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ChromeOS Games: Despicable Me 2 – Mission Impopsible

ChromeOS Games: Despicable Me 2 – Mission Impopsible

von Timm Mohn26. Juni 2014


ChromeOS kommt zwar mit einem Market daher, die meisten Anwendungen sind allerdings nur Verknüpfungen zu Web-Inhalten – so auch im Falle von Despicable Me 2: Mission Impopsible. Das Flash-Spiel versetzt Minion-Fans auf eine Art Play-Ground mit Hindernissen und vorallem: den Jelly-Minions – bekannt für ihre durchgeknallte Art. Ob uns das Spiel vom Hocker gerissen hat, erfahrt ihr nach dem Break.

Das Testgerät
Despicable Me 2: Mission Impopsible (DM2:MI) wird von uns auf dem HP Chromebook 14 gespielt. Das Gerät kommt mit einem 14 Zoll Bildschrim samt 1366×768 Auflösung daher, verfügt über 2 GB RAM und kann auf den die Intel Haswell Technologie zurück greifen. Mit diesen Leistungsdaten bewegt sich das Chromebook auf dem Level vieler seiner Konkurrenten, die Ergebnisse unseres App-Tests dürften also übertragbar sein. Den kompletten Testbericht zum Gerät gibt es an dieser Stelle.

Die Story
Eine wirkliche Geschichte wird dem Spieler nicht präsentiert: DM2:MI kommt ohne Intro daher, ohne Hinweis darauf, an welcher Stelle der Handlung wir uns gerade befinden. Im How-To Play wird allerdings erklärt worum es geht: man selbst ist ein guter Minion und muss die mutierten pinken Minions in die Flucht schlagen.

Das How to Play muss als Spieleinführung in Despicable Me 2 – Mission Impopsible reichen


Das Spielprinzip
Die Minions werden mit der Tastatur gesteuert, eine Maus ist nicht nötig. Um den Charakter zu bewegen, nutzt man die Pfeiltasten, geschossen wird mit „Z“ und gesprungen mit der Leertaste. Betätigt man diese zweimal, springen die Minions extra stark.

Im Spielfeld liegen immer wieder Power-Ups umher: scheinbar hat jemand eine riesige Packung Candy offen gelassen, davon gibt es unterwegs einiges zum aufsammeln. Die Süßigkeiten helfen dem Spieler wieder auf die Sprünge, sollte dieser einmal etwas angeschlagen sein. Nicht ganz so erfreulich für unseren Minion sind die Löcher im Boden, in die der Spieler hineinfallen kann oder auch die Springfelder, die einen über das Feld katapultieren. Auf dem Feld liegen daneben auch noch Kisten, die man mit seiner Minion-Gun zunichte machen kann – in seltenen Fällen enthalten diese auch Power-Ups. Immer mal wieder schwebt ein goldener Strahl über das Spielfeld, der unseren Minion gefangen nehmen möchte – diesem gilt es auszuweichen.

Despicable Me 2 – Mission Impopsible kommt mit 10 Levels und der Spieler mit 3 Leben daher

Damit man gegen die Mutationen vorgehen kann, hat der Spiele eine Juice-Gun zur Hand. Diese kann zwar etliche Schüsse abgeben, muss aber nachgeladen werden. Dies ist über die grünen Pads möglich, die im Spielfeld verstreut wurden. Der letzte feindliche Minion im Spiel enthält stets einen Schlüssel, um das Level zu beenden. Leider ist es nicht möglich, zwischen durch zu speichern, so dass im Falle des Spiel-Aus noch mal ganz von vorne begonnen werden darf. Leider kann das Spiel nicht im Fullscreen Modus gespielt werden.

Mit den Schlüsseln kommt der Spieler ins Ziel

Das Gameplay
Anders als bei Flappy Bird sind die Fallen sehr großzügig gestrickt: selbst in Momenten, in denen wir unseren Minion sicher hätten in den Abgrund stürzen lassen, überlebt dieser – ohne eigentlich abzusehenden Crash in den Boden.

Unser Minion hat einen guten Gleichgewichtsinn – Die Situationen

… werden selten Heikel

Auch den anderen können wir gut ausweichen, ohne ein schnelles Spielaus zu befürchten. Im Hintergrund dudelt die uns bereits aus „Minion Rush“ bekannte Spiel-Melodie, die allerdings hier ein wenig zu schnell wirkt: die Minions laufen gemütlich über den Playground bzw. der Straße.

Wir laden in Despicable Me 2 – Mission Impopsible nach: die Juice-Gun bekommt wieder Energie

Das Fazit
DM2:MI ist ein gemütliches Spiel für zwischendurch, das am Stück durchgespielt werden muss. Leider ist es nicht möglich, das Spiel offline auf dem Chromebook zu spielen, sodass stets eine Internet Verbindung hergestellt sein muss.  Auch wenn man DM2:MI schon einmal durchgespielt hat, kann man sich in einer langweiligen Minute noch mal die Juice-Gun schnappen und Jagd auf die mutierten Minions machen. Einen großen Vorteil hat DM2:MI gegenüber Minion Rush: es gibt keine In-App Käufe, das Spiel ist komplett kostenlos. Da es sich bei DB2:MI um ein normales Flashspiel handelt, kann jeder – auch ohne ChromeOS – sich mit den Minions anfreunden: hier geht es zum Spiel.

Wir müssen Despicable Me 2 – Mission Impopsible noch mal spielen…

 

… haben aber jede Menge Punkte gesammelt

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com