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Pomp W99 Review: Darf es etwas mehr sein?

Pomp W99 Review: Darf es etwas mehr sein?

von Timm Mohn13. Oktober 2013

Wer aufmerksam unsere Posts durchliest wird bemerken, dass sich die Nerdbench-Redaktion mit einem ärgerlichen Defekt herumschlägt: Der Home-Button unseres Review-Smartphones, dem xTouch x507, gab vor einige Wochen fast gänzlich den Geist auf. Nur noch mit schwerem Drücken kamen wir in den Taskmanager oder aus einer App heraus. Da auch der Lack an allen Seiten abblätterte, wurde es Zeit, ein neues Smartphone anzuschaffen: Das Pomp W99. Was der 5 Zöller kann und wie er sich im Test schlägt erfahrt ihr nach dem Break.

Achtung: es gibt einen Bug bei der Anrufweiterleitung. Da es hier nie einen Fix für gab, beherrscht das Pomp W99 diese Funktion nicht.

Nach dem das xTouch x507 ein Klon eines Samsung Galaxy Note 2s war, wollten wir mit unserem nächsten Smartphone einen neuen Weg gehen und haben uns für ein Gerät entschieden, das nicht einem Smartphone der großen Hersteller ähnelt. Es war uns wichtig, dass das Gerät auf dem Datenblatt alles aufwies, was die Redaktions-Herzen höher schnellen lies: einen leistungsstarken Prozessor der neusten MTK Generation, 2 GB Ram und möglichst viel interner Speicher. Nach ein bisschen Recherche fiel uns dabei das Pomp W99 auf, das uns TradingShenzhen freundlicherweise für die Redaktion zur Verfügung gestellt hat.
Der Lieferumfang
Im Lieferumfang befinden sich der für die Ausstattung uns etwas mager vorkommende 1700 mAh Akku. Dieser wird in den meisten Datenblättern sogar noch mit 2.000 mAh angegeben, was keinesfalls der Wahrheit entspricht. Interessanterweise bilden die Fotos auf von diversen Internetshops dann noch Bilder des Akkus ab, hier sind die Angaben dann nicht gefaked. Desweiteren gibt es AC Adapter, ein doch sehr billig wirkendes Headset (mit Mikrofon) und ein USB Kabel um das Pomp zu laden.  Dazu gibt es noch ein FlipCover, zwei Screen-Protector und ein kleines Handbuch. Als Extra hat uns TradingShenzhen noch ein USB Kabel dazu gelegt, dass die Nerdbench-Redaktion begeistert: das gründe Kabel sitzt bombenfest im USB-Anschluss und geht so schnell nicht heraus. Gerade vom x507 ist der MicroUSB Port doch sehr schwammig und neigt dazu, sich direkt vom USB Kabel zu entfernen, wenn man es nur schief ansieht. Wir werden in der nächsten Zeit definitiv noch mal ein Paar dieser Kabel anschaffen. Überdies befand sich bei uns noch ein OTG Kabel dabei, allerdings unterstützt das Pomp w99 kein OTG. Dafür hat sich die Nerdbench über ein MicroUSB Kabel für den Schlüsselbund gefreut, das uns sicher noch nützlich sein wird. Trading Shenzhen hat noch einen zweiten Akku dazu gelegt, was kein Standard aber ein schönes Extra darstellt.
Der zweite Akku verschwand direkt in den Geldbeutel und ist somit immer dabei
Die Technik
