisch steht und die Redaktion beschallt, gefällt uns der vergleichsweise schlechte Ton des Notebooks gar nicht mehr – und das obwohl im Inspiron 17 SE ein Subwoofer steckt.
Auf voller Lautstärke holt man die Nachbarn aus ihrem Schlaf
Oftmals vergessen Studenten bzw. Schüler vor einer Präsentation sich zu informieren, ob es im Seminar-Raum vorinstallierte Lautsprecher gibt. Genauso oft verschwitzen sie leider, sich beim Hausmeister für eine Ausleihe anzumelden. Das ist besonders ärgerlich, da normale Notebooks viel zu leise sind, um wirklich für jeden verständliche Schallwellen den Raum zuschicken. Portable Bluetooth Lautsprecher haben meist nicht die Watt-Zahl, um einen Seminarsaal mit 40 Studenten zu beschallen – das ist bei der X3 anders: durch die zwei 4,5 Watt Lautsprecher hört auch der Student oder Schüler in der letzten Reihe etwas – dreht man die Veho laut genug wacht der ein oder andere schlafende Student sogar wahrscheinlich auf.
Die Mimi X3 hat ordentlich Wumms
Die Kompatibilität
Die Veho Mimi X3 ist vor allem für das iPhone mit 30-poligem Anschluss gedacht, darauf weißt nicht nur die Verpackung sondern auch die Anleitung hin. Amazon.com sowie co.uk listen die X3-Seite seit Ende 2011, Amazon.de hat die Mimi X3 sim November 2012 ins Angebot aufgenommen. Zumindest der UK/US Release weist darauf hin, dass Veho unmittelbar auf das iPhone 4 reagiert hat und die Mimi X3 als Zubehör für Apple Geräte konzipierte. Damit war Veho auch bis zum späten Jahr 2012 auf der sicheren Seite – dann brachte Apple das iPhone 5, gefolgt vom iPhone 5s in diesem Jahr,  heraus.
Die Veho X3 wurde ursprünglich für das iPhone 4 konzipiert
Mit unserem iPhone 4 funktioniert die Veho X3 tadellos: Kaum haben wir den WiFi Adapter mit dem Smartphone aus dem Hause Apple verbunden wird die Musik auf die X3 geschickt. Das läuft störungsfrei und wir können das Smartphone auch mal auf eine andere Etage mit nehmen, ohne das im unteren Raum die Musik gestoppt wird. Durch die hohe Reichweite von WiFi gehören Verbindungsabbrüche zwischen Smartphone und Anlage der Vergangenheit an. Auch das iPhone 5 kann über Umwege über eine App (In iTunes: Apple Remote App) verwendet werden.
Leider müssen wir für die Wiedergabe per Klinke die Hülle vom Nexus 5 abtrennen 
Die Verbindung mit dem PC klappt problemlos: Wie eingangs bereits erwähnt verbinden wir einfach den USB-WiFi-Adapter wahlweise mit oder ohne Verlängerung mit unserem Notebook und überlassen Windows die Treiber-Installation. Diese ist je nach Prozessor schnell erledigt, unser i7 Notebook hat die Verbindung zum X3 in weniger als einer Minute aufgebaut. Windows erkennt die X3 auch als Mikrofon; wir haben aber kein solches am Gerät ausmachen können.
In Null Komma Nichts ist die X3 installiert
Besitzt man weder ein iPhone, möchte seine Akkulaufzeit nicht verringern oder einen iPod an die X3 schließen, besteht stets die Option, den Klinkenanschluss zu verwenden. Kaum schließt man das Klinkenkabel an die X3 schaltet sich das WiFi Modul aus. Um das Gerät wieder kabellose mit den WiFi Adaptern nutzen zu können, muss das Klinkenkabel wieder entfernt werden. Die Tonübertragung über das Klinkenkabel klappt problemlos. Durch die Möglichkeit, die X3 auch ohne Wireless Verbindung zu nutzen, erweitert sich die Kompatibilität zumindest Kabelgebunden schlagartig. Wenn wir uns die Verkaufszahlen von Android Geräten in den letzten Jahren anschauen, ist dies auch bitter nötig: über 20 Million verkaufte Samsung Galaxy S3 und noch mal mehr Millionen verkaufte S4 sprechen eine ganz eindeutige Sprache. Wir sind uns sicher, dass man bei Veho mit Hochdruck an einer Android-kompatiblen Lösung arbeitet.
Nerdbench gibt sich erfinderisch 
Da man das iPhone 5 mit einem 30-polig zu Ligthning Adapter auch mit der Veho verbinden kann, hat Nerdbench den exotischen MicroUSB zu 30-poligem Apple Adapter rausgeholt, diesen über USB OTG sowie einem USB Kabel mit dem WiFi Adapter vom iPhone 4 verbunden und darauf gehofft, dass unsere geschickte Überbrückung der Einschränkung in der Kompatibilität funktioniert. Leider war dies nicht der Fall – es wäre wohl auch zu schön gewesen.
Die abenteuerliche Kombination wird zwar mit Strom versorgt, funktioniert aber nicht
Die Ausdauer
Veho verbaut im X3 einen 4.000 mAh Akku. Damit hält der Lautspreche etwa 6 Stunden durch – im Testlauf reichte es für 7 Folgen Doctor Who, ehe dem Lautsprecher der Saft ausging. Ist die X3 erst einmal leer muss sie für etwa 8 Stunden ans Ladegerät. Da wir von unseren Smartphones sowieso gewöhnt sind sie täglich zu laden, stellt dies keine starke Einschränkung dar.
