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Review: Die Simpsons – Springfield „Tapped out“ – die Nerdbench ist eher „trapped in“

Review: Die Simpsons – Springfield „Tapped out“ – die Nerdbench ist eher „trapped in“

von Timm Mohn7. Juli 2013

„Doh!“ ist sicherlich ein Satz, den jeder TV-Zuschauer um
die Welt herum kennt. Er stammt vom gelben Anführer der Familie Simpsons aus
der Hand von Matt Groening, den wir bereits 25 Staffeln auf dem Fernseher sowie
etlichen – auch mobilen – Spielen begleiten durften. Die Nerdbench hat sich das Spiel zur Serie einmal genauer angeschaut!

Der Hintergrund
„Tapped Out“ beginnt mit einer nuklearen Katastrophe –
ausgelöst von Homer Simpson(Wie könnte es auch anders sein?). Springfield ist
vom Boden verschwunden – und auch jeder Charakter, den wir doch so lieb
gewonnen haben. Nun ist es die Aufgabe des Spielers Springfield wieder
aufzubauen. Der Spieler kann nun Gebäude bauen, Springfield dekorieren und die
verschiedenen  Charaktere – die mit den zunehmenden
Gebäuden immer mehr werden – auf Missionen schicken. Die Häuser und Aufträge
der Charaktere bringen dem Spieler Geld (SD) und Erfahrungspunkte (XP) ein, mit
denen wieder neue Häuser und Dekorationen eingekauft werden können. Mit den XPs
kann der Spieler seinen Level-Stand erhöhen. Auch hierdurch werden immer wieder
neue Elemente im Spiel eingefügt. 

Mit knapp 40 MB ist der Download von „Tapped out“ noch nicht abgeschlossen.

Das Spiel nimmt sich hierbei auch nicht ganz so ernst: Im
Tutorial, zu Beginn des Spieles, während der Spieler ein neues Level erreicht
meint Homer: „Leveln wird bestimmt immer so einfach sein!“ – und der Spieler
weiß natürlich direkt: nein, wird es natürlich nicht.