Das Pomp kann trotz seiner geringen Dicke mit viel Technik im inneren aufwarten: Zum einen finden wir einen MediaTek MTK6589T Prozessor im Gerät, auf den wir im späteren Verlauf des Reviews noch genau eingehen werden. Dazu gesellen sich 2 GB DDR3 Ram und ein HDready Display mit einer Auflösung von 1280×720. Desweitern hat der Hersteller Pomp seinem Smartphone satte 32 GB Speicherplatz verpasst. Auf dem Gerät ist Android 4.2.2 installiert und es liegt der bereits erwähnte 1,700 mAh Akku bei. Die Kamera des W99 ist mit 8,3 Megapixel erst einmal nach heutigen Standarts Durchschnitt und wird durch einen LED Blitz ergänzt. So genannte  „Selfies“ können die User mit einer 2 Megapixel Kamera an der Vorderseite machen. Das W99 ist ein Dual-Sim (Dual-Call) Smartphone, in dem zwei normal große Sim Karten sowie eine bis zu 32 GB große MicroSD Karte Platz haben. Zusammen mit einer 32 GB Karte (etwa 30 Euro im Einkauf) halten wir also ein bis zu 64 Gigabyte Smartphone in unseren Händen – und das bei einem US Preis von etwa 200-230 Dollar somit nur 175 Euro teurem Smartphone. Da kann selbst ein Nexus 4 im Firesale vor einigen Wochen nicht mithalten, geschweige denn das neue Flagschiff von Apple, das iPhone 5s, danur mit einem DualCore (aber 64bit) Prozessor daher kommt und dazu eine
äußert krumme Auflösung von 1136 x 640 aufweist. Dazu verfügt das Gerät natürlich über Bluetooth und Wireless Lan, sowie GPS.  Es blieb natürlich abzuwarten, wie sich das Datenblatt übertragen ins Smartphone selbst schlagen. Die Nerdbench hat sich mit hohen Erwartungen an den Test gewagt.
Die genauen Infos aus Antutu-Benchmark
Der erste Eindruck 
Das englische Handbuch wirkt nicht übersetzt: Hier hat sich Pomp scheinbar Mühe gegeben und ein eigenständiges, englisches Handbuch geschrieben. Die Nerdbench hat erst vor einigen Tagen eine Email erhalten, in der uns ein User darauf aufmerksam machte, er sei mit einem Smartphone ohne Anleitung sehr aufgeschmissen. Eventuell erkennen auch chinesische Hersteller jetzt, dass es nötig ist, ein gut verständliches kleines Handbuch bei zulegen. Auch wenn Android an sich keine komplizierte Sache ist, mag es den ein oder anderen vor eine große Probe stellen. Kommt man gerade zum Beispiel von einem Feature-Phone, könnte ein gerade so preislich attraktives Smartphone mit vielen neuen Möglichkeiten den unerfahrenen Usern vor reichliche Probleme stellen. Uns fällt direkt auf, dass das „Menü“ Icon auf der den Softbutton von Pomp detaillierter gestaltet wurde, als von anderen Herstellern: Hier finden wir 4 kleine Kästchen, von denen eins grau gefärbt ist. Auch die anderen Icons wirken feiner. Das ist natürlich kein Qualitätsurteil, aber freut die Nerdbench. Das Auge smartphoned schließlich mit. Leider hören die Icons an dieser Stelle auf, besonders smart zu sein: Eine Hintergrundbeleuchtung hat Pomp weggelassen, im Dunkeln bleiben die Icons auch dunkel. Beim Spielen des Nintendo DS Emulators „Drastic“ vertippe sich die Nerdbench-Redaktion einige Male und landete statt auf dem „Menü“ Button der App auf dem Home Button des Pomps. Mit 5 Zoll ist das Pomp sehr angenehm in der Hand zu halten. Es wirkt im Vergleich zu größeren Smartphones direkt viel komfortabler mit einer Hand zu bedienen.
Die Simkarten Slots 

