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Kabelloses Hörvergnügen: Sonivo SBH150 im Test

Kabelloses Hörvergnügen: Sonivo SBH150 im Test

von Timm Mohn3. Januar 2014

Der Sommer kommt – irgendwann. Doch für die Sommerfigur kann das Training nicht früh genug beginnen. Zeit für Nerdbench ein paar flotte Runden auf dem Sportplatz zu drehen. Dabei wurde der Redaktion schnell klar: Unsere kabelgebundenen Kopfhörer stören das Laufvergnügen. Der Nerdbench Redaktion fehlte also noch ein kabelloses Headset. Wir haben uns also umgesehen und die Sonivo SBH150 Bluetooth Kopfhörer zulegt. Unser Test zeigt, ob wir mit der Kombination aus Nexus 5 und den Bluetooth 3.0 Kopfhören zufrieden sind.

Nerdbench bedankt sich bei Mobilefun für die Bereitstellung der Sonivo SBH150

Das Unboxing
Die Kopfhörer kommen neben ihrer OVP in einer schicken schwarzen Tasche mit einem Sonivo Logo.  In der Tragetasche liegt noch ein Kabel dabei, um die Kopfhörer auch mit nicht Bluetooth-fähigen Geräten zu verbinden. Desweiteren finden wir noch ein MicroUSB-Kabel vor, mit dem wir die Kopfhörer unterwegs laden können. Ein Netzteil sucht die Redaktion vergebens, allerdings sollte jeder Nutzer eines halbwegs aktuellen Smartphones ein solches bereits zu Hause liegen haben. Der erste große Vorteil des Sonivo Kopfhörer ist die Möglichkeit, sie zusammen zuklappen. Die Kopfhörer werden dadurch sehr mobil und können in geringem Stau-Raum transportiert werden – beispielsweise in dem bereits erwähnten Hardcase von Sonivo. 
Mit dabei ist eine Transport-Tasche
Der erste Eindruck
Den SBH150 gibt es in weiß (genannt „Ice White“) und in schwarz (genannt „Midnight Black“). Wir haben uns für die schwarze Variante entschieden. Auf der linken Seite befindet sich auf dem Bügel der Kopfhörer eine längliche blaue LED.  Drückt der User diese LED wird das Gerät ein- und ausgeschaltet. Die LED leuchtet wie zu erwarten war im Betrieb blau und beim ausschalten zusätzlich noch kurz rot. Unterhalb dieses Bügels befindet sich der 3,5 mm Klinkenanschluss um die Kopfhörer auch auf herkömmliche Weise mit dem beiliegendem 1,2 Meter langem Kabel zu verbinden. Desweiteren ist dort auch ein Mikrofon platziert, welches aus dem Kopfhörer auch ein Headset macht. Um Anrufe anzunehmen muss man nur die blaue LED drücken und schon kann das Telefonat losgehen. Zur Freude von Nerdbench ist der Bügel des Kopfhörers ist gepolstert, dies ermöglicht angenehmes Tragen im Alltag. Sollte man einen größeren Kopf haben als die Ausgangsposition des Kopfhörers vorsieht kann man den SBH150 noch weiter ausfahren und somit in seiner Größe variieren. Beides führt dazu, dass man die Kopfhörer bequem mehrere Stunden tragen kann, ohne sie als unangenehm zu empfinden. 
Auch per Klinken-Anschluss ist Musikhören möglich
Der Ton
In der wichtigsten Disziplin eines Kopfhörers schafft der Sonivo Kopfhörer zu überzeugen: dem Ton! Die ServinTech Redaktion war vom Klangerlebnis der Kopfhörer sehr überzeugt. Mit den Jahren haben wir bereits etliche Kopfhörer im 60-100 Euro Bereich gehört, dennoch hat uns der gute Bass des SBH150 sehr positiv überrascht. Man kann den Bass auf den Ohren spüren, was ein sehr angenehmes Gefühl ist. Neben dem Bass können auch die Höhen überzeugen: Egal ob wir einen Film aus dem Playstore an unserem Nexus 5 schauen oder Musik hören, auch bei einem Hörspiel haben wir keinen Mangel bei der Ton-Qualität feststellen können. Das wichtigste dabei: es kam auch zu keinen Aussetzern beim Ton. Bei Anrufen konnte uns unser Gesprächsteilnehmer sehr gut verstehen. Da man das SBH150 auch an den PC anschließen kann, haben wir uns auch hier von seiner Tonqualität überzeugt: die Aufnahmen sind für ein Kopfhörer Headset mehr als okay, zum Podcasten würde man sie aber nicht verwenden wollen – das ist aber auch nicht ihre Aufgabe.
Geht den Kopfhörern der Saft aus kann man während dem Laden per Kabel Musik hören
Die Laufzeit
Wir haben nun etliche Stunden mit dem Gerät verbracht und kommen nach unseren Aufzeichnungen auf etwa 10 Stunden dauerhafte Medien-Wiedergabe. Danach geht dem SBH150 der Saft aus. Wenn man betrachtet, dass unsere heutigen Geräten meist nur die Hälfte an Ausdauer haben am Stück, ist dies aber kein Problem. Laut Hersteller soll das Gerät auf 540 Stunden Standby Zeit kommen. Dadurch kann man auch mal vergessen die Kopfhörer auszuschalten, ohne dass diese beim nächsten Mal keinen Saft mehr haben.