Testsystem:
Die Nerdbench verwendet das xTouch x507 als Testgerät für „Tapped Out“
Grundsätzliches
Das Interface ist sehr einfach gehalten: Auf der rechten
unteren Seite gibt es das Menü zum Bauaufträge in Auftrag zu geben. Hiermit
kann man Springfield wieder aufbauen und mit schönen Extras ausstatten. Daneben
gibt es das Bewegungstool. Hiermit kann man Gebäude in Springfield auch
nachträglich neuausrichten und zusammen stellen. Nach einer Weile und dem
Betrachten von vielen anderen Springfields wird der Nerdbench  schnell klar, dass dies ein Feature ist, was
sie in der Zukunft noch öfter benutzen wird, denn bisher sieht unser
Springfield aus wie Kraut und Rüben. Neben dem Move-Tool gibt es noch das „Tor
zu anderen Springfields“ (TAS).
Links nebendran gibt es die Aufgaben Liste (die auch geschlossen
werden kann. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen –
oder so.) Daneben kann man stets den derzeitigen Donut Level sich betrachten
und sich über seine Finanzen, XPs und das derzeitige Level informieren.
Abgeschlossene Aufträge können per Benachrichtigung angezeigt werden
Die wichtigsten
Spielelemente  / Möglichkeiten, Geld und
XPs zuverdienen
(1)
Die
Aufträge (für den Spieler)
Das Spiel gibt dem Spieler in unregelmäßigen Abständen
Aufträge: Der Spieler soll die Kaufsucht der Springfield-Bewohner befeuern.
Hierfür muss man möglichst oft (zum Beispiel 12 Mal) die Kasse beim Kwiki-E-Markt
leeren. Ist dies Erfolgt bekommt man ein paar XPs und/oder auch SD. Je nachdem
wie lange und ausführlich man „Tapped out“ spielt umso schneller sind die Ziele
erreicht und es regnet wieder XPs oder Geld für den Spieler.
Teilweise gibt es auch Missionen, die beinhalten, neue
Freunde zu finden.
Um sich mit anderen Springfields von befreundeten
Spielern zu verbinden verwendet Electronic Arts das Hauseigene „Origin“. Auf
diese Funktion kommen wir im weiteren Verlauf des Reviews zurück.
Alle paar Stunden gibt es darüber hinaus noch die
Möglichkeit ein Rubbel-Los für 250 SD zu kaufen. Mit diesem Rubbel-Los kann man
satte (oder kleine) Gewinne machen. Die Nerdbench hat es  einmal geschafft aus 250 SD 1250 SD zu
machen. Das ist natürlich ein besonders guter Ausgang. Ist das Rubbeln beendet
und die Lotterie ausgezählt kommt noch der Hinweis, wie viele Donuts man mit
einem für 89 echte Cent kaufbarem Gold-Lotterie-Los gewinnen hätte können. So
macht man Spieler natürlich heiß!
(2)
Die
Aufträge (für die Figuren)
Auch die Figuren möchten in „Tapped out“ beschäftgit
werden – und das unter Umständen ganz schön lange. Humor soll zum Beispiel zum
Anfang in ein Haus einbrechen und dort fernsehen, Ned Flanders hält
Bibel-Stunden oder geht joggen. Lisa soll einkaufen gehen und Apu braucht 24
reale Stunden um illegales Feuerwerk herzustellen.
Für die jeweiligen Aufträge erhält auch hier der Spieler
wieder SD und XPs. Die Aufträge dauern – je nach Belohnung – sehr lange. Um zum
Beispiel 600 SD  zu erhalten muss eine
Figur für 24 Stunden vom Bildschirm verschwinden und an seinem Auftrag werkeln.
In dieser Zeit ist er natürlich für den Spieler nicht greifbar um andere
Aufgaben zu erfüllen.
(3)
Für
das Bauamt
Um in „Tapped out“ voran zukommen muss der Spieler
Springfield wieder erbauen. Mit Parkbänken, Häusern, Kraftwerken,
Zeitungs-Automaten, Springbrunnen, Straßen, Bürgersteigen etc. Diese Bauwerke
sind entweder direkt fertig oder dauern etliche Stunde. Umso länger die Gebäude
brauchen, umso mehr Geld geben sie im Verlauf des weiteren Spielverlaufs
zurück: In Springfield wird immer wieder eine Einkommenssteuer fällig. Die
kommt dem Spieler zugute und hilft ihm wieder Geld zu verdienen um neue Gebäude
zu erstellen. Desweiteren geben die Gebäude auch XPs ab, die benutzt werden
können um hoch zuleveln.
Hier ein Beispiel für diese Rechnung:
Der Spieler baut für 350 SD ein braunes Haus. Das dauert
etwa 5 reale Minuten und gibt etwa alle 10 Minuten  15-20 SD und einen XP zurück. Ein lila
Gebäude was mit 1100 SD doch sehr teuer ist ergibt 7 XP und 75 SD. Wenn das
Geld einmal ausgeschüttet wurde gibt es das nächste Geld erst 3 Stunden später.
Dafür aber entsprechend mehr.
Der Spieler möchte also möglich viele Häuser bauen und
damit möglichst viel Geld pro Runde einzunehmen
Wir bauen fleißig – etliche Stunden lang.

 