In den letzten Wochen wurde in deutschen TechBlogs oft vermeldet: Verwendet man in einem Smartphone eine kleine Sim-Karte mit Adapter, werden dadurch entstandene Schäden nicht von der Garantie abgedeckt. Die Nerdbench verwendet eine solche Sim-Karte mit Adapter, die somit dicker ist als herkömmliche. Wir haben 2 verschiedene Sim-Adapter getestet, mit dem Ergebnis, dass sich die Sim-Karte mit dem auf dem Bild links zu sehenden Adapter nicht  – bzw. nur mit schwerer Gewalt aus dem Slot wieder entfernen ließ. Der zweite Adapter, links, war wohl durch die fehlende Gummierung auf der unter Seite weniger dick, und passte perfekt ins Pomp. Wir waren eventuell etwas unvorsichtig, da wir bei allen anderen Geräten (vom 3gs zum x507 und Samsung S3 sowie älteren Feature-Phones wie dem Samsung i300 und Motorla mpx200) keine Probleme hatten. Der Sim Karten Halter ist nach diesem Manöver leider hin, und das Pomp fortan ein Single-Sim Smartphone. Dies ist aber vollends die Schuld der Nerdbench Redaktion und nicht von Pomp. Beim Einführen von Adaptern mit Sim-Karten bitten wir somit um Vorsicht.

 
Das Display
Der Trend bei Bildschirmen geht eindeutig Richtung „High Definition“ bei mobilen Geräten. Das Pomp hält sich da noch zurück, aber liefert trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis: mit einer Auflösung von 1280 x 720 kommen wir auf 320ppi. Das Display wirkt dadurch gestochen scharf und macht arbeiten, surfen und spielen mit dem Smartphone einfacherer und angenehmer. Mit der HDready Auflösung können wir nun auch Filme in echten 720p auf dem Display genießen.  Zusammen mit der Einstellung „Klein“ bei Schriftgröße zaubern die Nerdbench sehr viel Text auf das 5 Zoll Display, welche noch immer gut ablesbar bleibt.
Der Bildschirm ist sehr schön anzusehen
Die Bloatware
Erfreulicherweise finden wir außer „Notebook“, eine Notiz-App die wir mit „Google Keep“ ersetzen, keine Bloatware auf dem Pomp. Es ist erfreulich, dass man hier auf das zu installieren des geräumigen 2 Gigabyte internen Speichers verzichtet hat und uns die freie Wahl lässt, Apps zu installieren die nach dem Geschmack der Nerdbench Redaktion sind.  Die Notiz-App „Notebook“ dürfte sich einfach entfernen lassen, da das Pomp gerootet ist.
Dier Performance
Fernab von unserem Nexus 4, welches das xTouch x507 mit seinem Quadcore Prozessor immer in die Tasche gesteckt hat, sind wir von unserem bisherigen Test-Gerät einen Dual Core (MTK6577) eher mittelmäßige Leistung gewöhnt. Im Pomp kommt nun der brandneue MediaTek MT6589T zum Einsatz. MediaTek Prozessoren finden sich nahezu allen derzeit produzierten „China-Smartphones“, aber auch Sony verwendet inzwischen MediaTek Prozessoren, zum Beispiel in seinem Xperia C S39. Im Sommer dieses Jahres gab es desweiteren auch zwischenzeitig verworfene Gerüchte, Amazon würde sein Kindle mit den Prozessoren von MediaTek ausstatten. Bei diesen handelt es sich um im Einkauf billige Chips, die entweder schrecklich langsam sind (da SingleCore) oder ordentlich was unter der Haube haben (da QuadCore). Vom MT6589 gibt es drei verschiedene Varianten (M, ohne Buchstabe, T).

Ein stolzes Ergebnis für das Pomp. Knapp unter dem Nexus 4

Im Pomp W99 finden wir die beste Ausführung, den MT6589T.  Bis auf die M Variante unterstützten alle Prozessoren Full HD,  und können auch 1080 en- und decoden (Die M Variante schafft hingegen nur 720p). Beim MT6589T handelt es sich um einen Cortex A7 Prozessor, der im 28nm Verfahren produziert worden ist. Selbstverständlich ist der Prozessor 3G und HSPA+ kompatibel. Besonders interessant dürfte sein, dass der Prozessor neben Dual-Sim-Standby auch Dual-Calling unterstützt. Es kann also, wenn man selbst dazu fähig ist es zu managen, auf beiden Sim-Karten gleichzeitig telefoniert werden.