Auch draußen sorgt die X3 für gute Musik

Leider hat Veho nicht auf einen MicroUSB Anschluss als Stromkabel gesetzt, sodass man die Veho nur mit dem mitgelieferten Kabel laden kann. Sollte man die X3 einmal zu Bekannten entführen, muss man also daran denken, das Ladegerät mit zu nehmen – sonst ist nach 6 Stunden Beschallung Ende. Insgesamt sind wir allerdings mit der Akkulaufzeit des WiFi Speakers sehr zufrieden. Verbinden wir die X3 über ein Klinkenkabel verdoppelt sich die Akkulaufzeit fast – schließlich muss kein Wireless Lan Signal mehr gesendet werden.
Die Add-Ons
Als Veho das Mimi System entwickelt hat, setze man auf die Vernetzung mehrere Geräte. Das Erweiterungspaket, genannt X1, ist vergleichsweise teuer: in Deutschland muss man für die Zusatz-Box knapp 100 Euro neu oder auch die Hälfte davon für ein gebrauchtes Gerät bezahlen. Besitzt  man mehrere Geräte ist es leider nicht möglich, auf jenen unterschiedliche Audio-Streams laufen zu lassen. Dafür können problemlos etliche Geräte über einen Adapter laufen: nehmen wir an, man kauft für ein Haus mit 10 Zimmern eine X3 und 9mal die X1, so erhalten alle 10 Geräte denselben Audiostream – natürlich kann man auch beliebig viele X3 Boxen mit dem WiFi-Audio Signal versorgen – das geht aber schnell richtig ins Geld.
Die Veho X1 als Add-On für die X3 gefunden auf Amazon 
Im Gegensatz zu Bluetooth hat Wireless Lan eine vierfache Reichweite und ein Sender ermöglicht somit den Empfang von Musik im ganzen Haus. Möchte man also die Musik nicht nur auf die X3 im Wohnzimmer streamen, sondern auch ins Schlafzimmer oder das Badezimmer, kann man dort einfach die Veho Mimi X1 platzieren. Dabei handelt es sich einen kleineren Zusatz-Lautsprecher, der ebenso über WiFi mit Audio-Signalen gefüttert wird. Aufgrund seiner kompakten Größe hält dieser auch mit 8 Stunden etwa 2 Stunden länger als die X3 (Die Amazon Bewertungen widersprechen hier den Aussagen des Herstellers und schätzen die Akkulaufzeit auf etwa 5 Stunden). Der kleine Bruder der Veho X3 kann 5 Watt Leistung vorzeigen und verfügt wie die X3 über einen (entsprechend geschrumpften) Subwoofer. Die 5 Watt sind auf zwei 2,5 Watt Lautsprecher aufgeteilt, deren Stereo Klang zumindest laut den Amazon.co.uk Bewertungen gut zu seien scheint. Nerdbench liegt leider kein Testgerät vom X1 vor. Wir würden uns aber sehr über ein solches freuen. Vielleicht liest Veho ja diese Zeilen und schreibt unsere Adresse auf einen Versandaufkleber.   
Das Fazit
Nach dem wir den Abschnitt über den Lieferumfang abgeschlossen hatten viel uns auf, das wir bisher noch nie eine halbe Seite allein über dem Paket beiliegende Produkt-Ergänzungen geschrieben haben – und das zu recht: Veho hätte sicher auf nur einen WiFi Adapter setzen können und den Rest separat verkaufen; wir erinnern uns an das Review zum Qi Dual Charger: Obwohl das Gerät mit dem iPhone 4 auf der Verpackung beworben wird, muss die passende Hülle dazu extra gekauft werden. Veho setzt nicht auf diese billige Geld-Druckmasche, sondern hinterlässt den Käufer mit dem Gefühl, etwas für sein Geld bekommen zu haben.  Für eine zukünftige Revision wünschen wir uns ein vernünftig übersetztes Handbuch, 2.000 mAh mehr im Akku und eine bessere Kompatibilität zu Android.
So schnell verpacken wir die Veho Mimi X3 nicht mehr 
Der Ton ist über alles erhaben, was wir im halbwegs mobilen Sektor bisher gehört haben und kann Nerdbench restlos überzeugen. Selbst wenn wir die Veho bis zum Anschlag aufdrehen erhalten wir einen nahezu klaren aber vor allem lauten Klang der hervorragend durch den verbauten Subwoofer unterstützt. Letzterer arbeitet schon bei geringer Lautstärke deutlich hörbar und sorgt für ein basslastiges Audio-Erlebnis. Das Beste an der Veho Mimi X3 ist allerdings, dass für die Nutzung mit dem iPhone oder auch dem Notebook keine eigenständige Software oder Treiber notwendig sind. Wie Apple so schön sagt: „It just works!“ Für Nerdbench handelt es sich bei der Veho X3 um das bisher beste Audio-Gadget in der Redaktion. Für 180 Euro kann man die Veho Mimi X3 bei Mobilefun erwerben. 
Egal welche Übertragungweise wir nutzen: Die Veho Mimi 3 empfängt alles störungsfrei
Was denkst du?
Grandios
0%
Genial!
100%
Es ist Liebe
0%
Kann man machen
0%
Wos?
0%
Nope.
0%
Über den Autor
Timm Mohn

Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen – WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com