Nun hat nicht jeder die Geduld um wirklich darauf zu
warten, dass in 4 Stunden das Gebäude der Wahl fertig gestellt ist. Das ist
aber kein Problem: Mit Donuts kann der Spieler den Bau von Gebäuden
beschleunigen und somit den Spielfluss erhöhen. Je nach Dauer die verkürzt
werden soll kostet dies mehr Donuts, als wenn die Bauzeit kurz ist, welche
übersprungen werden soll.
Wir von der Nerdbench raten JEDEM Spieler, der gerade mit
dem Spiel anfängt die Donuts nicht leichtsinnig herauszuhauen. Im Verlauf des
Spieles werden diese nicht mehr so einfach heraus gegeben wie dies noch am
Anfang den Anschein macht. Jeder Donut kann nur einmal ausgegeben – quasi wie
im wahren Leben. Ob „Tapped out“ damit sehr pädagogisch ist, möchten wir mal dahin
gestellt lassen.
Die Gebäude werden immer teurer. Leider kann es nur einen Krusty-Laden in unserem Springfield geben.
(4)
Das
Sozialleben
EA ist bei „Tapped Out“ sehr viel daran Gelegen die
Spieler über das EA-eigene Spielenetzwerk „Origin“ zu verbinden. Zu Origin kann
man sicherlich einen ganz eigenen (oder noch mehr) Artikel schreiben. Für
„Tapped out“ ist es aber nicht nötig viel über das Netzwerk zu wissen:
Der Spieler muss sich einen Account erstellen und wird
dafür sogar noch mit einem extra Donut belohnt.
In der Spielübersicht gibt es ein Icon mit Bart und
Milhouse van Houten. Dies ist das Tor zum anderen Springfield (TAS). Klickt man
hierauf kann man sich die parallel existierenden Springfields anschauen – und
sie besuchen. Wie gute Nachbarn soll man sich hier gegenseitig aushelfen und
wird auch dafür vom Spiel mit SD und XP belohnt.
Da EA daran gelegen ist, dass sich die Nachbarn nicht auf
die Nerven gehen, ist dies nur alle 24 Stunden möglich.
7 andere Springfields wollen mit uns befreundet sein!
Wie sooft möchten die User natürlich möglichst oft solche
extra SD und XP absahnen und suchen sich im Internet „neue Freunde“. Es gibt
ganze Threads über das Spiel in welche die Nicks aufgelistet werden, welche
hinzugefügt werden sollen.
Die Nerdbench hat dies ausgetestet – mit dem Ergebnis das
wir nun rund 15 neue Freunde haben, welche wir alle 24 Stunde neu besuchen
können.
Vor Ort kann man nun die Gebäude der Nachbarn entweder
reinigen oder verdrecken. Desweiteren kann man wie beim eigenen Springfield auf
Geldsymbole oder Handtaschen klicken und heraus springen XPs und SD, welche vom
User aufgesammelt werden. Nach einer Runde durch die Nachbarschaft ist die
Nerdbench stink reich und kann sich ein neues Gebäude leisten. Je mehr Freunde
der Spieler hat umso schneller kann man leveln und bauen und durch bauen wieder
leveln.
Unsere Freundesliste wächst…
Hat man erst einmal seinen Nicknamen in einem Forum (wie
dem offiziellen EA Forum) geposted kann man sich vor Freundschaftsanfragen kaum
mehr retten – und hat sobald auch die maximale Anzahl an Freunden erreicht. Das
Hinzufügen von weiteren Freunden ist dann bis man die ersten wieder entfreundet
hat nicht mehr möglich.
Für Besuche in der Nachbarschaft gibt es 25 XP
Die leckeren, köstlichen
aber teuren Donuts
Wie jedes Freemium –Spiel wartet auch „Tapped out“ mit
der Möglichkeit auf richtig viel Geld auszugeben. Und mit richtig viel Geld
meinen wir richtig viel Geld: bis zu 89 Euro kann man für Donuts ausgeben und
sich somit (erst einmal) sorgenfrei in der Welt der Simpsons herum treiben.
Aber Donuts werden auch mit 89 Euro sicherlich irgendwann wieder knapp. Und
dann gibt es nur eins für den Spieler, der bereits das Gefühl von unbegrenzten
Donuts hatte: Nochmal die eben doch endliche Donuts kaufen.
Mit ihnen kann man sich Elemente kaufen und Springfield
verschönern, die mit puren SDs nicht zu kaufen sind. Zielt das eigene Spielziel
nun darauf aus, ein möglichst schönes, detailverliebtes und großes Springfield
zu bauen wird man keine andere Wahl haben, als in Donuts sein reales
monatliches Gehalt (oder in der Zielgruppe eher Taschengeld) zu investieren. Wenigstens kann der Spieler durch solche
Donuts nicht fett werden.
Manchmal gibt es auch kostenlose Donuts
Es obliegt jedem selbst zu entscheiden, ob man Geld in ein
Freemium Spiel zu investiert. Wir haben am Beispiel von Minion-Rush bereits
gezeigt wie stark In-App-Käufe sich auf einen Spielverlauf auswirken können.
Unsere Position ist damals wie auch heute, dass die Nerdbench kein Geld in
Freemium spiele investieren wird.
Es ist ebenso möglich Donuts in SD zu verwandeln. Mit den
SD kann man daraufhin die immer teurer werdenden Bauwerke kaufen  – auf die man sonst ewig sparen müsste.
Die leckeren Köstlichkeiten ermöglichen somit vor allem 2
Dinge im Spiel: Beschleunigung des Spielverlaufes und errichten von schönen
Extras für Springfield. Spieler mit niedriger Frustationstoleranz oder mit
einem wenig zum warten geneigten Gemüt sollten eventuell direkt einen Bogen um
„Tapped out“ machen. Die anderen können sich entweder auf die Zähne beißen und
einen Umweg um die Donuts zu machen oder aber sie investieren viel Geld in
Donuts, und ermöglichen sich so ein kurzes Spiel das ein schönes Springfield
zum Ergebnis hat.
Die Charaktere in
„Tapped out“
Simpsons „Tapped out“ zieht seine Magie stark aus der
Lizenz die dem Spiel zu Grunde liegt. Die vielen verschiedenen Charaktere aus
Springfield haben Auftritte und wechseln auch ihre Outfits. Beispielsweise Ned
Flanders  – dieser zieht sich einen
Jogginganzug an um eine Runde (und  viele
reale Stunden) laufen zugehen.
Mit der Fertigstellung vom Krusty-Burger erhalten wir auch die Figur „Krusty“
„Tapped out“ bringt außerdem mit netten One-Linern der
originalen Sprecher ein Lächeln auf die Lippen des Spielers (und der Nerdbench)