Der Zusatz „T“ im Namen des Prozessors steht für „Turbo“. Der neue Prozessor basiert auf dem MT6589 und wurde für die neusten Spiele verbessert und beschleunigt. Dabei taktet der MT6589T mit 1,5 Ghz und somit 25% schneller als sein Vorgänger. Auch die Grafikeinheit wurde verbessert: die GPU, eine PoverVR SGX 544MP, taktet nun mit 357 statt mit 286 Mhz wie noch bei dem Modell ohne „T“.

In einigen Bereichen sticht das Pomp unser Nexus 4 sogar aus
Wir  ihr an de obenstehenden Bildern erkennen könnt, haben wir das Pomp durch einige Benchmarks geschickt. Viele Händler, die das Pomp W99 anbieten, zeigen Benchmarks, die bei 17035 stehen. Diesen Wert konnten wir nicht erreichen, kommen aber auf stolze 1645 Punkte. Dieser Wert wird auch gehalten, wenn bereits einige Anwendungen installiert worden sind.
Der Kopfhörer-Ausgang
Durch das x507 waren wir gewöhnt, dass einige Kopfhörer nicht als Headset von Android erkannt werden: Zwar wurde Musik auf die Kopfhörer übertragen, dennoch konnte die Außenwelt ebenso den Musikgeschmack der Nerdbench erfahren. Ob dies eine Bereicherung für die Umwelt ist – oder eben nicht – lassen wir mal außer Acht. Beim Pomp besteht dieses Problem nicht. Wir können problemlos jedes Headset an unser neues Smartphone schließen ohne dabei die Umgebung mit unserer Musik zu belästigen – pardon, erfreuen. Die Musik kommt dabei angenehm klar auf die Kopfhörer. Android bietet einen direkt im System intrigierten Equalizer, welcher den Bass verstärken kann.

Der Kopfhörer sitzt bombenfest
Der Ton
Leider ist der Lautsprecher kein so großer Stern am Smartphone Himmel: Er ist zwar in geschlossenen, leisen Räumen laut – fährt man allerdings zum Beispiel Fahrrad und hofft den Whatsapp Ton aus der Tasche zu erhaschen muss man schon sehr genau hinhören. Wir haben einen Blick in den Engineer Mode  geworfen und dabei festgestellt, dass die Audio-Ausgabe bereits auf 145 gestellt ist. Die ungewöhnlich Laut,  erklärt aber auch, warum der Lautsprecher gefühlt kurz vom „scheppern“, stellt man ihn auf 100 Prozent. Man kann den Wert auf bis zu 160 erhöhen, nach einige Recherche wird davor aber gewarnt: dies soll den Lautsprecher beschädigen. Beim xTouch x507 verwenden wir den Wert „160“ bereits seit einiger Zeit, und der Lautsprecher hat bisher keinen Anschein gemacht, defekt zu sein. Die Einstellungen im Engineer Mode zu verändern geschieht selbstverständlich auf eigene Gefahr. Spielen wir den bereits erwähnten Emulator „Drastic“ sind wir bei 80 Prozent Lautstärke zufrieden mit der Klangqualität, allerdings ist der DS selbst nicht unbedingt für Mozart-ähnliche Kompositionen bekannt (jedenfalls uns nicht). Für längerfristiges Musik hören empfehlen wir einen externen Lautsprecher wie wir ihn hier getestet haben.
Auch mit dem Divoom IFIT-1 lässt sich die Musikwiedergabe verbessern
Der vordere Lautsprecher zum Telefonieren ist deutlich und klar – die Nerdbench hört bei Telefonaten keine Störgeräusche oder
Rauschen.
Der Empfang
Der mobile Netzempfang vom Pomp ist als gut zu bezeichnen, teilweise sogar stärker als unsere bisherigen Smartphones. In Funklöchern an die sich die Redaktion bereits gewöhnt hat, ist es nun möglich wenigstens mit GRPS zu surfen, statt gar nicht. Das ist zwar sehr langsam, reicht aber für die Connection zu Whatsapp. Wir sind über diese Qualitätssteigerung erfreut. Die Nerdbench Redaktion hat ihren Wireless Lan-Sender in einem anderen Raum des Gebäudes, der Empfang ist mit dem Pomp W99 nicht ganz so ordentlich, wie wir uns das wünschen würden. Wir werden eventuell versuchen, diesen Empfang in der nächsten Zeit auszubauen mit einem Tweak im Gehäuse. Ist man im selben Raum wie der WLan Sender im selben Raum wie das Smartphone, so ist der Empfang sehr gut. Menschen mit einem WLan Sender in einem anderen Raum sollten über die Anschaffung über einen Wlan Repeater nachdenken.
Der Akku-Deckel mit Antennen für zum Beispiel GPS
Das Pomp hat im Akku-Deckel seine Antennen. Diese werden beim Schließen Akku-Deckels mit Kontakten zusammen geführt. Folglich sinkt der Empfang ab, sollte man im Betrieb den Akku Deckel entfernen. Das ist besonders Schade, da man die SD Karte auch ohne Entfernen des Akkus auswechseln kann.
Wie bereits erwähnt verfügt das Gerät auch über Bluetooth. Wir haben es zum Test mit einem Bluetooth Lautsprecher verbunden – ohne Probleme festzustellen. Ebenso ließ sich das Pomp problemlos mit unseren Bluetooth Lautsprechern verbinden. Wir haben – trotz des kalten Wetters ein paar Runden auf dem örtlichen Sportplatz gedreht und konnten keine Verbindungsabbrüche oder Pausen in der Wiedergabe feststellen.