Während unseres Testes haben wir viele Telefonate geführt, die zwar die Insgesamt-Laufzeit verkürzten aber nicht ausreizten. Laut Hersteller schaffen es die Kopfhörer auf 8 Stunden Telefonate. Besonders hervorheben möchten wir, dass sich der Kopfhörer auch während dem Aufladen nutzen lässt. Oftmals muss man auf die Kopfhörer während der – recht kurzen Ladezeit – verzichten, doch nicht so beim SBH150: Während die LED während dem Ladevorgang komplett rot wird können wir mittels des Klinkenanschlusses weiter mit unserem Nexus 5 Musik hören. So gefällt das Nerdbench!
An der Seite befindet sich eine blaue LED

Das Pairing
Nerdbench erinnert sich erschrocken zurück wie kompliziert früher das Pairing zwischen Smartphone und Bluetooth-Gerät war: Die Eingabe von Wörtern oder Zahlenkombinationen zögerte das Verbinden beider Geräte meist unnötigerweise heraus. Dies ist bei unserem Testgerät nicht der Fall: Der SBH150 verbindet sich spielend leicht. Dafür muss man nur 7 Sekunden die blaue LED drücken. Zunächst hört man eine Rückmeldung des Kopfhörers: „Power on!“, wird in englischer Sprache gesprochen. An dieser Stelle darf man den Button nicht los lassen. Presst man ihn weiterhin kommt nach kurzer Zeit die Ansage: „Pairing!“. Nun leuchtet die LED des Kopfhörers abwechselnd Rot und Blau und schon ist eine Verbindung zwischen unserem Nexus 5 und dem SBH150 nur noch einen Klick in den Bluetooth Einstellungen entfernt. 
Das Einsatzgebiet
Die Bluetooth Kopfhörer sind problemlos mit allen Geräten zu verbinden, die entweder über einen Klinken-Anschluss verfügen oder eben über Bluetooth. Durch die einfache Verbindung zwischen Mediengerät und Bluetooth-Kopfhörer gestaltet sich die Einrichtung sehr einfach. Wir konnten die Kopfhörer mit unserem Nexus 5, einem Note 3, einem iPhone, einem Nexus 4 und unserem Note- und Netbook sowie einem Android TV Stick mit Bluetooth verbinden.
So schnell verpacken wir die Kopfhörer nicht mehr!

Das Fazit
Uns gefällt das Aussehen der Kopfhörer ausgezeichnet. Das edle Schwarz der  der Kopfhörer sieht schick aus und die geringe Größe beim Transportieren überzeugt. Auch der Ton hat die Nerdbench Redaktion begeistert, wobei allem der spürbare Bass unseren Ohren geschmeichelt hat. Derzeit kosten die Kopfhörer etwa 60 Euro – und sind ihren Preis wert.

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com