und lässt sie tief in Springfield eintauchen. Es gibt immer wieder Cut-Scenes
in denen die Geschichte von „Tapped out“ weiter getragen wird.
Besucht die Nerdbench bereits weiter entwickelte
Springfields sehen wir eine Marge, die mit einem Protest-Schild herumläuft –
und natürlich den Duff-Man. Die Entwickler haben sehr viel Detail in die
Figuren gelegt, weswegen wir uns immer wieder daran erfreuen, einen Blick in
Springfield zu werfen und uns umzuschauen.
Charakter haben aber auch die Gebäude in Springfield: Von
der Duff-Brauerei bis hin zum Kernkraft-Werk und auch das Haus von Homers
geliebten Nachbarn sowie ein Burger-Landen sind vor Ort. Alles liebevoll
gestaltet und ein Augenschmaus für den Springfield-Gamer.
Der Online-Zwang
„Tapped out“ greift stark auf die Verbindung mit den
Servern von EA zurück. Immer wieder kommt es zu kleineren Hängern oder auch
Abstürzen wenn die Nerdbench-Redaktion während ihrem Test unterwegs war und
etwa in eine empfangsschwache Gegend kam. Das ist äußert unschön und verhindert
ein flüssiges Spielerlebnis. Ebenso werden die Pausen zwischen
Schauplatzwechsel dadurch in die Länge gezogen und stören den Spielspaß.
Auch haben wir die Erfahrung gemacht, dass „Tapped Out“
nicht automatisch speichert, wenn wir das Spiel schließen. Man sollte somit
immer zwischen benachbarten Springfields und dem eigenen herum-switchen, bis
der Wartescreen vermeldet, dass der aktuelle Stand auf dem Server gespeichert
ist.
Durch diese „Game-Could“ im Hause von EA ist es möglich
„Tapped Out“ auf verschiedenen Geräten gleichzeitig zu spielen. Wir können
quasi den Akku unseres Note 2s leer spielen und dann auf dem iPhone weiter
zocken. Und sollte das leer sein, kann der Spieler auch noch bei Bedarf zu
seinem Tablet greifen, oder Blue Starkes starten und es auf dem PC weiter
daddeln.
Manchmal bleibt der Wartebildschirm wegen Netzproblemen einfach stehen
Auch merkt das Spiel, wenn der Spieler auf einem anderen
Gerät zwar weiter gespielt – aber nicht
gespeichert hat – und vermeldet dies.
Sehr positiv ist anzumerken, dass „Tapped out“ dem
Spieler verkündet, wenn kein Wlan mehr zur Verfügung steht und das Spiel nun
mit mobilen Daten weiterläuft – was im Umkehrschluss wohl auch vermuten lässt,
dass es ein sehr Daten-intensives Spiel ist.
Ein Blick in die Statistik verriet uns, dass in den ersten 24 Stunden
unseres Testes 11,5 MB auf mobile Daten anfielen.
Wirklich bewusst wird der Nerdbench erst wie schlecht das
Internet allein in der Redaktion ist, wenn man bemerkt, dass selbst die
Freundschaftsanfragen ins Zögern geraten, weil die Verbindung zu den Servern
von Origin verloren wurde. Also  hat die
Nerdbench das Spiel geschlossen, sich näher zum Wlan Router gesetzt, und erneut
begonnen, die Freunde zu bestätigen – siehe da: es klappt.
Selbstverständlich kann und wird dies an unserem Gerät
liegen, aber wir von der Nerdbench sind uns sicher, dass auch andere Menschen
nicht direkt neben ihrem Router campen, wenn sie „Tapped out“ spielen möchten.
Bei wichtigen Entscheidungen sollte man auf jeden Fall stets sich seiner
Internet Verbindung bewusst sein.
Heute werden wir wohl keine Freunde mehr: Der Server ist gerade nicht erreichbar
Die ständige Verbindung zum Server müssen wir aber auch
zu Gute halten, dass „Tapped out“ ständig mit neuem Content versorgt wird. Der
Playstore spricht von bis zu 180 MB welche extra heruntergeladen werden müssen
beim ersten Start, als die Nerdbench das Spiel das erste Mal startete wurden 46
MB zum Download fällig .
Die Akku-Laufzeit
mit „Tapped out“
Ausführlich getestet wurde „Tapped out“ von uns auf einem
Galaxy Note 2 Klon. Da wir das Gerät
inzwischen recht lange besitzen, können wir die Akkulaufzeit inzwischen recht
gut einschätzen und wissen, wie lange unser Gerät hält, wenn wir es alltäglich
benutzen.
„Tapped out“ reduziert diese radikal. Auch wenn es
optisch nicht nach dem intensivsten Spiel aussieht rechnet unser Smartphone
scheinbar intensiver als bei Spielen wie Minion
Rush
. Selbst dieses Spiel reduziert unsere Akku-Laufzeit nicht in dem Maße,
wie es „Tapped out“ schafft. Für den gelegentlichen mobilen Spaß ist „Tapped
out“ zwar geeignet, aber man sollte sich keinesfalls fesseln lassen – außer man
greift auf eine Power-Bank zurück.
Der Verbrauch an Strom ist im Übrigen so stark, dass
während wir das Gerät laden die Ladung nicht etwa wenigstens stabil bleibt,
sondern weiter absackt.
Da wir auf zwei Geräte zurückgreifen können, können wir
dem Akku-Problem entgegen wirken.
Unterstützung von
älteren Geräten
Wie am Anfang erwähnt haben wir das Spiel grundsätzlich auf
einem Android Smartphone der unteren Mittelklasse gespielt während unserem
Test.
Zum Schluss unseres Reviews haben wir das Spiel noch auf
einem iPhone 3gs getestet. Das inzwischen 4 Jahre alte Smartphone ist zwar
fähig das Spiel zu spielen, verzögert aber Animationen, stockt beim herum
scrollen in der Stadt ist aber im großen und ganzen spielbar. Sollte man nur
auf ein 3gs zurückgreifen können, ist es sicherlich besser, als es gar erst nicht
zu spielen – hat man aber die Möglichkeit ein schnelleres Gerät zu benutzen, so
ist es ratsam, dieses zu verwenden. Es ist trotzdem schön zu sehen, dass auch
ältere Geräte in den Genuss neuer Spiele kommen und nicht gänzlich außen vor
sein müssen.
Uns ist beim Spielen aufgefallen, dass es zwischen der
Android und iOS Version von „Tapped Out“ kleine Unterschiede gibt: so kann man auf iOS in der
Nachbarschaftsübersicht vier statt nur zwei Springfields sehen.
Bei Android kann man nur zwei statt vier Springfields sehen.