Desweiteren haben wir das Gamephone Pad von BigBen mit dem Pomp verbunden, was in unserem ausführlichen Test wunderbar funktionierte.

Die Kamera-Stock-App
Die Kamera liefert mit der Stock-App sehr gute Ergebnisse, so wohl in Video als auch Foto überzeugt die 8,3 Megapixel Kamera des Pomp. Wir haben ein paar Beispiel-Fotos vorbereitet die unsere Ergebnissedarstellen sollen.
Auch bei schlechtem Licht sehen unsere Getränke gut aus
Man könnte meinen, die Nerdbench fotographiert zu oft ihre Speisen
Tageslicht Aufnahmen werden sehr gut
Aber auch bei Nacht schafft das Pomp schöne Aufnahmen

Die Videos werden in im 3gp Format gespeichert. Insgesamt sind wir mit der Kamera des Pomp zufrieden. Wir haben natürlich auch Panorama-Fotos gemacht, für die unsere Redakteure aber kein so ruhiges Händchen aufweisen. Die Fotos werden ordentlich zusammen geschnitten und die Anweisungen wie das Gerät zu führen sind sehr genau. Bei wechselenden Licht-Verhältnissen im Panorama Bild stößt das Pomp allerdings an seine – vertretbaren – Grenzen.

Die Star Wars Figuren werden zunehmend unschöner

Die Spiele Performance 

Das Pomp ist mit dem Quadcore Prozessor gut gerüstet für Spiele – auch der neusten Generation. Wir haben Asphalt auf unserem  Pomp ausprobiert und waren mit der Performance sehr zu frieden. Es gibt keine nervigen Ruckler im Spiele-Verlauf und auch sonst haben wir sehr viel Spaß mit der weiten Reichweite an Spielen, die Android bietet.
Taucht auch endlich auf: Asphalt 8

 

Wichtig ist vor allem, dass auch Spiele wie Asphalt 8 jetzt im PlayStore auftauchen, die davor nicht kompatibel waren mit unserem alten China-Phone.
Die Akku-Laufzeit
Das Pomp hat wie eingangs erwähnt nur einen 1,700 mAh Akku. Überraschenderweise kommen wir mit dem mehr als gut zurecht. Benutzen wir das Smartphone am Stück kommen wir auf 6 ½ Stunden insgesamt Laufzeit. Wohl gemerkt: ohne das Smartphone auszuschalten! Die App „System Monitor“ allerdings verrät uns: selbst mit 35% und der bisherigen Nutzung an jenem Tag  haben wir etwa 12 Stunden Laufzeit vor uns. Das spricht für das Power-Management des Pomps und gefällt der Nerdbench.

Knapp 6,5 Stunden kann man ununterbrochen mit dem Pomp Spaß haben
Wie eingangs erwähnt waren wir sehr skeptisch, ob es nicht nötig wäre, das Pomp direkt mit einer Powerbank zu kaufen, doch überraschenderweise mussten wir bisher nicht mal an einem langen Tag den zweiten Akku einsetzen. Wir sind mit der Akku-Laufzeit also sehr zufrieden und attestieren dem Pomp dafür ein „sehr gut“.

Wenn man das Pomp nur sporadisch nutzt, verlängert sich die Akku-Laufzeit enorm

 

Der Händler-Kontakt
Der Kontakt mit TradingShenzhen war sehr gut. Es steht ein deutschsprachiger Skype-Support zur Stelle, der auch (aber nicht nur und zwingend) zu europäischen Zeiten verfügbar ist. Sollte der Support mal offline sein bzw. online aber nicht am Rechner kommt meist binne einer Nacht eine Antwort auf unsere An- oder Rückfrage. Die Tracking-Nummer war schnell verfügbar und konnte mit der entsprechenden DHL Express Seite zügig nachverfolgt werden. Auch nach dem wir das Pomp erhalten haben, verschwand der Kontakt Skype Kontakt nicht im Nirvana.

 

TradingShenzen vertreibt größtenteils Xiaomi Smartphones

 

Das Fazit:
Das Pomp W99 hat ordentlich Power unter der Haube. Wir hätten uns gewünscht, dass diese Power auch auf den Akku übertragen würde, oder zumindest direkt ein zweiter dazu gelegt worden wäre. Bei einem QuadCore Prozessor und HDready Auflösung hätten es ruhig 400-600 mAh mehr sein können. Zwar kommt man mit dem W99 gut über einen Tag, aber immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dem Akku könnte bald die Puste ausgehen. Darüber hinweg trösten das gestochen scharfe Display und der „Turbo“-Prozessor von MediaTek. Auch Speicherfans kommen mit den 32 GB internen Speicher auf ihre Kosten und können ihre geballte Ladung gekaufter MP3’s auf dem Pomp unterbringen.

Hinterlässt einen guten Eindruck: Das Pomp W99
Insgesamt ist das Pomp W99 ein gutes Smartphone mit kleinem Geld. Übereifrige Menschen wie unsere Redaktionsmitglieder sollten allerdings beim Einführen von Sim-Karten mit Adapter Vorsicht walten lassen. Falls ihr Fragen zum Pomp W99 habt, schreibt sie uns in die Comments. Demnächst folgt noch ein Video-Review des Gerätes sowie die zweite Folge Nerdtales. Nächste Woche geht es mit der Serie „Günstige Versuchung“ weiter. Dabei werden wir einen genauen Blick auf China-Händler werfen und Meinungen aus dem Netz zusammen fassen.

 

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Über den Autor
Timm Mohn

Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen – WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com

  • Vielen Dank für das ausführliche Review und wir hoffen auf weitere gute Zusammenarbeiten. Euer tradingshenzhen.de .at Team :)

  • Anonym

    Hi!

    Habe seid 2 Tagen nun auch das POMP W99. Soweit alles spitze, nur habe ich folgendes Problem:

    Wenn WLAN an ist, und am W99 wird der Screen "gelockt", egal, ob manuell oder nach xxx Sekunden automatisch, kann das Handy nicht mehr aufgeweckt werden, und muss durch entnahme des Akkus neu gestartet werden.

    Ist WLAN aus, ist alles kein Problem.

    Ebenso hängt sich das W99 ab und an auf, wenn WLAN an bzw. aus geschaltet wird.