 

Fazit
Die Entwickler haben ihre Liebe für die Serie bewiesen:
In „Tapped out“ überzeugt mit amüsierenden One-Linern der bekannten Charakter
der Simpsons und ermöglicht es uns das ganz eigene Springfeld zu erbauen. Und
wenn man Geduld mitbringt, dann muss man dafür nicht einmal Geld ausgeben und
kommt auch so über die Runden. Der Free-to-play Titel „Tapped out“ ist bestens
geeignet um schnell einmal beim Warten auf die Bahn etwas in Springfield weiter
zuarbeiten. Strategisch eingesetzt werden sollten müssen die Donuts, welche für
teures Geld – bis zu 89 Euro  – erstanden
oder eben erspielt werden können.
In 90 Tagen sind wir reich!
Die Simpsons haben mit „Tapped out“ sicherlich nicht das
Free-to-play Prinzip neu erfunden; allerdings schafft es der Charme des Spieles
– die Präsentation des Konzeptes – dies wieder zu kompensieren.
„Tapped out“ ist ein Endless-Game, das ständig weiter
geht und nie endet. Man kann bedenkenlos ab- und aufbauen, ohne dass man Gefahr
läuft (oder daran denkt) neu anfangen zu müssen.
Das führt sicherlich dazu, dass man ungern bereit ist,
neu anzufangen – aber erhöht auch das Streben sich mit seinen (echten) Freunden
in den Levels zu überbieten. Während die Nerdbench mit ihrem Review begann war
die Nachbar-Redaktion gerade auf Level 20 – dem sind wir inzwischen sehr nahe.
Und da wir sehr begeistert von dem Spiel sind, werden wir auch bald
aufschließen –  bestimmt!

 

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Über den Autor
Timm Mohn
Schreib- und Technikbegeistert. Freut sich über innovative Technik, kann Budget Smartphones nur bedingt ausstehen - WiFi Gadgets, wie die GoPro, umso mehr. Gründer von Nerdbench.com