    Was kann das sein? Kennt das jemand?
    Wie kann ich systematisch auf Fehlersuche gehen?

    THX and Greetz

    tribual

    • Hey!
      Das klingt aber wirklich gar nicht gut!! Dieser Fehler ist bei uns noch gar nicht aufgetreten. Könntest du uns bitte einmal deine Firmware Version sagen (oder den Bereich einfach mal screenshotten und uns mailen)?

      hast du das gerät mal komplett nieder gemacht und es dann (direkt nach dem ersten start quasi) nochmal probiert?

  • Anonym

    Hi!

    Hab schon mehrmals im Recovery alles gewiped. Also dalvik, cache und system. Keine Besserung.

    Android Version: 4.2.2
    Baseband Version: MOLY.WR8.W1248.MD.WG.MP.V21, 2013/07/02 10:54
    Kernel Version: 3.4.5 user@user-45 #4 Wed Jul 31 17:17:11 CST 2013
    Build Nummer: ALPS.JB2.MP.V1.24
    Erstellungsversion: release.V2.00

    Gruß

    tribual

    • Unsere Kernel Version ist aktueller als deine (24.August). wir werden uns mal mit CMW auseinander setzen und ggf. ein Rom Dump machen.

      Du kannst uns auch auf skype adden:
      nerdbenchger

    • Anonym

      Eben erledigt. Alles weitere in Skype oder hier?

      Gruß

    • Anonym

      CWM ist erstellt. Siehe Androidhilfe.de

      Würde mich über das Rom Dump freuen!

      Gruß

    • Ist downgeloaded, wir arbeiten dran ! :)

  • Anonym

    Hallo, habe eine Woche das W99. eigentlich ist das ein Super Handy. Leider gibt es zwei Probleme die für mich das Gerät unnutzbar macht: Versuche ich eine SIM dauerhaft die Anrufe umzuleiten (andere DualSIM zeigen dann ein entsprechendes Symbol in der Taskleiste an) stützt beim Pomp ein Phone Task komplett ab. Die Fehlermeldung ist erst beseitigt nach Rückstellung auf den Werkszustand. Die Anrufweiterleitung lässt sich trotzdem nicht ändern. Dazu kommt ein Problem mit meiner Freisprechanlage im Auto von Parrot – beim ersten Mal klappt die Verbindung zuverlässig. Bei den nächsten 5 bis 10 Mal erkennt die FSA ein zweites Pomp und verbindet überhaupt nicht mehr. Erst das Löschen des Geräts in der FSA und neue Verbinden erlaubt wieder ein paar Mal die Nutzung…

    • Wir haben unser Smartphone ja leider ge-singlesimt. Kannst du ausprobieren ob der Fehler auch bei SingleSim auftritt?
      Wird die Freisprechanlage über BT verbunden? Generell können wir zu Bluetooth eigentlich nur gutes sagen: wir verwenden das Pomp mit Lautsprechern und Kopfhörern, das klappt alles super!

    • Anonym

      Ja, habe es auch mit einer SIM im Single Modus getestet – und Handy Task stürzt ab :( Es macht auch keinen Unterschied ob Vodafone oder E-Plus. Die Freisprechanlage (FSA) verbindet über Bluetooth.

    • Hey!
      Wir können Ausrüstungsbedingt nur das mit der Weiterleitung testen, und das passiert bei uns leider auch. Die Fehlermeldung verschwindet sogar nicht, nach einem Hardware-Reset! Die Phone-App wird trotzdem direkt beendet.

      Den anderen Fehler können wir leider nicht überprüfen!

  • Anonym

    Hi!

    Klapp das mit dem ROM Dump? Wäre echt super!

    Danke schon mal vorab!

    • Mir machen uns gerade dran!

  • Markus8810

    Hallo habe das w99 seit 2 wochen und bin außer ein paar kleinigkeiten wie wlan und den blitzlicht zufrieden.

    Meine bilder die ich in dunkeln schieße sind immer zu dunkel kann es sein das das blitzlicht nicht zeitgleich ist mit der kamera?

    Gruß Markus

    • Also das Blitzlicht ist wirklich sehr hell bei uns, wir können da eventuell mal Beispiel-FOtos raussuchen, die das belegen.
      Als wir mit dem Pomp in München waren hat man sich sogar eher beschwert, dass man die Leute damit blendet.

  • Anonym

    Hallo! Sehr schöner Bericht über das Pomp W99, das Telefon entspricht recht genau dem, was ich suche. Ein paar Fragen hätte ich noch an euch.

    Wie sieht es denn mit Android Updates aus? Wird es da vieleicht mal ein Update auf Android 4.4 o.ä. geben?

    Ist die Benutzeroberfläche in Deutsch verfügbar? Das nur eine englische Anleitung beiliegt habe ich aus dem Review rausgelesen, aber nichts über die Benutzeroberfläche gefunden.

    Als letzte Frage, es gibt ja das Pomp W99 und das Pomp King 2 W99A. Zumindest stosse ich beim recherchieren beim Suchbegriff "Pomp W99" genauso oft auf Einträge wo es um ein "Pomp Kings 2 W99A" geht, welches augenscheinlich die selben Spezifikationen aufweist. HAndelt es sich hier um die selben Telefone? Oder wo liegt genau der Unterschied?

    Besten Dank im Vorraus! MFG

    • Hallo!
      Wir können mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass das Pomp ein Android Rom mit Version 4.4 niemals zu Gesicht bekommen wird. Das Gerät wird mit Android 4.2 ausgeliefert und meist bleibt es bei chinesischen Smartphones beim Stock Rom – alles andere erledigen –eventuell – private Tüftler.
      Zur zweiten Frage: das Pomp W99 wird mit einem Multi-Rom ausgeliefert. Das heißt, dass Android auch in Deutsch benutzbar ist. Wir sind mit der Übersetzung auch zufrieden und haben keine Übersetzungsfehler gefunden, an die wir uns erinnern würden.

      Unser Gerät hat auch „King 2“ auf der Verpackung stehen. Es dürfte also keinen Unterschied machen, welche Beschreibung die Auktion hat. Wir können dir als Kaufkontakt tradingshenzhen.de empfehlen, von denen wir das Gerät auch erhalten haben. Einfach auf Kontakt gehen und eine Anfrage schicken, das Team ist ziemlich auf Zack!

      Bei weiteren Fragen, einfach kommentieren! Wir antworten meist binnen zwei Tagen!

  • Hallo alle miteinander!
    Seit 2 Tagen habei ich ihn! Eigentlich nicht schlecht, aber miserable WLAN-Empfang schon 2 Meter vom Router und keiner in anderem Raum. Und Lautsprecher beim Ohr funktioniert anscheinend nicht.
    Bezüglich WLAN:
    es fehlt, ich glaube, die Antene für WLAN und GPS (rot markiert).

    http://s1.directupload.net/file/d/3442/nplztel2_jpg.htm

    GPS wurde noch nicht getestet.

    Obere Ohr-Lautsprecher funktioniert nicht.
    Wenn jemand ruft mich an oder ich rufe an – muss ich unten auf "Lautsprecher-Zeichen" drucken damit ich höre was.
    Und dann hören alle andere umherum auch. (siehe Bilder).

    http://s1.directupload.net/file/d/3442/ci2t9wjh_jpg.htm
    http://s7.directupload.net/file/d/3442/4a8heff7_jpg.htm

    hat jemand gleiche Problemen oder Lösung dafür?

  • Abdi Peter

    Hey danke für die tolle Review. Das Smartphone entspricht meiner Preisvorstellung. Kamera und Auflösung sind mein Fall genauso wie der Speicher. Was mich etwas abturnt ist die Android Version und die W-Lan Probleme. Würdet ihr mir das Huawei Honor 4A als alternative empfehlen?